Psychowissenschaftliche Grenzgebiete

 
Thema: Das Leben im Geistigen Reich * (Fortsetzung 1)
       

 

Frage : Weiter sagtest Du, daß das Geistige Reich und die Materie eine "verwobene Einheit" ist, die nicht voneinander abzuspalten sei. Ist die Materie der Gegenpol zum Geistigen Reich?

EUPHENIUS : Die Materie ist ein wichtiges Element, damit Ihr darin als Seelen reifen könnt. Das eine ist ohne das andere nicht denkbar.

Frage : Was geschieht mit der Materie, wenn die letzte Seele ins VATERHAUS zurückgekehrt ist?

EUPHENIUS : Die Materie wird überflüssig. Das erkennst Du schon daran, daß Seelen, die in einem höheren Status stehen, auch die Grobstofflichkeit nicht mehr benötigen. Es existieren nur noch energetische SCHWINGUNGEN und ELEMENTE der LIEBE und des LICHTES. Eine materielle Verkörperung in irgendeiner Art und Weise ist nicht mehr notwendig. Es existiert nur noch die Verkörperung des Geistes.

Frage : Demnach gab es vor dem Fall der Engel keine Materie?

EUPHENIUS : So ist es. Die Materie ist ein Bestandteil, der aufgrund der Urgeschichte entstanden ist.

Frage : Die weitaus meisten Menschen vertreten die Meinung, daß es ausreicht, sich erst dann mit dem Jenseits zu beschäftigen, wenn man dort angekommen sei. Sie meinen, man solle sich vielmehr auf das irdische Leben konzentrieren, anstatt sich in solche irrationalen Bereiche zu flüchten. Wie lautet Eure Meinung dazu?

EUPHENIUS : Unsere Meinung ist schon vielfach benannt worden. Eine Beschäftigung mit dem Jenseits ist wichtig für Eure seelische Entwicklung, um all das zu verstehen, was Euch im Vorfeld bewußt wird, nämlich daß dieses Leben hier auf Erden nur eine kurze Etappe einer großen EINHEIT darstellt. Es ist wie die Strecke von einem einzigen Millimeter auf einem gewaltig langen Entwicklungsstrang, den Ihr alle hier auf Erden noch vor Euch habt. Es ist nur ein Schutzmechanismus, daß solche Äußerungen kommen. Es stecken Ängste dahinter und auch das Nicht-wahrnehmen-wollen, daß es mehr gibt als das, was Ihr hier auf Erden erkennt. Das Beschäftigen mit solchen Fragen, wird heutzutage in Eurer Welt noch spöttisch abgetan und verleugnet.

Ihr hier durchdringt in feinen, filigranen Ebenen dieses Thema, um es für jede Seele bekanntzumachen. Ihr lauft einem großen Berg entgegen, den die Kirche durch ihre Glaubenssätze hier auf Erden gesetzt hat. Es ist ein Berg des Irrens und der Unwahrheit, der durch falsche Äußerungen entstanden ist. Es wäre viel leichter für jede Seele, wenn sie die Erkenntnis besäße, daß die Episode hier auf Erden nur ein kurzer Abschnitt ihres Lebens ist. Das WAHRE LEBEN ist ein ganz anderes. Doch diese Vorstellung verdrängen viele Menschen, weil sie Beweise brauchen, die hier auf Erden schwer zu erbringen sind. Bedenkt: Es gibt hier SCHWINGUNGEN, die nicht nur das GÖTTLICHE beinhalten, sondern auch das Negative. Die schwarzen ELEMENTE setzen ebenso ihre KRAFT daran, Euch zu beirren und zu fangen.

Ihr allein entscheidet darüber, was Ihr glaubt, denkt und fühlt. Dies wurde durch das GÖTTLICHE in Euch gepflanzt und dadurch, was Euch als Mensch und als Wesenheit GOTTES nach außen hin kennzeichnet. Jede Seele trägt die Verantwortung dafür, für sich selbst zu entscheiden, ob die Vorstellung eines Weiterlebens nach dem irdischen Tod real ist oder nicht. Wir GEISTLEHRER können nur darüber informieren. Die Entscheidung und die innere Einstellung muß jeder Mensch für sich selber fällen.

Frage : Kann man als Fazit sagen, daß alle Menschen früher oder später die eigene Erlösung selbst erarbeiten müssen, entweder in der einen Welt oder in der ANDEREN WELT und daß es durchaus in GOTTES SINN ist, daß sich der Mensch schon zu seiner irdischen Lebzeit um das Jenseits kümmert?

EUPHENIUS : So ist es. Sonst wäre auch unsere Aufgabe hier nicht im göttlichen SINNE, sondern wir GEISTLEHRER würden eigenmächtig handeln.

Frage : Ein in der Materie inkarnierter Mensch kann wegen seiner mangelnden Voraussicht der Dinge den Schwierigkeiten in seinem Leben kaum ausweichen. Ist das im Geistigen Reich auch so?

