Psychowissenschaftliche Grenzgebiete

 
Thema: Das Leben im Geistigen Reich * (Fortsetzung 4)
       

 

EUPHENIUS : Jahreszeiten und Wetter, wie Ihr sie hier auf Erden kennt, existieren im Geistigen Reich nicht. Wir sind auf diese Elemente nicht angewiesen. Solche Naturelemente wie hier auf Erden, gehen verankert im Geist der Menschenseelen mit hinüber ins Geistige Reich und vollziehen aufgrund ihrer energetischen SCHWINGUNGEN dieses Empfinden. Wir jedoch - und das ist schwer für Euch zu verstehen - sind reine LICHTENERGIE und in der Lage, unseren Körper zu verändern und uns in andere Dimensionen zu transformieren.

Frage : Wann begegnet eine heimgekehrte Seele im Geistigen Reich ihrer Dualseele?

LUKAS : Dazu kommt es sehr schnell, vorausgesetzt, daß beide Seelen dies wollen und daß der andere Teil nicht auf irgendeinem Planeten inkarniert ist. Sind die Voraussetzungen dazu gegeben, dann kann es dazu kommen, daß diese beiden Seelen, wenn sie eine Begegnung wünschen, für eine ganze Weile auf einer EBENE im Geistigen Reich zusammenbleiben und eine gemeinsame Entwicklung durchlaufen. Es ist aber auch möglich, daß es zu bestimmten Zeiten zu einem Treffen kommt, obwohl ein Teil inkarniert ist. So kann z. B. der inkarnierte Teil im Schlaf seine Ebene verlassen und sein Dual treffen. Handelt es sich um einen feinstofflichen, weit entwickelten Planeten, auf dem eine der beiden Seelen inkarniert ist, dann können von seiten der inkarnieren Seele zu jeder Zeit Kontakte zum ergänzenden Seelenteil hergestellt werden, wenn sich dieser im Geistigen Reich befindet.

Frage : Wann und wie kommt es zu einer Verschmelzung der beiden Duale?

LUKAS : Es wird dann zu einer Verschmelzung kommen, wenn beide Teile sich so weit entwickelt haben, daß eine weitere Trennung in zwei eigenständige WESENHEITEN nicht mehr sinnvoll ist. Das heißt, beide müssen evolutionär so weit fortgeschritten sein, daß die ursprüngliche geistige WESENHEIT wieder entstehen kann. Die ursprüngliche WESENHEIT besteht aus zwei Teilen, die eigenständige Entwicklungen durchlaufen haben und wieder zusammenfinden. Dabei tritt kein Persönlichkeitsverlust auf! Eigentlich - für Euch schwer zu erklären - sind beide sowieso eins und sind es schon immer gewesen. Die Zusammenführung ist in etwa so zu vergleichen, als wenn verschiedene Zeiten des Lernens zu einer großen gemeinsamen Menge zusammenfließen, aus der das gemeinsame ICH schöpfen kann.

Frage : Ist dieser Vorgang mit Yin und Yang (-1-) vergleichbar?

LUKAS : Ja, das kann man so sehen, denn auch jeder irdische Mann hat verschiedene Leben als Frau und umgekehrt durchlebt. Mit diesem von Dir genannten Begriff hat es nur so viel gemein, daß man verschiedene Formen des Lernens wieder zusammenführt. Stellt Euch einen halbierten, aber lebensfähigen Menschen vor. Beide Teile haben eine separate Evolution durchlaufen und gehören trotzdem zusammen. Denn wenn die Zeit reif ist, werden beide Hälfte wieder vereint zu dem, was sie schon immer waren.

Frage : Welchen Sinn hat denn überhaupt die Teilung der ursprünglichen Einheit?

LUKAS : Auch das Dual GOTTES, die gesamte abgefallene Menschheit, wird eines Tages wieder zusammenfinden, ohne das die einzelnen Komponenten ihre Eigenständigkeit verlieren. Dieses große Teilstück GOTTES, welches sich abspaltete, muß eine eigene Entwicklung durchlaufen. Auch der SCHÖPFER entwickelt sich weiter durch SEINE Erfahrungen und SEINE Entwicklung wird niemals enden. Wie oben so unten wie unten so oben. Es wird die Zeit kommen, in der beide Teile wieder beginnen zusammenzuarbeiten, so wie es vor unglaublich langer Zeit schon einmal war.

Frage : Hat das Geistige Reich eine Kugelform?

EUPHENIUS : Das Geistige Reich befindet sich in Eurer Mitte und ist kugelförmig aufgebaut, mit unterschiedlichen SCHICHTEN und STUFEN. Die SPHÄREN gehen übergangslos ineinander über und sind miteinander verwoben und VERSCHWUNGEN. Es sind nahtlose Übergänge, die durch ihre LICHTQUALITÄT und durch ihre Reinheit sichtbar wird.

