Psychowissenschaftliche Grenzgebiete

 
Thema: Jesus Christus * (Fortsetzung 4)
       

 

Wir möchten dich, lieber Freund, bitten, dein Herz zu entfalten und die Mauer des Verstandes abzubauen, die dich hindert, Gefühle zu leben und zu spüren, anstatt diese nur im Kopf zu haben. Es ist ein ganz großer Hinweis für dich, daß du endlich zuläßt, deine Gefühle zu spüren.

Was dich außerdem - euch alle hier - am Spüren hindert ist auch die große Tendenz, nicht gelassen genug die Dinge sein zu lassen wie sie sind, sondern mit eurer Persönlichkeitsstruktur Menschen und Situationen zu beurteilen und zu verurteilen, die auf euch zukommen, die in euer Leben treten. Und so kommt ihr in negative Gefühle, die ihr abblockt durch die Mauer eures Verstandes.

Es ist harte Arbeit, so weit vorzudringen, denn es bedeutet loszulassen, eure Denkstrukturen loszulassen, was richtig und was falsch ist, was natürlich der Dualität, in der ihr lebt entspricht. –

Jeder Mensch hat einen Bewußtseinsstand, den er im Laufe von vielen Leben entwickelt hat. Und dieser Bewußtseinsstand ist in dem Augenblick richtig. Das Leben bietet für jeden die Chance, durch die Herausforderungen, die ihr als "Probleme" betrachtet, bewußtseinsmäßig weiter fortzuschreiten - also könnt ihr nicht urteilen über den Bewußtseinsstand eines anderen, der auch seine Berechtigung hat.

Wenn ihr ein Stück weiter seid in eurer Entwicklung, ein Stück mehr euren Panzer, eure Mauer, eure Trauer bearbeitet und euer Herz entfaltet habt und einen etwas anderen Bewußtseinsstand erreicht habt, werdet ihr erkennen können, daß alles eine Berechtigung hat - all das, was geschieht, für jeden einzelnen. Dies wird euch befähigen, die Dinge gelassener zu sehen.

Es ist für euch alle, die ihr hier sitzt, in diesem Leben angesagt, Gelassenheit zu üben und zu entwickeln. Das Wort Gelassenheit kommt von Loslassen. Was sollt ihr loslassen? - Ihr sollt eure Beurteilung, eure Verurteilung loslassen.

Erkennt, daß Gelassenheit und Loslassen eine Sache der Persönlichkeit sind. Eure Persönlichkeiten entfalten sich immer mehr und sie sollten sich dahin entfalten, daß ihr seht, daß Persönlichkeit vergänglich ist. Alles ist vergänglich, eure Persönlichkeiten mit allen Gefühlen, mit allen Gedanken, die aus eurem Gehirn entstammen und mit allen Reaktionen darauf. Alles ist vergänglich. Das einzige, was letztendlich übrig bleibt, um in die göttliche Kindheit zurückzukehren, ob nach diesem Leben oder anderen Leben, ist euer göttlicher KERN, den es zu entfalten gilt.

Wir wollen euch darauf aufmerksam machen, daß es nicht Sinn des Lebens ist, euch aus dem irdischen Leben zurückzuziehen, denn nur das irdische Leben bietet euch die Möglichkeit zu wachsen. Nur das irdische Leben bringt euch die Herausforderungen, bringt euch die Probleme. Was sollen euch Probleme sagen? – Sie sollen euch sagen, daß ihr eure Wertungen verschieben sollt. - Sie sollen euch helfen, eine andere Sichtweise zu entwickeln. - Sie sollen euch helfen, in euch zu gehen und aus dem BEWUSSTSEIN DER EINHEIT heraus die Dinge zu betrachten, unter den Gesichtspunkten, die wir vorher genannt haben. - Fragt euch bei solchen Gegebenheiten immer:

oder:

Stellt euch vor, daß JESUS, ein Erleuchteter, ein Engel oder Buddha, auf jeden Fall ein vollkommen erwachtes göttliches WESEN, täglich bei euch ist. So ist es in Wirklichkeit! – Wir Engel sind immer bei euch! - Leider seid ihr euch dessen nicht bewußt.