EUPHENIUS : Im Geistigen Reich gibt es andere Prüfungen und andere Ziele, die Ihr erarbeiten müßt. Es ist nicht so, daß Ihr - wie Ihr es hier auf Eurer materiellen Erde erlebt - nach Leistung, nach Profit und nach all dem, was Ihr hier als Menschen erarbeitet, geachtet und geehrt werdet. Im Geistigen zählen ganz andere Wertigkeiten. Dort wird bewertet:

Es sind zwei völlig unterschiedliche Ebenen, die total unterschiedliche Entwicklungen beinhalten. Hier auf Erden werdet Ihr geprägt von all dem, was Euch als Materie umgibt und seid hin und her gerissen von den Erwartungen, die von außen an Euch herantreten. Im Geistigen Reich gibt es diese Erwartungen nicht. Ihr könnt Euch mit selbst gewählter Geschwindigkeit und nach Eurer eigenen inneren seelischen Verfassung weiterentwickeln.

Ihr Menschen seid in einem LICHT und in einer LIEBE eingebettet, die Ihr hier auf Erden noch gar nicht nachempfinden könnt. Ihr erlebt solche inneren Glücksgefühle nur sehr selten und kurz. Ihr seid so erdverbunden, daß Ihr die GEISTIGKEIT in Euch noch nicht erkennen könnt.

Teilnehmer : Einen solchen kurzen Glücksimpuls konnte ich einmal im Hochgebirge erleben, der auch sogleich wieder verschwand.

EUPHENIUS : Es sind Sekundenwahrnehmungen, die manche Menschenseelen hier auf Erden erhaschen, wenn sie sich öffnen und eine VERBINDUNG über ihre einzelnen Chakren in das Geistige Reich herstellen. Dies sind aber nur Sekundenebenen. Du mußt Dir vorstellen, daß in den LICHTEN SPHÄREN des Geistigen Reiches dieses Glücklichsein und diese Wohltat ein Dauerzustand ist.

Frage : Manche angeblich medialen Zeitgenossen zeigen im Fernsehen ein so abgehobenes Verhalten, daß viele Zuschauer sich an den Kopf fassen. Nach solch einer Vorstellung lehnen es die meisten ab, sich überhaupt noch mit spirituellen Fragen zu beschäftigen und man kann es ihnen nicht verdenken. Wie seht Ihr dieses Problem, da solche Menschen später kaum mehr zu erreichen sind?

EUPHENIUS : Diese Seelen hatten sich gewünscht, eine andere EBENE kennenzulernen und wurden wieder nur mit der materiellen Welt konfrontiert. Sie erkannten, daß diese dort auftretenden Medien ebenfalls nur auf Geld, auf Macht, auf Ruhm, auf Glaubwürdigkeit und auf Besonderheit aus sind. So entsteht in ihrem Inneren eine tiefe Enttäuschung und Traurigkeit, so daß diese Seelen sich zumachen und blockieren. Das ist ebenfalls eine Blockade, die von außen gesetzt wird. Solche Menschenseelen leiden, weil sie hofften, ein Türchen zu einer anderen EBENE öffnen zu können, so, wie es ihnen versprochen wurde. Es sind Enttäuschungen, Ängste, Traurigkeit und auch Verzweiflung, die sich nach solch einem Erlebnis in ihnen breitmachen. Solche Menschen tauchen dann in eine Gleichgültigkeit ein, die sich dahingehend äußert, daß sie nicht mehr wachsam und aufmerksam sind für das, was tatsächlich an Zeichen aus dem Geistigen Reich zu ihnen kommt.

Frage : Es gibt junge und alte Seelen. Wo befinden sich die alten Seelen im Geistigen Reich?

EUPHENIUS : Die älteren Seelen befinden sich auf verschiedenen EBENEN. Es ist nicht so, daß ältere Seelen sich auf einer EBENE einfinden. Die älteren Seelen sind auch nicht nach einer Alterszeit zu benennen, sondern sie haben verschiedene Leben und verschiedene EBENEN durchlaufen. Es sind Seelen, die sich ab einer bestimmten Entwicklungsstufe des materiellen Körpers entledigt haben und sich in ENERGIEBEREICHE einfinden. Solche Seelen sind aber durchaus in der Lage, wieder eine Materialität anzunehmen, um Schulungen und Begleitungen für noch nicht so weit entwickelte, junge Seelen vorzunehmen.

Die Eingruppierung in alte Seelen und junge Seelen ist etwas schief. Es gibt reife Seelen und andere, die erst am Anfang ihrer seelischen Entwicklung stehen. Sie beginnen nach einer langen Zeit des Wartens und des Begreifens sich auf den Weg zu machen, um ihr Inneres anreifen zu lassen und um sich fortzuentwickeln. Die genannte Eingruppierung unterliegt Eurer Wertigkeit. Bei uns sind Seelen vom Alter her alle gleichwertig und haben nicht diese Unterschiede.

Frage : In einer medialen Durchgabe hieß es: "Im Jenseits kontrollieren Gedanken alles. Wenn wir Jenseitige z. B. an jemanden den wir lieben denken, können wir unverzüglich bei dieser Person sein, egal, ob sie sich in unserer oder in Eurer materiellen Welt befindet." - Könnt Ihr diese Aussage bestätigen?