Frage : Befinden sich die beiden Großschöpfungen der materiellen und antimateriellen Welten innerhalb der riesenhaften, dies alles umschließenden Kugel des Geistigen Reiches?

EUPHENIUS : So ist es. Die Grobstofflichkeit ist aufgrund von negativen ENERGIEN innerhalb dieses großen ELEMENTES noch verhaftet. Ihr werdet noch erkennen, daß vieles, was hier auf Erden durch negative Manifestierung sich verhärtet hat, nur schwer wieder aufzulösen ist. Auch die vorhandenen grobstofflichen ELEMENTE gleiten mit hinüber in EBENEN, die für solche ELEMENTE vorgesehen sind.

Für feinstoffliche WESEN ist es dagegen schwierig, sich diesen grobstofflichen SCHWINGUNGEN anzugleichen, weil für WESENHEITEN, die in feinstofflichen EBENEN sich beheimatet fühlen, es schwer ist, sich wieder an die Grobstofflichkeit zu gewöhnen.

Frage : Was befindet sich außerhalb der Kugel?

EUPHENIUS : Die Kugel ist nicht geschlossen, d. h. daß WESENHEITEN durch die SCHWINGUNGSBEGRENZUNGEN hindurch auf verschiedene Planeten und auf verschiedene feinstofflichere EBENEN wechseln können. Bedenke, daß es noch andere Planeten und auch noch andere Arten von Wesen gibt, die ebenfalls existieren und ihre Evolutionsgeschichte durchschreiten. Diese WESEN leben in anderen EBENEN als Ihr und in anderen Verbindungen zu ihrem Ursprungsplaneten. Ein Spiegelbild dessen, was jedes Sonnensystem in sich verkapselt.

Frage : Welche Art Musik gibt es bei Euch?

EUPHENIUS : Gerade auf der Ebene, die Ihr das "SOMMERLAND" nennt, existiert die Möglichkeit, sämtliche musischen Labseeligkeiten aufzunehmen. Jede Seele hat für sich Möglichkeiten der Glückseeligkeit, um Musik aufzunehmen. Es ist jedoch keine irdische Musik, so wie Ihr sie kennt, sondern es sind NATURSCHWINGUNGEN, die diese Töne, diese Musik, erzeugen. Es ist so, als wenn Ihr einem Wasserfall lauscht und darin eine Musik entdeckt. Es ist keine Musik, wie Ihr sie auf Eurem Heimatplaneten durch Instrumente erzeugt. Solche Art Klänge sind aus Euch heraus geschaffen. Im Geistigen Reich sind musische ELEMENTE göttliche ENERGIEN, d. h. reine ENERGIEN und diese erzeugen Töne und die Töne erzeugen Melodien.

Frage : Wie verständigen sich Jenseitige untereinander? Gibt es eine Art von universeller Sprache?

EUPHENIUS : Die Kommunikation fließt über die Gedankenkraft, d. h. über die gedanklichen ENERGIESTRÖME. Wir alle sind über die HERZENSENERGIE miteinander verkoppelt und über den inneren göttlichen FUNKEN. Jedes Lebewesen besitzt diese Ausstattung, d. h. jede Seele umgibt sich mit diesen ELEMENTEN. Dadurch benötigen wir keine "universelle Sprache", sondern kommunizieren über die reine göttliche ENERGIE.

Frage : Ist es das, was mit "Telepathie" bezeichnet wird?

EUPHENIUS : Telepathie, Gedankenkraft, sind ENERGIEN, die ohne ein gesprochenes Wort reibungslos funktionieren, und zwar über die seelische Verbindung zu jeder anderen Seele im Geistigen Reich.

Frage : Warum tut man sich auf Erden so schwer mit diesen telepathischen Möglichkeiten, die nach Deinen Worten einen universellen Hintergrund besitzen müssen?

EUPHENIUS : Ihr tragt dieses ERBGUT so will ich es einmal benennen in Euch. Es ist ein Bestandteil Eures Seins und gehört zu Eurer AUSSTATTUNG aus den göttlichen BEREICHEN. Aufgrund Eurer Nichtsensibilisierung ist es schwer möglich, telepathisch zu arbeiten.