oder:

Ihr denkt, das Göttliche sei außerhalb. Das ist nicht so! - Das Göttliche ist in euch. Dadurch, daß es in euch ist, habt ihr immer und in jedem Augenblick, die Verbindung zum SCHÖPFER. Deshalb sind wir WESEN der göttlichen KRAFT bemüht, euch Menschen als Aspekte der reinen göttlichen LIEBE, WEISHEIT und KRAFT zu sehen und euch zu führen, denn wir sind eure BRÜDER. Wir möchten, daß ihr wieder zu diesem Bewußtsein erwacht. Das ist unser Anliegen. Darum sind wir bei euch, von Geburt an. Durch viele Leben begleiten wir euch und wollen euch helfen und schützen.

Es geht darum, daß ihr die Sichtweise, die ihr durch eure Bewußtseinsentwicklung entwickelt, loslaßt und aus einer neuen, veränderten Sichtweise die Gegebenheiten eures Lebens betrachtet, so daß ihr dann diese Gegebenheiten, wenn ihr emotional darauf reagiert, als Spiegel eurer Schattenseiten seht, was wieder eine Herausforderung ist, um an euch zu arbeiten.

Weiter geht es darum, daß ihr aus diesem Wissen heraus, das WISSEN in euer Leben tragt und euch nicht zurückzieht von den Menschen, sondern aus eurem Bewußtsein heraus, das sich immer mehr entfaltet, zu den Menschen geht und die LIEBE und die WEISHEIT, die sich immer mehr in euch entwickelt, zu den Menschen tragt, aber ihnen diese nicht aufsetzt als Belehrung - so wie wir es heute hier machen. Wir machen es, weil ihr diese Belehrungen annehmen könnt und weil ihr wißt, daß es nicht ein Besserwissen sein soll, sondern daß es aus unserer LIEBE heraus geschieht, zum Wohle eures Wachstums, zum Wohle eurer Entfaltung.

Vor allen Dingen möchten wir dir, lieber Freund, das sagen und dich bitten, daß du dich nicht so zurückziehen sollst von den Menschen. Ihr sollt das GÖTTLICHE in euch wirken lassen und das Wirken der göttlichen KRAFT im irdischen Leben zum Ausdruck bringen.

Was ist die göttliche KRAFT? - Es ist letztendlich die LIEBE und das MITGEFÜHL und die WEISHEIT, die es zu entfalten gilt und die sich in eurem Denken, Fühlen und Handeln hineinprägen soll, so daß durch euch diese LIEBE, dieses MITGEFÜHL und diese WEISHEIT zum Ausdruck kommen. Dann werdet ihr bemerken, daß es von den Menschen gerne angenommen wird.

In diesen Aspekten des göttlichen Seins haben Be- und Verurteilung, Groll, Trauer und Wut keinen Platz. Es sind Attribute eurer Persönlichkeit, die euch weiterbringen auf eurem Weg. Doch ihr müßt zweigleisig fahren: Auf der einen Seite müßt ihr die Persönlichkeitsstrukturen weiter bearbeiten und auf der anderen Seite das Bewußtsein eurer göttlichen ESSENZ, eures göttlichen SEINS, immer mehr entfalten. So fügt es sich zusammen, daß aus den getrennten Teilen, Persönlichkeit und göttliches SELBST, eine Einheit wird, und ihr aus dieser Einheit heraus lebt und diese Einheit in das Leben bringt, in das, was täglich auf euch zukommt.

Das Leben ist ständige Veränderung. Es gibt niemals einen Stillstand, denn eure Seele verlangt nach Wachstum. Deswegen gibt es gute Zeiten und schwere Zeiten.