EUPHENIUS : Nun, Gedanken waren schon einmal ein Thema in diesem Kreis. Gedanken sind SCHWINGUNGSENERGIEN. Bedenkt, auch wir sind ENERGIEFORMEN und Gedanken kommen über diese ENERGIEEBENE zu uns. Ihr könnt uns gedanklich rufen, so daß wir einen SCHUTZ um Euch legen und Euch beschützen und begleiten. Ihr könnt auch gedanklich eine Seele die HEIMKEHRTE um Verzeihung bitten, weil Ihr vielleicht keine Möglichkeit hattet, dies im Irdischen zu begleichen. Über die ENERGIEFORM der Gedankenkraft habt Ihr die Möglichkeit, einer Seele im Geistigen Reich etwas kundzutun und ihr Informationen zu geben. Es sind Möglichkeiten, die Ihr für Euch bislang noch nicht erfaßt habt.

Frage : Wie lange dauert es durchschnittlich, bis eine Seele, ohne zwischenzeitliche Reinkarnation in der Materie, zum Eintritt in die nächst höhere SPHÄRE reif ist?

EUPHENIUS : Das ist sehr unterschiedlich und kann von uns so nicht benannt werden. Bedenke, daß es für uns, in der anderen SPHÄRE DES LEBENS, keine Zeitelemente gibt. Zeiteinteilungen sind ein rein materielles Element, was bei uns in der geistigen WELT nicht vorhanden ist. Es bedarf, um es Euch etwas deutlicher zu machen, vieler Schulungen und vieler irdischer Reinkarnationen, um eine Seele in ihrer Entwicklung weiterzuführen. Es sind viele Aufgaben, die eine Menschenseele übernimmt, bis sie so weit ist, um weiter voran in die Feinstofflichkeit zu gehen. Die Ablösung von der Materie hin zur Feinstofflichkeit ist ein langer Prozeß, der in Zahlen nicht meßbar ist. Solch ein Prozeß ist nur durch den Glauben meßbar, durch die Göttlichkeit und durch das Herz. Die Seele reift auch hier auf Erden und nimmt ein großes Potential mit hinüber in das Geistige Reich.

Einwand : Du sagtest, daß es im Geistigen Reich keine Zeit gibt. Wenn Ihr aber eine bestimmte Aufgabe zu erledigen habt, dann muß es doch auch dort einen zeitlichen Rahmen dafür geben.

EUPHENIUS : Unsere Aufgaben, die wir zu erledigen haben, sind nicht in Zeiten zu messen, weil dies in göttlicher, meditativer Art geschieht. Das heißt, unsere Gedanken und das, was wir tun, ist ein fließender Vorgang, der nicht einzuteilen ist in Stunden, Tage oder Monate. Wir unterliegen nicht so einer Zeiteinheit, daß wir wissen, wann eine Stunde vorbei ist oder eine Minute. Wir können dies nicht in unser Bewußtsein aufnehmen, so will ich es einmal umschreiben. Wir existieren im Hier und Jetzt im SEIN. Wir ruhen in diesem SEIN und unterliegen keiner Kontrolle. Ihr Menschen unterliegt Euren zeitlichen Rahmenkontrollen. Diese haben wir nicht und darin unterscheiden wir uns. Ihr lebt in begrenzten Zeitbereichen. Wir unterliegen diesen Zeiteinteilungen nicht.

Frage : Kann es sein, daß eine Reinkarnation in die Materie hinein den geistigen Fortschritt einer Seele stärker beschleunigt, als wenn sie im Geistigen Reich bleibt?

EUPHENIUS : Auch dies ist sehr unterschiedlich. Es kommt z. B. darauf an, ob Seelen hier auf der Erde reinkarniert wurden, die mit der Seele, die zur Weiterentwicklung ansteht, etwas gutzumachen haben. Wenn dies so ist, gehen Seelen häufig zurück auf die Erde, um untereinander etwas zu bereinigen. Im Geistigen Reich dauert so etwas länger, denn man weiß vorher nicht, in welche EBENEN und in welche BEREICHE die zurückkehrende Seele angesiedelt wird. Eine Seele, die sich solch einer Aufgabe auf Erden stellt, unterliegt einem besonderen geistigen SCHUTZ.

Frage : Psychosomatische Krankheiten entstehen zuerst im Geistkörper und machen erst dann den physischen Körper krank. Wenn nun der physische Körper verstorben ist, so befindet sich doch das psychosomatische Krankheitsbild immer noch im Geistkörper. Demnach müßte fast jeder Verstorbene krank im Geistigen Reich ankommen. Ist diese Überlegung richtig?

EUPHENIUS : Der physische Körper gibt diese ELEMENTE, diese VERGIFTUNGEN, aufgrund einer Wechselbeziehung auch an die Seele weiter. Da dann die Seele aufgrund dieser VERGIFTUNG in ihrer Ausbreitung eingeschränkt ist, liegt es nahe, daß solch eine Seele krank ins Geistige Reich wechselt.