Jeder Mensch hat die Möglichkeit, hier auf Erden telepathisch, mit dem Geistigen Reich in Verbindung zu treten - nur ist es Euch nicht bewußt. Ihr habt nicht die Ruhe und die Muße in Euch zu gehen, um diese Qualität auszuarbeiten und auszuwerten. Die innere Festigkeit dazu ist nicht vorhanden. Es ist nur eine lose Verbindung, die nicht verankert ist. Ich möchte es einmal so beschreiben: Die Steckverbindung wackelt und ist mit der Energiequelle nicht fest verbunden.

Frage : Demnach liegt es immer an uns Menschen, wenn eine telepathische Verbindung nicht funktioniert?

EUPHENIUS : Wir stehen bereit, um Euch zu unterstützen und auch, um eine Ausbildung und Ausführung dieser telepathischen ENERGIEN zu festigen und zu stabilisieren. Doch wer von Euch Menschen ist bereit, diesen Wunsch zu äußern und mit uns zusammenzuarbeiten? Es bedarf einer langen Zeit des Miteinanders, um so ENERGETISCH miteinander verbunden zu sein, daß solche ENERGIEN fließen können. Auch dieser heutige Sitzungsabend benötigt eine lange Zeit der Vorbereitung und es braucht eine lange Zeit der ENERGIEANGLEICHUNG, um hier mit Euch diese Sitzung überhaupt durchführen zu können. Wir benötigen einen gewissen Zeitrahmen, um solche ENERGIEN bereitzustellen, so daß es möglich wird, daß Ihr als Medien arbeiten könnt, daß Du hier medial schreibst und daß dieses Medium inspirativ arbeiten kann. So ist es auch mit der Telepathie. Es braucht eine enge Zusammenarbeit zwischen dem Geistigen Reich und einer irdischen Menschenseele, um diese Aufgabe wahrnehmen zu können.

Bemerkung : Viele machen eine Meditation und erwarten aber sofortige Resultate.

EUPHENIUS : Das kann so nicht funktionieren! Deswegen machen wir all den Seelen Mut, die sich auf den Weg machen, im göttlichen SINNE zu arbeiten. Es braucht seine Zeit, da auch wir eine gewisse Zeit benötigen, um das ENERGIEFELD aufzubauen.

Frage : Du hattest einmal gesagt, daß es sehr viel Arbeit im Geistigen Reich gibt, die man sich je nach persönlicher Neigung aussuchen kann. Wenn es eine Arbeitszeit gibt, dann wird es wohl auch eine Mußezeit geben. Wie und womit verbringt Ihr Eure Mußezeit?

EUPHENIUS : Unsere Mußezeit, wenn man die so bezeichnen kann, ist der gedankliche Austausch und auch die Förderung von Seelen, die zu uns kommen, um ihnen eine Weiterentwicklung zu gewährleisten. Das bedeutet, daß auch wir alle weiterhin an uns arbeiten und uns weiterentwickeln müssen, um die nächsten STUFEN und SPHÄREN erreichen zu können. Auch wir unterliegen SCHULUNGEN und das sind unsere Mußestunden, in denen wir lernen, unser göttliches LICHT weiterhin strahlen zu lassen und unsere ENERGIE zu erhöhen, um aufsteigen zu können zu den höheren MEISTERN.

Die Abende hier mit Euch sind für uns GOTTESDIENSTE, im göttlichen SINNE. Es sind Mußestunden, nach denen Du fragtest. Es sind für uns LICHTQUELLEN, die dazu dienen, andere Seelen aufmerksam zu machen auf das Geistige Reich, aufmerksam zu machen auf die HELLIGKEIT. Es ist und wird immer ein Miteinander geben, zwischen der geistigen EBENE und Euer Grobstofflichkeit.

Bemerkung : Es ist schwer vorstellbar, das Ihr nicht auch einmal ausspannen müßt.

EUPHENIUS : Es ist nicht so wie hier auf Erden, daß Ihr für einen gewissen Zeitrahmen Eure Arbeitsstelle verlaßt, um dann in den sogenannten Urlaub zu fahren. Das ist nicht damit gemeint. Wir packen nicht unsere Sachen und ziehen zu anderen Planeten, um dort weitere Entwicklungen durchzuführen. Wir stehen aber mit Wesenheiten von anderen Planeten gedanklich in Verbindung. Wir sind miteinander verbunden und wissen um das, was auf den Planeten geschieht und auch in den geistigen SPHÄREN. Wir unterstützen die Planeten gedanklich, welche in ähnliche oder andere Krisen geraten sind, wie Euer Planet. Bedenkt, es gibt unterschiedliche Entwicklungsplaneten und es gibt unterschiedliche Evolutionsgeschichten. Wir alle sind miteinander vernetzt, wenn ich das so sagen darf. Wir hier sind eine große GEISTESGEMEINSCHAFT, die dazu dient, Euch auf Erden den Weg des HERRN zu weisen.