Wir wissen, daß ihr alle so sehr ein harmonisches, gleichmäßiges Leben führen möchtet, doch solange ihr lebt, werden auch die Herausforderungen bei euch ankommen, so wie bei jedem anderen Menschen auch. Deswegen liegt uns heute so sehr daran, euch abschließend darauf aufmerksam zu machen, daß diese Herausforderungen, die auf euch zukommen - so wie jetzt diese Krankheit bei dir, liebe Freundin - dazu führen sollen, in das Vertrauen zur göttlichen ALLKRAFT zu kommen, zur ALLMACHT. Das gilt es zu entwickeln, so daß ihr dann die Dinge, wenn sie euch schwierig erscheinen, aus einer anderen Perspektive betrachtet und sie gelassener annehmt.

Wir hatten vorhin schon mit unserem Medium eine Vormeditation durchgeführt, damit sie jetzt mit ihrem Bewußtsein so gut wie nicht hier ist. Immer in den Pausen lenken wir ihr Bewußtsein wieder nach oben, damit sie nicht mitbekommt, was hier gesprochen wird. Wir möchten euch bitten, von dieser Aufnahme eine Kopie zu machen und sie unserem Medium zur Verfügung zu stellen, damit auch sie unsere Durchgabe hören kann. Diese täte auch ihr gut! Auch sie muß erkennen, daß sie sich dem göttlichen WILLEN unterordnen kann, ja, unterordnen muß, um ihn im täglichen Leben verwirklichen zu können. Das ist ihr Lebensziel!

Wir möchten euch noch einmal darauf hinweisen, daß es für euch alle notwendig ist, sonst wäret ihr nicht hier, die innere Ausrichtung durch Meditationen zu fördern. Die Ausrichtung auf euren göttlichen KERN, aus dem heraus ihr dann Vertrauen zu euch selbst, Vertrauen in die göttliche FÜHRUNG, Vertrauen in das Leben entwickelt. Aus dieser Bewußtseinsentwicklung heraus entsteht die Werteverschiebung.

Schaut euch um und überlegt, über wie viele Dinge ihr euch freuen könnt und für wie viele tausendfache Dinge ihr dankbar sein könnt, und aus der Dankbarkeit heraus entsteht wiederum Freude. - Schon alleine aus dem Wissen um die Göttlichkeit in euch, über eure Verbindung zu der ALLKRAFT GOTTES und daß ihr ständig umgeben und durchdrungen seid von den göttlichen WESEN DER LIEBE, der WEISHEIT und der KRAFT sollte in euch Freude entstehen. Freude und Glückseligkeit, sollte die Trauer in euch schmelzen, die sich angestaut und ein Meer von Tränen hinterlassen hat, was abgeweint werden sollte, um die Mauer zu schmelzen, die du gebaut hast, um nicht verletzt zu werden.

Gott, die göttliche LIEBE, die göttliche WEISHEIT, sieht alles aus einer anderen Perspektive. Begebt euch in das Bewußtsein eurer EINHEIT mit der göttlichen URKRAFT, dann seht auch ihr alles aus einer anderen Perspektive, könnt gelassen werden, könnt die Dinge loslassen und sie so seinlassen wie sie sind, damit jeder lernen kann, was er zu lernen hat, eben durch die Probleme und Herausforderungen, die jeder Mensch in seinem irdischen Leben bekommt.

Wenn ihr denkt, daß es bei manchen Menschen ein Leben gibt, wo keine Tiefen und Höhen sind, so sind es Bewußtseinsstufen ganz niederer Art, die in ihrer Seelenentfaltung noch nicht so weit fortgeschritten sind.

Laßt euch nicht vereinnahmen von Sorgen oder von Ablehnungsgedanken, von Beurteilungsgedanken, von Gedanken des Besserwissens, von Gedanken der Verurteilung oder Beurteilung. Laßt euch davon nicht vereinnahmen, sondern geht und schaut die Wunderbarkeit der göttlichen ALLKRAFT in allem, was euch umgibt.