Diese Seelen benötigen die behutsame Schonzeit, um sich wieder auf das Geistige Reich vorbereiten zu können. Sie wurden durch Schadstoffe und Krankheiten SCHWINGUNGSMÄSSIG belastet. Diese SCHWINGUNGEN werden durch den Schlaf über die SILBERSCHNUR wieder an die Materie abgegeben.

Frage : Du sagtest, daß schädliche SCHWINGUNGEN durch den Genesungsschlaf über die SILBERSCHNUR an die Materie abgegeben werden. Wie kann das gehen?

EUPHENIUS : Es ist so, daß gewisse ELEMENTE, die mit der SILBERSCHNUR verhaftet sind, gewisse irdisch-geistige SUBSTANZEN, an den verstorbenen materiellen Körper zurückgegeben werden, weil sie im Geistigen Reich nicht mehr notwendig sind. Eine Seele, die sich im Geistigen Reich entkörpert aufhält, benötigt diese Erdelemente nicht mehr, die sie getragen hat. Die Seele hat außerdem auch SCHWINGUNGSELEMENTE der Erde aufgenommen, die ebenfalls wieder an die Materie abgegeben werden.

Frage : Wie aber können materielle Schadstoffe die Seele beeinflussen, wenn der Geist über die Materie regiert?

EUPHENIUS : Mit "Schadstoffen" waren keine chemischen Elemente gemeint, die zu Krankheiten führen, sondern Eindrücke, Krisen und Gefühlsebenen, die durch das, was Ihr hier auf Eden erfahrt, ausgelöst wurden. Denkt an Eure Kriege, an Tod und an Gewalt und an die dunklen SCHATTENGEBILDE, die Euch hier auf Erden begleiten. Dies alles sind Bilder, welche die Seele aufnimmt und diese Bilder werden zurückgegeben, weil sie im Geistigen Reich nicht notwendig sind.

Frage : Was geschieht mit der SILBERSCHNUR beim Übergang in das Geistige Reich?

(TB: Gar nichts.)

LUKAS : Die SILBERSCHNUR wird die Auflösung der Verbindung zur Materie einleiten.

Dieser Kontakt zur materiellen Welt ermöglicht es, das Leben in die Materie einzuhauchen. Wird diese VERBINDUNG durch den endgültigen Wechsel in das Geistige Reich unterbrochen, so ist es so, als wenn Ihr die Versorgungsleitung eines elektrischen Gerätes von seiner Energieversorgung abzieht. Das Kabel selbst bleibt erhalten, aber die Verbindung zum "Leben aus der Steckdose" - in Anführungszeichen - ist unterbrochen. Ähnlich müßt Ihr es Euch vorstellen, wenn eine Seele ihre Verbindung zur Materie unterbricht und der ENERGIEFLUSS abreißt. Die ENERGETISCHE LEINE hat dann ihre Aufgebe erfüllt.

Frage : Löst sich die SILBERSCHNUR auf?

LUKAS : Nein, die SILBERSCHNUR löst sich nicht auf, denn ENERGIE geht nicht verloren.

Frage : Enthält die ENERGETISCHE LEINE - wie Du sie nanntest - IMPULSE und INFORMATIONEN im Wechselspiel zwischen Geistigem Reich und Materie?

LUKAS : "Enthält" ist der falsche Ausdruck. Die Energieverbindung zu einem Eurer elektrischen Geräte enthält auch keine Impulse, sondern diese fließen, wenn nötig, immer von eigens dafür eingesetzten Energiequellen ein.

Frage : Die SILBERSCHNUR gehört also zur feinstofflichen EBENE?

LUKAS : Ja, so ist es.

Frage : Woran läßt sich für einen Außenstehenden erkennen, daß eine Seele bereit ist, ihren materiellen Körper zu verlassen?

LUKAS : Manche Menschen, die einen Sterbenden begleiten, spüren das. Es sind aber nur wenige, die sich dafür eignen. Häufig ist es so, daß ein Mensch, der Sterbebegleitung macht, sich auch innerlich dazu berufen fühlt. Es gibt viele Möglichkeiten zu erkennen, ob eine Seele sich aufmacht, ihren physischen Körper zu verlassen. Angefangen von hellsichtigen Erscheinungen, welche die begleitende Person wahrnimmt, über Geräusche bis hin zu einer starken Veränderung der Haut des Sterbenden. Die Gesichtshaut bekommt einen pergamentartigen Schleier, der das baldige Ende ankündigt.

Frage : Geht jede Seele, die ihren materiellen Körper verläßt, durch den in Nahtoderlebnissen oftmals beschriebenen TUNNEL hindurch oder gibt es noch andere Möglichkeiten, den eigenen Übergang zu erleben?

LUKAS : Dieser "TUNNEL" wird von jeder Seele anders gesehen. Es ist keineswegs so, daß jeder Sterbende diesen TUNNELEFFEKT erlebt.