Frage : Das Diesseits ist eine sich verändernde Welt, wo nichts von Dauer ist. Ist das Jenseits eine Welt der Dauerhaftigkeit und Beständigkeit?

EUPHENIUS : Die Dauerhaftigkeit besteht darin, daß jede Seele die STUFEN des Geistigen Reiches durchleben und durchschreiten muß. Dies ist ein fester Bestandteil im göttlichen SINNE und das, was an Bestand und an Stabilität, so wie Ihr es nennen würdet, vorgegeben ist. Eine Seele hat immer die Möglichkeit der Weiterentwicklung. Und wenn Ihr noch so viele Leben hier auf Erden durchleben müßt, so werdet Ihr auch immer wieder erkennen, daß Ihr ein Stück in Eurer seelischen Entwicklung vorangeschritten seid.

Frage : Was ist mit den Landschaften im Geistigen Reich? Verändern sich diese, entwickeln sie sich weiter?

EUPHENIUS : Die Landschaften sind dauerhaft. Die Entwicklung besteht darin, daß jede Seele den Wunsch und das innere Bestreben hat, in ihrer persönlichen Entwicklung so weit fortzuschreiten, daß ihre reine, göttliche ENERGIE sichtbar wird.

Frage : Gibt es im Geistigen Reich einen Wechsel, eine Erneuerung in irgendeiner Form?

EUPHENIUS : Einen Wechsel, eine Erneuerung für eine Seele, kommt nur dann zustande, wenn die nächst höhere Entwicklung vollzogen wurde, d. h. daß sie über die Reinkarnation eine Reifung erlangt hat oder daß sie im Geistigen Reich durch Schulungen eine Weiterentwicklung erfuhr und sich so weit vorangearbeitet hat, daß sie die nächsten STUFEN innerhalb einer SPHÄRE erreichen kann. Das ist ein Wandel, wobei man erkennt, daß eine Seele aufgrund ihrer Fähigkeiten der gedanklichen Übertragung, der LICHTSENDUNG, des sich Verkörperlichens, in der Lage ist, über SPHÄREN hinweg zu wandern. Sie ist dann durchaus in der Lage, auch in dunklen SPHÄREN zurechtzukommen und sich auch solchen SCHWINGUNGEN anzupassen. Eine junge Seele würde dieses nicht schaffen und würde an dem SCHWINGUNGSUNTERSCHIED zerbrechen.

Frage : Wird das Geistige Reich ewig bestehen, während die materiellen Welten eine zeitlich begrenzte Lebensdauer besitzen?

EUPHENIUS : Die Göttlichkeit, die göttlichen ENERGIEN, werden niemals sterben - ich muß dieses Wort "sterben" benutzen, weil es in diesem Zusammenhang nicht richtiger formulierbar ist. Das GÖTTLICHE, die reine göttliche ENERGIE, hat in ihrer Existenz dauerhaften Bestand. Das Materielle, das Grobstoffliche unterliegt Wandlungen und der Vergänglichkeit, so, wie Du es bereits selbst erkannt hast. Was sich bei Euch wiederholt sind die Jahreszeiten, die von der Natur vorgegeben werden, d. h. es wiederholt sich ein Naturschauspiel, das durch eine scheinbare "Innere Uhr" immer wieder neu funktioniert. Aber ihr erkennt auch, daß derzeit im Ablauf der Natur Risse und Lücken existieren, und daß es nicht mehr reine heiße Sommer gibt und auch keine strengen Winter. Das heißt, daß sich auch dort sehr viel verändert und sehr viele Verunsicherungen deutlich werden. Dies ist in der feinstofflichen Welt, im Geistigen Reich, so nicht vorhanden. Hier existieren die Seelen in BEREICHEN, in denen sie sich durch ihre eigene Entwicklung selbst gebracht haben. Sie unterliegen den Möglichkeiten und den Weiterentwicklungen, die dort angeboten werden. Das heißt, daß jede Seele die Möglichkeit erhält, ins LICHT zu gehen und das wird sich nie ändern.

Frage : Angenommen, alle Seelen haben sich zu GOTT hinentwickelt. Welchen Sinn haben dann noch die unteren SPHÄREN?

EUPHENIUS : Das ist das Endziel! Die Verschmelzung sämtlicher Seelen mit der GÖTTLICHKEIT. Ihr steht am Anfang und nicht am Ende! Solange Menschenseelen ihre Entwicklungsgeschichten durchlaufen müssen, solange wird auch das Geistige Reich in seiner Form und Göttlichkeit existieren.

Frage : Wie sieht die Natur im Geistigen Reich aus?