Schaut, wieviel Grund ihr habt, dankbar zu sein, hier, in diesem Leben. Wie gut es euch geht und wie sehr ihr bevorzugt seid durch eure Seelenentwicklung, in diesem Land in einer Zeit zu leben, in der es euch so gut geht. - Daß dies so ist, hängt mit vielen Gegebenheiten aus euren früheren Leben zusammen, auch wenn ihr das nicht mehr wißt und diese Leben nicht kennt. Schon das ist Grund genug, dankbar zu sein! –

Wenn ihr seht, wieviel Krankheit, wieviel Elend und wie viele Menschen in totaler Unbewußtheit leben, dann seid dankbar dafür, daß bei euch ein Stück weit mehr Bewußtsein vorhanden ist, für das ihr schwer gearbeitet habt, für das ihr viele Schmerzen, viele schwierige Situationen benötigt habt, um dahin zu kommen.

Wir haben es für richtig empfunden, daß wir zum Schluß unseres Zusammenseins hier einmal eine Volltrance-Sitzung durchführen, um euch zu zeigen, was möglich ist und um auf diese Dinge aufmerksam zu machen. Es hat sich alles gut gefügt. Wir haben diese Sitzung mit großer LIEBE und Freude vorbereitet. Wenn ihr sehen könntet, welch ein riesiges Aufgebot an LICHTWESEN hier versammelt ist, um eine LICHTSÄULE zur göttlichen QUELLE außerhalb und innerhalb von euch zu bauen, um eure Herzen zu berühren, um eure Herzen zu öffnen, euer Bewußtsein zu erweitern und euer Bewußtsein anzuheben, wenn ihr das alles erkennen könntet, dann würdet ihr vor Dankbarkeit und Freude jubilieren und triumphieren - so wie wir jubilieren, daß ihr die vielen Jahre bereit wart, mit uns zusammenzuarbeiten und für Durchgaben wie heute bereit und offen gewesen seid. Durchgaben, die vielleicht nicht immer ganz angenehm für euch waren, aber die euch vorwärtsbringen auf eurem Weg. Da ihr das alles annehmen könnt, hatten wir beschlossen, die abschließende Sitzung dieses Kreises mit euch heute so zu gestalten und alles andere hinten anzustellen.

 

Teilnehmer : Dafür danken wir euch allen sehr! - Zu deinen Ausführungen habe ich drei Fragen. Darf ich die jetzt stellen?

SATURIUS : Gern!

 

Teilnehmer : 1.) Wenn man nicht bewerten und verurteilen soll, wie kann man dann Gut und Böse unterscheiden? – 2.) Wie soll man mit Menschen umgehen, die man sich nicht aussuchen konnte und die einen persönlich angreifen und beleidigen? – 3.) Hat jeder Mensch das Recht sich seine Freunde auszusuchen und sich von Menschen zurückzuziehen, die ihn beleidigen und hinter seinem Rücken schlecht reden? Wenn alles mit dem Mäntelchen der Toleranz zugedeckt wird, gibt es auch keine Gegenwehr mehr.

SATURIUS : Lieber Freund, liebe Freunde, wir möchten für dich und für euch einige zusätzliche Informationen geben, die unsere Botschaften ergänzen. Deine Fragen zeigen, daß du einige Zusammenhänge noch nicht ganz verstanden hast. Wenn du über die Botschaften intensiver nachdenken würdest, würde dir einiges bewußter.

Zu deiner ersten Frage: Beim Bewerten, Be- und Verurteilen, geht es nicht um GUT und BÖSE, sondern um die Menschen, die in euren Augen "Gutes" oder "Böses" tun. Im Christentum hat man 10 Gebote, im Buddhismus 5 Regeln, die zu halten gut ist. Wenn diese nicht gehalten werden, d. h. "Böses" getan wird, folgen Entsprechungen, entweder in diesem oder in einem anderen Leben. - Wenn "Gutes" getan wird, d. h. die Regeln beachtet werden, folgt auch Entsprechendes. Das nennt ihr "Karma" und entspricht dem KOSMISCHEN GESETZ der Resonanz: Was von dir ausgeht, kommt auf dich zurück. Man nennt es auch das GESETZ DER SPIEGELUNG, d. h. dir wird das im Außen gespiegelt, was von dir innerlich ausgegangen ist, was in dir steckt, auch wenn du das nicht erkennen kannst. Es ist das, was wir in der Botschaft als "Schattenanteile" in euch bezeichnet haben.