Frage : Die nächste Frage wurde schon zum Teil von LUKAS beantwortet. Vielleicht kannst aber auch Du noch etwas dazu sagen: Wann und auf welche Weise wird man mit seinen verstorbenen Angehörigen wieder zusammengeführt?

EUPHENIUS : Viele Menschen besitzen keinerlei Kenntnis vom Geistigen Reich und was nach dem Tod mit ihnen als Seele geschieht. Für viele Menschen ist es klar, daß ihr irdischer Tod endgültig ist und daß damit das Buch des Lebens zugeklappt wird. Für viele ist es nicht vorstellbar, daß der wichtigste Teil von ihnen weiterexistiert und lebt! Daher ist es wichtig, daß eine Seele, die sich in das göttliche REICH aufmacht, dort von Bekannten und Freunden empfangen und aufgenommen wird, um Ängste und neue Krisen zu verhindern. Die Seele wird von ihr bekannten Gesichtern aufgenommen, um den Übergang für sie sehr schonend zu gestalten. Es besteht sonst die Gefahr, daß Seelen erdgebunden bleiben und sich hier auf Erden verhaften und jahrelang den Zugang ins göttliche REICH nicht finden.

Frage : Was ist mit jenen, die ein hartes, grausames Leben hinter sich brachten, nie etwas Besseres kennenlernten und auch nichts von einem GOTT wußten, die nie etwas von geistigen Wahrheiten hörten und nur im ständigen Kampf um die nackte Existenz lebten?

EUPHENIUS : Solche Seelen unterliegen einer besonderen FÜRSORGE, d. h. daß solche Seelen von göttlichen WESENHEITEN empfangen und liebevoll eingehüllt werden. Somit bekommt eine solche Seele die Möglichkeit des Erholens, des Ausruhens und der Gesundung. Solche Seelen unterliegen besonderen SCHWINGUNGSELEMENTEN, die notwendig sind, um ihr neuen Mut und Hoffnung zu geben.

Frage : Gibt es für die erfahrenen irdischen Ungerechtigkeiten einen Ausgleich?

EUPHENIUS : Durch den Hinübergang ins Geistige Reich werdet Ihr Menschen mit all dem konfrontiert, was Ihr hier auf Erden an Göttlichkeiten und an Nichtgöttlichkeiten getan habt.

Bedenkt, daß vieles in Eurem Leben vorbestimmt und notwendig ist. Ihr unterliegt zum Teil Eurer eigenen Geschichte. Ihr werdet hier auf Erden mit Ereignissen konfrontiert, die Euch hier noch nicht bewußt sind, die aber im GÖTTLICHEN durchaus klarer werden.

Frage : Kann es nicht auch sein, daß einem sich auf Erden Situationen in den Weg stellen, die ursprünglich nicht geplant waren?

EUPHENIUS : Das ist durchaus so gegeben. Ihr werdet hier auch durch viele negative ENERGIEN umlagert und umwoben. Dies ist natürlich nicht geplant. Es gibt immer zwei Seiten. Das ist die Dualität, in der Ihr hier lebt. Ihr müßt Euren Weg gehen und habt den freien Willen Euch zu entscheiden, welchen Weg Ihr beschreiten wollt.

Frage : Gibt es für die selbst erfahrenen Ungerechtigkeiten, die mit anderen Menschen zu tun haben, in einem anderen Leben oder im Geistigen Reich einen Ausgleich?

EUPHENIUS : Es kommt darauf an, wie Ihr mit diesem Hadern umgeht. Ob Ihr erkennt, daß diese Menschenseele vielleicht selber sehr leidet und Ihr dieser Seele innere Vergebung erteilt und Göttlichkeit in Form von LICHT und LIEBE zufließen laßt. Denn auch diese Menschen sind Seelen GOTTES und damit ein Teil von Euch! Ihr vergeßt immer wieder, daß auch solche Seelen der Göttlichkeit unterliegen. Es ist ein altes Thema, das wir schon einmal bearbeitet haben.

Es ist einfach, im LICHT GOTTES zu wandeln, wenn Ihr Eurem Gegenüber die Demut und die Menschlichkeit entgegenbringt, die diese Seele verdient. Nehmt Euer Gegenüber mit allen Schwächen an und erkennt, daß Ihr diejenigen seid, die im Mittelpunkt die Göttlichkeit beinhalten. Jeder Einzelne hier auf diesem Planeten hat die Möglichkeit, den Weg des LICHTES und den Weg von JESUS CHRISTUS nachzugehen. Erkennt, daß Eure Erdverbundenheit Euch häufig daran hindert, dies zu erkennen und umzusetzen. Ermöglicht Euch selbst diese Erkenntnis, damit Ihr befähigt werdet, die göttlichen FÄHIGKEITEN zu Eurem Nächsten sowie zu der Natur umzusetzen, die Eure Wegbegleiter auf Erden sind.

Frage : Welches ist die Funktion und die Aufgabe des KARMISCHEN RATES?