EUPHENIUS : Die Naturwesenheiten (Tiere) und die Natur, so wie Ihr sie hier auf Erden kennt, existieren dort in den BEREICHEN, die die Seelen für sich so erschaffen und für sich so ermöglicht haben. Die NATURGEISTER, die Eure irdische Natur beherbergt, d. h. das Leben des Waldes, wird mit herübergezogen durch ELEMENTE, die nicht durch Grobstofflichkeit gekennzeichnet sind, sondern dadurch, was diesen Wald ausmacht, z. B. seinen Duft, seine Färbung und all das, was gekennzeichnet ist durch die Natur. Das heißt, diese ELEMENTE, die Ihr über Euren Gefühlskörper, über Eure Sinneskontakte wahrnehmt, werden im Geistigen Reich wesentlich verstärkter, farbenfroher und lichtvoller dargeboten. Es ist eine Symphonie von Verschmelzungen unterschiedlicher EBENEN, die schwer für Euch beschreibbar sind, weil dies ein so göttliches GESCHENK ist, daß man es mit Euren Worten nicht beschreiben oder für Euch erkennbar machen kann.

Frage : Demnach ist eine Pflanzen- und Tierwelt im Geistigen Reich auch vorhanden, aber wesentlich gesteigert in ihrer Artenvielfalt und Farbenpracht?

EUPHENIUS : Und durch andere Gestaltbarkeiten. Pflanzen und Tiere existieren im Geistigen Reich viel intensiver und viel lichtvoller dadurch, daß sie in ihrer Realität dort zu ihrer wahren Bewußtmachung gekommen sind. Im Geistigen Reich können sie es leben, weil ihr Menschen das Bewußtsein der Natur auf Erden nicht mehr wahrnehmt. Im Gegenteil! Ihr respektiert und akzeptiert Eure Natur nicht.

Frage : Wie seht Ihr mit Euren AUGEN unsere materielle Welt?

EUPHENIUS : Wir können Euch über unseren feinstofflichen KÖRPER wahrnehmen. Das heißt, wir erkennen Euch aufgrund Eurer energetischen AUSSTRÖMUNGEN, d. h. über Eure emotionale Befindlichkeit und über das, was Ihr gedanklich hier fließen laßt.

Wir sehen Euch mit ganz anderen AUGEN. Wir wissen, daß Ihr einen materiellen Körper besitzt, den Ihr benötigt, um hier die Einbettung Eurer Seele zu sichern. Wir nehmen nur Eure Seele wahr und Euren inneren göttlichen FUNKEN.

Frage : Wie verhält sich das bei materiellen Gegenständen, wie z. B. die Einrichtung dieses Raumes?

EUPHENIUS : Wir nehmen diesen Tisch hier ebenfalls über solche SCHWINGUNGEN wahr. Wir wissen, daß dort ein grobstofflicher Tisch steht, der ebenfalls ENERGIEN ausstrahlt. Bedenke, auch dieser Tisch setzt ENERGIEN frei. Es ist so, daß wir aufgrund unserer Feinstofflichkeit durch diesen Tisch hindurchgehen können.

Frage : Könnt Ihr auch durch den Tisch hindurchsehen, um erkennen zu können, was darunter ist?

EUPHENIUS : Wenn wir dies für notwendig erachten, könnten wir es tun, aber dies ist nicht unsere Aufgabe. Unsere Aufgabe ist es, mit Euren ENERGIEN zu verschmelzen, um diesen Abend hier zu gestalten.

Frage : Somit stellt die Dunkelheit für Euer SEHEN kein Problem dar?

EUPHENIUS : So ist es. Wir nehmen andere ELEMENTE wahr und nicht die, wie Ihr hier auf Erden. Ihr beginnt den Erstkontakt über Eure Augen, d. h. Ihr schaut einen Menschen an und entscheidet, ob Ihr ihn positiv oder negativ empfindet. Ihr schaltet als nächstes das Gefühl und Euren Verstand ein. Dann laufen bei Euch gewisse Rasterelemente ab, um einen Menschen einzuschätzen. Ihr macht aber gar nicht den Versuch, über Eure HERZENSWÄRME den Kontakt zu diesem Menschen zu suchen. Und das ist es, was wir Euch voraushaben, denn wir sehen nicht das Äußerliche, sondern das INNERE, d. h. wir sehen die Seele und den göttlichen KERN.

Frage : Wäre es für Euch möglich, vom Jenseits aus einzuschreiten, um Katastrophen oder Kriege auf Erden zu verhindern?