Das ist auch die Antwort auf den 3. Punkt, den du aufgeschrieben hast. Natürlich kann sich jeder seine Freunde aussuchen, mit denen er auf einer "Wellenlänge" ist, die euch bereichern, mit denen ihr euch ergänzt. Wenn jedoch Differenzen auftreten, so hat das immer etwas mit beiden Seiten zu tun! - Wenn du dich beleidigt fühlst, durch Auseinandersetzungen, so hat es erstens damit zu tun, daß auch von deiner Seite aus Ablehnung, d. h. Be- oder Verurteilung vorhanden ist. Zweitens werden oft beleidigende Äußerungen dann getan, wenn sie von der emotionalen Ebene ausgehen und nicht von der sachlichen Ebene.

Natürlich kannst du darauf mit Rückzug reagieren, doch dann hast du aus allem nichts gelernt.

Du solltest bei dir die Ursache deiner inneren Ablehnung suchen und nicht bei dem anderen in seiner Reaktion. Dann erkennst du deinen "Schattenanteil", d. h. die Ursache deiner vorherigen Wertung, der Be- und Verurteilung. Dann bist du wirklich einen großen Schritt vorwärts gekommen, kannst dem anderen verzeihen und wieder einen normalen Umgang haben und bist nicht entzweit mit ihm, hast mit ihm und mit dir Frieden geschlossen.

JESUS hat gesagt: "Liebet eure Feinde". Das hatte zwei Gründe: Erstens sind alle Wesen durch ihr INNERES WESEN miteinander verbunden, das göttliche SEIN, worauf wir in unserer Botschaft eingegangen sind. Zweitens führen uns die sogenannten "Feinde" immer unsere "Schatten" vor Augen, die es zu bearbeiten gilt, auch darauf gingen wir ausführlich ein.

Euch begegnet vieles, durch das ihr lernen und wachsen könnt und solltet. Auch wenn du meinst, daß du dir gewisse Menschen nicht aussuchen konntest. Sie wurden in dein Leben geschickt zu deinem Reifungsprozeß. Wenn du unter diesem Gesichtspunkt die Menschen in deinem Leben betrachtest, so bist du wieder ein großes Stück vorangekommen, um aus der Be- und Verurteilung herauszukommen.

Wir möchten dir raten, dich mehr um deine eigene Bewußtseinsentfaltung zu kümmern, anstatt um die anderer Menschen, sonst kommst du nur sehr langsam voran - und das Gegenteil möchten du und deine Seele. Du bist für dich und dein Wachstum verantwortlich. Nimm die Gelegenheit wahr und zieh dich nicht davon zurück. - Auch das sagten wir bereits.

Wir möchten euch allen raten, das, was ihr heute erfahren habt, zu verinnerlichen und darüber nachzudenken und in euer Leben zu integrieren, euer Herz zu öffnen, euer Bewußtsein zu erheben, die Dinge nicht zu beurteilen und zu verurteilen, sei es im Freundeskreis, sei es in den Gegebenheiten der Familie, der eigenen oder der Großfamilie, die Dinge, die dort geschehen und über die ihr manchmal den Kopf schüttelt. Es ist nicht eure Sache, darüber zu urteilen. Ihr seid nicht die göttliche GESETZLICHKEIT und GERECHTIGKEIT!

Wir sehen in euch euren göttlichen KERN, die große göttliche LIEBE, die sich in euch, in jedem Menschen, manifestiert hat und die es zu entwickeln gilt, die ihr durch Mitgefühl, Einfühlungsvermögen, Zurücknahme von Verurteilung entfalten könnt. Diese LIEBE wartet in jedem! - Betrachtet jeden Menschen unter diesen Aspekten, daß auch in ihm die göttliche KRAFT steckt, und daß dieser Mensch auf seiner Entwicklungsstufe genau das Richtige bekommt, sei es Schweres, sei es Gutes. Es steht nicht in eurer Erkenntnis, das beurteilen zu können!