LUKAS : Oh, das ist ein gesondertes Thema wert! Dieser RAT, bestehend aus hohen ENGELN DES HERRN, hat die Aufgabe, dafür zu sorgen, daß jeder Seele Gerechtigkeit widerfährt. Darüber wird sorgsam gewacht! Alles, was mit Karma, mit Geburt und dem sogenannten Tod zu tun hat, läuft über den KARMISCHEN RAT. Dort sind WESENHEITEN tätig, welche die Härte der Schule in der Materie mit Bravour durchlaufen haben und die durch viele Inkarnationen so geschliffen wurden, daß sie als strahlende Diamanten des Geistes, im AUFTRAGE des HERRN, diese wichtige Arbeit verrichten. Sie tun dies sehr gern und mit viel LIEBE im Herzen und sind umgeben vom LICHT und der LIEBE des SCHÖPFERS.

Frage : Ist der KARMISCHE RAT auf verschiedenen Ebenen übergreifend tätig?

LUKAS : Der KARMISCHE RAT besteht nicht nur aus einigen ENGELN des HERRN, sondern ist eine große ORGANISATION, ähnlich der WEISSEN BRUDERSCHAFT. Diese Einrichtung ist überdimensional und sie kontrolliert sämtliche Reinkarnationen in den Tiefen des gesamten Universums.

Frage : Müssen alle Seelen nach ihrem Ableben vor diesem KARMISCHEN RAT Rede und Antwort stehen?

LUKAS : Manche Seelen werden auf höherentwickelte, materiell feinstofflichere Sterne inkarniert, andere kehren zurück in die Grobstofflichkeit. Jede ins Geistige Reich zurückkehrende Seele wird nach ihrer Anpassung, zusammen mit ihrem SCHUTZPATRON, ihr letztes materielles Leben genau analysieren. Zusammen mit dem KARMISCHEN RAT wird dann ein geeigneter Weg gesucht, damit die Seele in ihrer geistigen Evolution weiter fortschreiten kann. Der SCHUTZPATRON ist dabei der wichtigste Fürsprecher seines Schützlings.

Frage : Können Seelen aus unterschiedlichsten EBENEN reinkarnieren oder bleibt das den Seelen aus niedrigen EBENEN vorbehalten?

LUKAS : Auch JESUS CHRISTUS hatte zusammen mit dem KARMISCHEN RAT seine eigene Inkarnation in die irdische Materie besprochen. Dafür bekam er alles Notwendige mit, um diesen hohen Auftrag erledigen zu können. Dazu war allerdings auch ein besonderer materieller Körper nötig, der die SCHWINGUNGEN dieses HOHEN ENGELS aushalten konnte. - Alle Seelen werden, zusammen mit dem KARMISCHEN RAT, ihre Inkarnation oder Reinkarnation oder Zwangsinkarnation besprechen. Es sind Seelen, die aus eigenem Antrieb heraus, sich auf einem höheren Weg der Weiterentwicklung begeben. Eine Ausnahme machen lediglich die Zwangsinkarnationen, die sehr selten sind.

Frage : Wenn ein hohes Geistwesen in die irdische Materie inkarniert, besteht dann auch die Gefahr eines geistigen Rückfalls? Hätte z. B. JESUS in seiner Entwicklung zurückfallen können, wenn er auf die Verführungen des Widersacher GOTTES gehört hätte?

EUPHENIUS : Auch JESUS CHRISTUS unterlag den Gesetzmäßigkeiten der Materie. Weil ER jedoch so gefestigt in seinem GOTTESGLAUBEN ist, war ein Rückfall nicht möglich. JESUS CHRISTUS hatte sein Geistbewußtsein, seine Hellsichtigkeit und einen Teil der vorhandenen Feinstofflichkeit in die Erdmaterie mitgenommen. Bedenkt, daß JESUS Fähigkeiten besaß, die auf Erden kaum nachzuvollziehen sind. Solch eine Feinstofflichkeit, das Sehen mit dem Dritten Auge und das Wahrnehmen von Geschehnissen, das Hineinsehen in die Zukunft und auch in die Vergangenheit, obliegt nur hohen WESENHEITEN und sehr hohen medialen Faktoren, die nur sehr wenige Seelen auf diesem Erdenplaneten erreichen.

Frage : Können Menschenseelen durch erneute Inkarnation in ihrer einmal erreichten Entwicklung auch wieder zurückfallen?

EUPHENIUS : Ich möchte es so betiteln: Menschenseelen haben noch nicht eine so innere Festigkeit erreicht, um abwägen zu können. Es sind Seelen, die sich noch von dem DUNKLEN verführen lassen. Höhergestellte Seelen, die schon eine gewisse Feinstofflichkeit erreicht haben, besitzen eine ganz andere SCHWINGUNG, d. h. eine völlig andere Denkweise, so daß das BÖSE sie kaum erreichen kann. Solche Seelen besitzen einen INNEREN SCHUTZ und eine INNERE STÄRKE, die sie von ihrem eingeschlagenen Weg nur schwer abbringen läßt.

Frage : Wie viele SPHÄREN gibt es im Geistigen Reich, die der Grobstofflichkeit noch angenähert sind?