EUPHENIUS : Dies ist nicht im göttlichen PLAN vorgesehen. Wir haben nicht die Erlaubnis in irgendwelche Geschehnisse hier auf Erden einzugreifen. Es ist Eure Angelegenheit, diesen Planten so schonend zu behandeln und an GOTT wieder zurückzugeben, wie Ihr ihn erhalten habt. Ihr seid die Hüter und Betreuer dieser Erde. Ihr seid für Euer eigenes Schicksal verantwortlich. Wir können nur im kleinen Rahmen Linderung geben und versuchen, Euch bewußt zu machen, was Ihr mit Eurem Denken und Eurem Handeln Euch selber und Eurem Heimatplaneten antut. Wir versuchen über INSPIRATION, GEBET, ausgestrahlter LIEBE und LICHT Euer Herz zu öffnen, für die SEITE, die Euch beschützt, behütet und Euch auf diesem Erdenweg geleitet.

Frage : Das heißt: Ihr dürft nicht eingreifen, aber Ihr könntet es?

EUPHENIUS : Wir dürfen es nicht. Wir dürfen aber durch Gebet, Meditation, durch Inspiration versuchen, Euch Seelenmenschen für die SEITE DES LEBENS zu öffnen, damit Ihr Euren Weg in das LICHT beschreiten könnt.

Bemerkung : Dann hat Euch die negative SEITE einiges voraus, die hier auf Erden massiv eingreift!

EUPHENIUS : Die negative WELT unterliegt ganz anderen Regelungen und ganz anderen Bewertungen. Luzifer wird sich jeder irdischen Seele bemächtigen, die bereit ist, auf die DUNKLE SEITE zu wechseln.

Teilnehmer : Traurig ist, daß so viele Menschen während ihres Erdenlebens nie daran denken, welchen Einfluß ihre irdische Lebensweise auf ihr Leben im Jenseits hat. Die meisten versuchen, die Gedanken an ein zukünftiges LEBEN zu verdrängen. Wir hoffen, daß die Veröffentlichungen unserer Protokolle etwas dazu beitragen, daß sich dies einmal ändern wird.

EUPHENIUS : Ihr habt schon viele Seelen durch Eure Arbeit angesprochen. Ihr habt viele Rückmeldungen erhalten, woraus ersichtlich ist, daß sich aufgrund von Euren Veröffentlichungen viele Seelen auf den Weg machen, in das wahre LICHT des Lebens zu sehen. Es gibt viele Möglichkeiten, die Erkenntnis des Weiterlebens nach dem Tode für sich bewußt zu machen. Es gibt unterschiedliche Religionen und unterschiedliche Richtungen, doch viele sind miteinander verknüpft und haben den gleichen Wesenskern. Seelen, die wirklich bereit sind, ihre Augen aufzumachen für das wahre SEIN, werden den Weg auch finden. Hofft und glaubt daran, daß GOTT überall seine HELFER und seine ENGEL hat, um jede irdische Seele auf den richtigen Weg zu begleiten.

Frage : Damit ist unser Fragenkatalog zu diesem Thema abgearbeitet. Zum Abschluß noch eines: Der Irak-Krieg ist ausgebrochen und wir gehen davon aus, daß die Bemühungen eurerseits, den Krieg zu verhindern, keine Früchte trug. Wie soll es nun weitergehen?

LUKAS : Wir können keine Kriege verhindern. Auch dieser Krieg wurde durch menschlichen Geist verursacht. Wir können nur durch Inspirationen und nicht durch suggestive Gewalt auf die Verursacher einwirken. Hören sie nicht auf unsere leisen Hinweise sind wir machtlos, weil wir nicht mit Gewalt in den Geist eines Menschen eindringen dürfen. - Nun, wie es weitergeht entscheidet ihr Menschen und nicht wir. Das Geistige Reich hat schon bei sehr vielen Kriegen und Greueltaten zusehen müssen und hatte oft, trotz verstärkter Inspiration, keinen Erfolg. Dagegen hat die negative MACHT mit ihren suggestiven Gedanken sehr wohl die Möglichkeit, die Menschen, die ihnen hörig sind, wie Marionetten zu führen. Wir werden auch weiterhin versuchen, mit der Kraft der Inspiration zu helfen, wo wir können. Aber auch die Menschheit muß mithelfen, d. h. sich mit ihrer gedanklichen KRAFT auf das Positive konzentrieren und um HILFE und um Beendigung dieses Krieges, d. h. aller Kriege auf dieser Welt zu bitten. Ihr kennt längst nicht alle Kampfgebiete dieser Erde! Es gibt fürchterliche Auseinandersetzungen zwischen Völkerstämmen in anderen Teilen Eurer Welt, an die Eure Informationsmedien überhaupt kein Interesse zeigen.