Wachst in die Weisheit! - Sie ist das Wichtige!

Aus Weisheit heraus denkt, redet und handelt!

Das gilt es in der zweiten Lebensphase zu entfalten.

Wir bedanken uns, daß ihr unsere Anweisungen annehmt. - Wir danken euch, daß wir so offen mit euch reden durften. - Wir tun es aus großer LIEBE heraus, denn wir sind bei euch, um euch weiterzubringen, um euch in eurem Bewußtsein anzuheben, damit die EINHEIT in euch entstehen kann, die EINHEIT des Wissens, daß ihr - obwohl ihr in der Dualität lebt - EINS seid in der göttlichen URKRAFT, mit dieser LIEBE und WEISHEIT, die euch führen möge, an jedem Tag.

Wir sind nicht nur neben euch, wir sind bei euch, in euch, durchdringen euch mit unserer LIEBE. Ihr müßt eure Herzen dafür öffnen, dann werdet ihr es spüren. Durch Trauer, durch negative Gefühle, durch Mauern des Schutzes vor Angst, vor Verletzung, vor Schmerz, können wir nicht hindurch. Ihr müßt bereit sein, euch dafür zu öffnen und die beste Öffnung führt über die Dankbarkeit und die Freude, die wiederum aus Dankbarkeit entsteht.

Wir wollen uns nun von euch verabschieden. Lange genug konnten wir die KRAFT von diesem Medium nutzen, zu der auch ihr mit eurer KRAFT beigetragen habt. Es ist ihrer großen LIEBE zum LEBEN, ihrer LIEBE zu euch und zu anderen Menschen zu verdanken, daß sie bereit sein läßt, sich zu öffnen, wenn wir es wünschen.

Wir verabschieden uns in großer LIEBE. Seid gewiß, daß wir immer bei euch sind, daß wir euch LIEBEN -, mehr als ihr je in irdischer Liebe erleben und erfahren könnt. - Wachst zu dem, was ihr wirklich seid, zu einem "Kind GOTTES", zu einem Ausdruck GOTTES. Das Wort "Kind" hört sich klein an. Nein, ihr seid ein Ausdruck der göttlichen URKRAFT, der SCHÖPFUNGSKRAFT, der KRAFT DER LIEBE, der WEISHEIT und des SEINS.

Wir hoffen, euch allen mit unseren letzten Ausführungen gedient zu haben und grüßen euch in LIEBE!

SATURIUS


Danksagung und Verabschiedung. Zum Schließen der Chakren folgte wie immer eine kurze Abschlußmeditation.

 

Damit verabschiedet sich der Mediale Arbeitskreis von seinen langjährigen Lesern:

FRIEDE wohne in jedem Herzen.

LIEBE fließe aus jeder Seele.

VERGEBUNG regiere jedes Gemüt.

VERSTÄNDNIS sei das verbindende Band.

* * * * * * *

Worte von White EAGLE:

Für den begrenzten Verstand ist es schwer, das UNBEGRENZTE zu begreifen. Das Wirken des großen Heilers, des JESUS von Nazareth, ist weder durch Zeit, noch durch Raum, noch durch Rassenzugehörigkeit begrenzt. Sobald du ihn rufst, eilt er dir zur Hilfe, gleichviel wer du bist und wo du dich aufhältst. Geistig ist er augenblicklich an deiner Seite. Er umfängt dich und hält dich eng an sein Herz. Wir sprechen von einer ewig gültigen, mystischen Wahrheit.