EUPHENIUS : Es gibt eine Vielzahl von EBENEN, mit unterschiedlichsten fein- und grobstofflichen ELEMENTEN. Diese sind schwer mit Euren Worten zu bezeichnen und in Ziffern einzugrenzen. Es gibt verschiedene Arten von STUFEN, die in weitere STUFEN übergehen. Es gibt ZWISCHENZONEN und ZWISCHENELEMENTE, die ebenfalls schwer zu erklären sind. Die genaue Zahl ist deshalb schwierig anzugeben, weil es eine Vielzahl von STUFEN gibt, die schon eine gewisse Feinstofflichkeit beinhalten. Die Grobstofflichkeit würde ich mit fünf STUFEN benennen. Es gibt aber eine weitaus höhere Zahl, um die feinen Abstufungen in der Feinstofflichkeit, d. h. im Auflösungsprozess der Materie, zu benennen.

Ihr seht, daß es sehr schwierig ist, die Grobstofflichkeit der Materie zu verlassen. Bedenkt, daß Ihr hier schon eine Vielzahl an Reinkarnationen hinter Euch habt. Jetzt zu sagen, welche STUFE und welche Grobstofflichkeit oder Feinstofflichkeit oder materielle Verhaftung Eurer Seele dient, ist schwer zu sagen. Geht davon aus, daß es viele verschiedene BEREICHE gibt, in denen Ihr Euch aufhalten könnt, denn als Seele könnt Ihr Euch auf unterschiedlichen EBENEN bewegen.

Frage : Stimmt das Jenseits mit dem von der Kirche verkündeten "Himmel" überein?

EUPHENIUS : Das, was Eure Kirche mit "Himmel" bezeichnet und was sie damit in Verbindung bringt, ist durchaus gleichzusetzen mit dem, was Euch im Geistigen Reich erwartet. Es gibt SPHÄREN, in denen es ähnliche Bilder von der SCHÖPFUNG gibt, wie hier auf Erden. Dies ist Euch über mediale Maler mitgeteilt worden. Es waren Einblicke in das Geistige Reich, übermittelt durch Maler, die ihre Visionen auf Wände, Kirchenportale oder auf Leinwand malten. Auch in der Dichtkunst ist dies verhaftet, die viel Wissen über das Geistige Reich beinhaltet.

Auch in diesen BEREICHEN des Geistigen Reiches gibt es für die dortigen Seelen durchaus die Chance des Reifens und der Weiterbildung. Die Kirche unterscheidet sehr dogmatisch Himmel und Hölle, denn jede Seele wird im Schoße GOTTES aufgenommen und wird nicht so bestraft, indem sie vernichtet oder irgendwo eingekerkert wird oder in einer Hölle schmort, wie die Kirche es darstellt.

Einwand : Es wurden von medialen Malern aber auch visionäre Schreckensszenen aus höllischen Bereichen gemalt, in denen Menschenseelen in einer Art Feuer sitzen.

EUPHENIUS : Dies ist nicht vollständig herübergebracht worden. Die Höllengluten, wie sie dort inszeniert und niedergelegt wurden, gibt es bei uns im Geistigen Reich nicht. Ihr auf Erden habt Höllensphären, die gekennzeichnet sind durch Krieg, Zerstörung, Wut und durch das Niederschmettern anderer Lebewesen. Keine Seele wird über solch eine Ebene bestraft oder bekommt auf diese Weise die Möglichkeit, ihre Sünden und ihre Seele zu reinigen. Es ist ein Teil der dogmatischen Kirchengeschichte, die dort niedergeschrieben wurde.

Bereite Seelen erhalten Schulungen von hohen Engelwesen, die in die dunklen SPHÄREN hinabsteigen, um solche Seelen zu erlösen, d. h. sie heimzuführen ins LICHT. Dies hat nichts mit Feuer im Sinne von Vernichtung und Zerstörung zu tun und ist damit auch nicht gleichzusetzen. Es ist ein Bildnis, eine Vorstellung, die sich die Kirche von Höllenqualen macht, wenn die Sünde zu Fall kommt und auch, um ihre Macht über die Menschheit zu festigen.

Frage : Wenn visionäre Maler die himmlischen SPHÄREN halbwegs richtig übertragen konnten, warum gelang ihnen das dann nicht auch mit den negativen Sphären?

EUPHENIUS : Weil dort das Negative seine Fühler ausstreckt und Inspirationen walten läßt, wenn Ihr Euch darauf abstimmt. Ihr Menschen unterliegt diesen negativen ENERGIESTRÖMEN und geht nicht immer den geraden Weg GOTTES, sondern verletzt sehr viele göttliche GESETZE. Diese Maler, so wie viele andere Medien, hatten ihren KANAL auch frei für das Negative. - Ihr hier, in Eurem Sitzungsbereich, seid geschützt von vielen Seelen, die sich mit Euch identifizieren, die Euch umlagern und Euch die Sicherheit und Stärke geben, so daß in der Zeit Eures Sitzungsverlaufes nichts Negatives an Euch heranschreiten kann. Menschenseelen, die allein medial arbeiten und diese Arbeit im göttlichen SINNE vollziehen, sind durchaus gefährdeter für das Negative. Bedenkt, weswegen wir immer wieder betonen, daß gewisse Regeln für eine mediale Arbeit einzuhalten sind. Auch das Negative versucht, einen Fuß in die Tür zu bekommen, um seine Gleichnisse darlegen zu können!