Wir sind dabei, immer mehr Menschen zu erreichen und wenn die nötige Anzahl erreicht worden ist, wird es zu keinem Krieg mehr kommen können. Dann haben die KRÄFTE des LICHTES gesiegt.

Bemerkung : Es gibt sehr viele Menschen auf der Erde, die sich gegen den Krieg aussprechen. Viele machen sich solche Gedanken darum, daß sie krank wurden!

LUKAS : Sie fassen es falsch an. Diese Seelen können sich nur selber helfen, indem sie ihre Gedanken auf jegliche negative Inhalte kontrollieren: sei es Haß gegen die Machthaber, sei es Gewalt gegen andere Menschen oder Gruppen. Man kann nicht mit negativen, haßerfüllten Gedanken gegen die Kriegstreiber und ihren Vasallen argumentieren. Solche Gedanken verstärken das negative POTENTIAL und helfen keinesfalls die lichterfüllten BEREICHE und HELFER zu stärken.

Erst wenn eine gewisse Mehrheit von Seelenmenschen dieses Planeten durch ihre Gedanken zeigt was sie will, und zwar in göttlicher HINSICHT, wird dieses Gedankenbündel wie eine gewaltige KRAFT das negative ELEMENT neutralisieren und Frieden ist auf Erden. Ändern wird sich erst dann etwas, wenn die Menschen erkennen, welche Fehler sie machen und daß ihre Gedankenkräfte, die sie in die Welt hinaussenden, durchsetzt sind von negativen ELEMENTEN. Auch wenn durchaus positive Aspekte in die Gedanken einfließen, reichen diese nicht aus und die Seele des Betreffenden wird trotzdem krank.

Des weiteren wollen wir Euch mitteilen, daß auch Ihr hier, was die Kriege auf Erden betrifft, Euch gedanklich positiv ausrichten und Euch nicht im Negativen verfangen solltet. Sendet sehr viel innere LIEBE in die Welt, damit die Menschenseelen sie aufnehmen können, um sich geistig vor dem zu schützen, was ihnen widerfährt. Diese ENERGIEN werden von uns geleitet und werden dazu führen, daß viele ENERGIESCHWINGUNGEN sich bündeln können.

Wir wissen, daß die täglichen Nachrichten Euch entsetzen und innerlich zerreißen. Wir wissen, daß diese Mitteilungen angstauslösend und für Euch schwer zu verarbeiten sind. Wir wissen, daß Ihr über Eure Informationsmedien direkt am Kriegsschauplatz sein könnt und erkennt, daß dies, was dort geschieht, der Wahrheit entspricht. Es ist schwer für Euch, einen SCHUTZWALL aufzubauen, um Euch davor zu schützen. Versucht trotzdem Eure Gedanken in positive ENERGIEN zu wandeln, damit diese ENERGIEN dort ankommen, wo sie gebraucht werden. Es nützt niemandem, wenn Ihr Euch durch Eure Umgebung und durch äußere Mitteilungen hinreißen und Euch innerlich zerstören laßt, durch das, was dort geschieht. Ihr könnt es nicht sofort verändern, aber Ihr könnt über Eure LICHTARBEIT dazu beitragen, PUNKTE zu setzen, um LICHT in diese Gebiete zu transformieren.

Wir möchten Euch bitten, die Sitzung mit einer Meditation in diesem Sinne zu schließen, um LICHTENERGIEN freizusetzen, die geleitet werden durch die WESENHEITEN, die um Euch herum sind. Wir beenden die Sitzung im NAMEN GOTTES und wünschen Euch, daß Ihr in Euch den wahren Sinn und den wahren Glauben erkennt und Eure Nächsten, die, die Ihr nicht kennt, so begegnet, daß Ihr sie in LIEBE und im Göttlichen empfangen könnt.

GOTT ZUM GRUSS!

LUKAS
 
 

EUPHENIUS : Auch wir möchten Euch bitten, die letzten zehn Minuten in Gedenken an das, was derzeit hier auf Erden geschieht, mit positiven ENERGIEN entgegenzugehen. Wir benötigen Eure Hilfe und Eure Unterstützung, um LICHT und göttliche LIEBE in diese Sphären hineinzutransformieren. Wir bitten Euch, dies mit guten Gedanken zu unterstützen und wünschen, daß es Euch gelingen möge, die Woche ohne negative Gedanken zu verbringen, weil solche Gedanken NAHRUNG sind, für all die negativen WESEN, die derzeit hier auf Erden aktiv sind.