Denke nicht, du seiest unbedeutend und könntest nichts bewirken. Es ist falsch, so zu denken, denn es kann sein, daß gerade dein Beitrag die Waagschalen beeinflußt. Du sollst nie denken, wie wenig du tun kannst, noch solltest du sagen: "Andere können das viel besser als ich." Du darfst nie in deiner Verpflichtung erlahmen, positiv zu denken, das LICHT der LIEBE und des Wohlwollens auszustrahlen, und du solltest jede Gelegenheit benutzen, des MEISTERS Werk zu unterstützen. Banne alle Gedanken des Unvermögens. GOTT ist mit dir und du bist ein Teil von IHM. Du, dein Geist, ist Sohn oder Tochter des lebendigen GOTTES, einer Macht, einer göttlichen Intelligenz, eines sich erbarmenden Herzens. Du lebst in der Unendlichkeit der Schöpfung. Erweitere dein Bewußtsein über den Körper und die materielle Ebene hinaus.

Der kritisch-klügelnde Verstand hält dich in seinen Grenzen und droht, dich der Finsternis des Materialismus zu unterwerfen. Doch der SOHN GOTTES, der CHRISTUS, der GEIST, der in deinem HERZ-ZENTRUM wohnt, hat die Macht, dich aus den Beschränkungen der Materie zu lösen und ins LICHT zu führen. Konzentriere dich auf das strahlende LICHT der CHRISTUSLIEBE und fürchte nichts, denn dieses LICHT ist wie ein SCHILD aus Silber und deiner Seele Schutz. Der Weise argumentiert nicht. Er schweigt und geht still seines Weges, immerzu bemüht, den Fußspuren des MEISTERS zu folgen.

Du bist auf Erden, um bewußt die Vereinigung mit GOTT zu erreichen. Lerne in der wunderbaren Gegenwart GOTTES zu denken, zu leben und zu handeln. Dein niederes Selbst, das dir eine so große Bürde ist, fesselt dich an die Erde, doch dein HÖHERES SELBST, dein leuchtendes ICH, ist EINS mit dem unendlichen, ewigen Leben. Schaue empor in die WELT DES LICHTES, der Quelle deiner Kraft, deines Trostes und deiner Gesundheit. Oh, könntest du doch die strahlenden Gesichter der ÄLTEREN GESCHWISTER sehen, du würdest wissen, weshalb kein Grund zur Furcht besteht, denn sie sagen dir in deinem Herzen, daß du auch durch die schwerste Prüfung mit Sicherheit hindurchgeführt wirst.

Gib alles. Doch alles zu geben heißt nicht notwendigerweise, sein gesamtes Geld herzugeben. Gib alle LIEBE und alles LICHT, das du in dir trägst. Bei Schwierigkeiten zuhause und in der Familie oder bei Problemen mit deinem Nächsten ist die Lösung: Gib, gib, gib das einfache, reine göttliche LICHT deines Herzens – das ist so einfach und dennoch so schwer. Wenn du dem Pfad des MEISTERS folgst, wenn du dem GESETZ DER LIEBE gehorchst, kannst du nicht fehlgehen. Die Welt wird mit allen Winkelzügen versuchen, dich von deinem Pfad abzubringen. Doch für einen Bruder des LICHTES gibt es keine Ausreden, denn er soll den HERRN, seinen GOTT, mit ganzem Herzen und ganzer Seele lieben, wie auch seine Mitmenschen und alle anderen Geschöpfe.

Denke weniger an den Leib, denke an den Geist! Lebe stets im Bewußtsein des Geistes und in der Gegenwart der Engel, die dir helfen wollen. Wenn du an sie glaubst und im vollen Bewußtsein ihrer Gegenwart lebst, wirst du verblüfft sein, wie sehr dir in allen Einzelheiten deines Lebens geholfen wird. Sie werden dich nicht von deinen Verantwortungen entbinden, doch wenn du dein Bestes gibst, werden sie dir helfen. Nimm den Segen und die Hilfe aus himmlischen Welten entgegen. - Du magst denken, du seiest unbedeutend, unbeachtet und weit entfernt von den Engelwesen. Doch diese großen WESEN, so liebevoll, so zartfühlend und so sorgsam in ihrer Arbeit für den SCHÖPFER, wachen über die Menschheit. Du als Einzelwesen bist ihnen bekannt, wirst von ihnen geliebt und von ihnen umsorgt. Gehe voran in der Zuversicht und im vollen Bewußtsein, daß du vom CHRISTUSLICHT umhüllt bist.