Frage : Inwieweit haben verstorbene Theologen die Lehren der Kirche im Jenseits bestätigt gefunden?

EUPHENIUS : Die Kirche und diejenigen, welche sich als Kirchenmänner, als GOTTES Ebenbilder und GOTTES Sprachrohre auf Erden betätigen, besitzen viele Quellen, um Informationen über das Geistige Reich zu bekommen. Häufig ist es so, daß gerade die Theologen es nicht verstehen, was ihnen das Geistige Reich und der SCHÖPFER mitteilen will. Sie unterliegen ebenfalls dem materiellen Druck und der Materie, die hier auf Erden herrscht. Ihr Herz ist gespalten, denn ihre dogmatischen Gesetze sind keine göttlichen GESETZE.

Die Kirche weiß über die genauen Hintergründe, ist aber nicht bereit, diese nach außen hin zu öffnen und das ist das Schicksal hier auf Erden, obwohl GOTT und CHRISTUS und SEINE HIERARCHIE der Engel, viele Informationen für Euch hier hinterlassen haben. Nur eine kleine Zahl von Menschen in den Reihen der Kirche kennt die wirkliche WAHRHEIT. Sie üben ihre Macht in ihrer Stellungsposition aus. Das Geistige Reich mußte daher andere Wege gehen, um das WORT GOTTES auf Erden verkünden zu können. Dies geschieht heute über geeignete Medien und auch über andere Bereiche, um Euch die TÜR zu öffnen, für das, was die WAHRHEIT GOTTES ist.

Frage : Wie leben ehemalige theologische Autoritäten im Jenseits?

EUPHENIUS : Auch sie wurden so empfangen, wie sich ihre Seele auf Erden bewährt hat. Auch sie haben geistige FÜHRER und einen SCHUTZPATRON. Auch sie unterliegen dem gleichen Ritus durch den KARMISCHEN RAT. Auch sie müssen sich ihre eigene Seele anschauen und das, was ihr Leben hier auf Erden beinhaltet hat. Die irdischen Theologen unterliegen keiner besonderen Lobpreisung, sondern auch sie müssen der WAHRHEIT ins Auge sehen. Sie unterliegen den gleichen REGELN und müssen die gleichen EBENEN durchschreiten.

Frage : Warum glauben so viele sonst gute und rechtschaffene Menschen nicht an GOTT?

EUPHENIUS : Sie haben innerlich aufgehört an etwas zu glauben, was ihnen von seiten der Kirche und des irdischen Weltbildes nicht gegeben werden kann. Es sind Seelen, die enttäuscht sind von dem, was hier auf Erden geschieht. Sie verschließen sich und umgeben ihr Herz und ihre Seele mit einer Mauer. Auch das ist eine Art von Blockade! Diese Seelen verweigern das genaue Hinsehen, was es an Gutem auf Erden gibt, denn auch die Natur bringt Gutes und auch Menschen können Gutes tun.

Viele Seelen verbringen ihren Tag in nicht-göttlicher Sicht und verschließen ihre geistigen TÜREN und FENSTER, weil sie nicht an die EXISTENZ GOTTES glauben wollen, sondern nur an das, was sie sehen, hören und anfassen können. Für solche Menschen existiert nur das Hier und Jetzt und sie machen sich keine Gedanken, was anschließend mit ihrer Seele geschieht. Sie achten ihre Seele nicht, sondern meinen, daß ihr momentanes irdisches Leben, das einzige Leben im Hier und Jetzt sei. Sie irren aufgrund von Verblendung, einer Verblendung, die in Eurer Materie verhaftet ist.

Frage : Kommen solche Menschen erst im Jenseits zur Gotterkenntnis?

EUPHENIUS : Diese Seelen werden im Geistigen Reich erkennen, daß sie das wahre SEHEN nicht getätigt haben. Sie haben zwar mit ihren irdischen Augen gesehen, aber nicht mit ihren göttlichen AUGEN. Auch diese Menschenseelen müssen eine weitere Reinkarnation, eine weitere Schulung hier auf diesem Erdenplaneten durchlaufen. Diese Seelen sind geblendet von dem, was sie umgibt. Es ist das, was die Grobstofflichkeit ausmacht. Meistens sind es sehr dogmatische und machtbesessene Menschen, die keinen anderen Willen und keine andere Duldung zulassen. Der freie Wille, den GOTT Euch allen gegeben hat, wird fehlgeleitet durch ENERGIEN, die diesen Geist speisen. Es bedarf einer besonderen Sichtweise, weil solche Menschen ihre eigene Seele zerstören. Sie verletzten sich selbst - und merken es nicht.