Ihr habt viele Fragen gestellt, die zur eigenen Überprüfung für jede Seele anstehen. Es waren wichtige Fragen, mit denen sich jede Seele auseinandersetzen muß, welchen Weg und welche Richtung sie gehen will und wie ihre innere Einstellung zu GOTT ist. Es ist schwer, hier in dieser gottlosen Welt geistig zu wachsen und zu erkennen, daß es SCHWINGUNGEN gibt, die aus einer ganz anderen SPHÄRE getragen werden. Dieses sich bewußt zu machen, ist in Eurer harten, materiellen Welt, die gekennzeichnet ist von Kälte, Grausamkeit und Nichtannahme, sehr schwierig. Wir hoffen dennoch, daß wir eine TÜR DES LICHTES öffnen können, damit für Euch Menschen erkennbar wird, daß nicht alles aussichtslos ist, so wie es Euch derzeit erscheint.

Wir wünschen Euch, daß ihr Euer eigenes LICHT erkennt und daß Ihr es ausstrahlen könnt, um zu erkennen, daß auch andere Wesenheiten und andere Menschenseelen dieses LICHT ebenfalls in sich tragen und, daß jede Seele, jedes Geschöpf auf Eurem Erdenplaneten ein Abbild GOTTES ist und ein Teil von IHM. Erkennt, daß Ihr alle miteinander in Verbindung und in Kommunikation steht, über GOTT, dem SCHÖPFER.

Wir hoffen, daß wir Euch eine Möglichkeit eröffnet haben, den Blick in eine SPHÄRE zu werfen, die Euch am nächsten ist. Einer SPHÄRE, die Euch eine Zuflucht bietet und in der Ihr Euch verwirklichen könnt, um den seelischen Mangel aufzufüllen, den Bedarf, den Ihr auf Erden nicht erreichen konntet. Diese EBENE ist eine wichtige EBENE, weil sie Eurer Phantasie am nächsten kommt und Euch die Sicherheit bietet, um ein stückweit Eure materielle Welt zu ersetzen, nämlich so, wie Ihr sie mit Euren Kinderaugen sehen möchtet. Bedenkt aber: diese EBENE ist eine Illusion und dient dazu, die Gesamtentwicklung einer Seele zu fördern. Es ist eine EBENE DES LICHTS, der FARBEN und der ENERGIE und sie bedeutet eine STUFE zur Weiterentwicklung, nämlich hin zur erhöhten Feinstofflichkeit und der endgültigen Aufgabe eines materiellen Körpers. Dieses wäre dann der nächste Schritt.

Wir danken für Eure SCHWINGUNGEN und dafür, daß wir hier einen Platz gefunden haben, unsere Mitteilungen an alle Seelen auf Erden weitergeben zu können. Wir hoffen, daß sich dadurch viele auf den Weg machen, die Erkenntnis des wahren SEINS in sich zu finden. Wir wünschen Euch für die kommende Woche, daß Ihr Euren inneren Kern und Euer wahres SEIN nicht verleugnet, sondern daß Ihr das nach Außen strahlt, was Ihr in Eurem Herzen fühlt. Wir hüllen Euch in die LIEBE und in das LICHT GOTTES und geleiten Euch durch sämtliche Tiefen, Höhen und Schwankungen. Wir sind WEGGEFÄHRTEN von Euch und freuen uns, daß wir dieses Amt übernehmen durften, Euch zu geleiten.
 
 

Betet für das LICHT und für Euren eigenen SCHUTZ, damit Ihr gewappnet seid für all das, was Euch täglich begegnet. Eure Seele und Euer Körper sind in der Materie miteinander verbunden und voneinander abhängig. Schont sie und achtet sie, damit Eure Seele einen sicheren Tempel hat, um hier, im NAMEN GOTTES, heranwachsen zu können.

Wir wünschen Euch, daß Ihr erkennt, daß Ihr über Eure ENERGIEN, die Ihr in Euch tragt, entscheiden könnt, ob diese ENERGIEN positiv oder negativ sind. Ihr seid entscheidend verantwortlich für all das, was hier auf Eurem Planeten sich vollzieht. Ihr seid Teil des Ganzen und wirkt mit, ob dieser Planet in die HELLIGKEIT oder in die DUNKELHEIT geht.

Wir beenden die Sitzung im NAMEN GOTTES und in der Einbettung SEINES göttlichen LICHTES, das es ermöglicht, jeder Seele ihren Weg gehen zu lassen. Wir danken dem SCHÖPFER, wir danken JESUS CHRISTUS und dem HEILIGEN GEIST.

GOTT ZUM GRUSS!

EUPHENIUS und das TEAM
 
 

Teilnehmer : Wir danken für Eure Freundschaft und für die wertvollen Durchgaben.
 
 


Es folgte eine Friedensmeditation und das anschließende Schließen der Chakren.