Wenn du im Schatten stehst, oder wenn du fühlst, daß die Schatten an dich herankommen – dann vergiß nicht, zum strahlenden LICHT in der GEISTIGEN WELT emporzuschauen und dir vorzustellen, wie seine unvergängliche KRAFT in dein Herz einströmt.

Alle Menschen sind eins in GOTT. Die Welt des Geistes durchdringt die Welt der Materie, und nur der menschliche Verstand trennt die beiden Welten. Lebe, um deinem Bruder zu dienen, und versäume keine Gelegenheit, ihn zu lieben. Blicke stets nach dem Guten, und vermeide alle Gedanken der Zerstörung.

 

Ein historisch bedeutsamer Brief

Als ein Bericht an den Kaiser Tiberius von Pontius Pilatus, dem damaligen Römischen Gouverneur von Judäa, wird er als Dokument mit amtlichem Status angesehen. Die Datierung fällt etwa in das Jahr 32. Das Original dieses Briefes wird in der Vatikanischen Bibliothek zu Rom aufbewahrt. Kopien davon können in der Congressional Library (Kongreß-Bibliothek) in Washington D. C. eingesehen werden.

"An Tibarius Cäsar:

Ein junger Mann erschien in Galiläa, der bescheiden, salbungsvoll ein neues Gesetz im Namen Gottes predigte, der ihn gesandt habe.

Zuerst war ich besorgt, daß seine Absicht sei, das Volk gegen die Römer aufzuwiegeln. Aber meine Befürchtungen wurden bald zerstreut. Jesus von Nazareth sprach mehr als ein Freund der Römer als der Juden.

Eines Tages beobachtete ich in einer Gruppe von Menschen einen jungen Mann, der, an einen Baum gelehnt, in aller Ruhe zu der Menschenmenge sprach. Es wurde mir gesagt, daß es Jesus sei. Dies hatte ich leicht vermuten können, so groß war der Unterschied zwischen ihm und denen, die ihm zuhörten. Sein goldenes Haar und Bart gaben seiner Erscheinung ein himmlisches Aussehen. Er schien etwa 30 Jahre alt zu sein. Nie zuvor hatte ich ein lieblicheres oder heiter-klares Antlitz gesehen. Was für ein Gegensatz zwischen ihm und seinen Zuhörern, mit ihren schwarzen Bärten und lohfarbenen Gesichtshaut.

Da ich ihn durch meine Anwesenheit nicht unterbrechen wollte, setzte ich meinen Weg fort, bedeutete aber meinem Sekretär durch Zeichen sich der Gruppe anzuschließen und zuzuhören. Später berichtete er mir, daß er noch nie in den Werken der Philosophen gelesen habe, was man mit den Lehren Jesu vergleichen konnte. Jesus sei weder verführerisch noch aufrührerisch.

So dehnten wir unseren Schutz auf ihn aus. Er durfte frei handeln, reden und das Volk versammeln. Diese unbeschränkte Freiheit forderte die Juden heraus, empörte und reizte sie, nicht die Armen, sondern die Mächtigen.

Später schrieb ich an Jesus und bat ihn um eine Unterredung im Prätorium.

Er kam. Als der Nazarener erschien, machte ich gerade meinen Morgenspaziergang. Als ich ihn anblickte, schienen meine Füße mit eisernen Banden an das Marmorpflaster geheftet zu sein. Ich zitterte in allen Gliedern wie ein schuldiger Verbrecher, obgleich ich ruhig war. Ich stand eine zeitlang da und bewunderte diesen außergewöhnlichen Mann. Es war nichts an ihm, oder seinem Charakter, das abstoßend war. Ich sagte ihm, ihn und seine Persönlichkeit umgebe eine anziehende Einfachheit, die ihn über die Philosophen seiner Zeit stelle. Auf mich und jedermann machte er einen tiefen Eindruck wegen seiner Freundlichkeit, Schlichtheit, Demut und Liebe.

Das, edler Herrscher, sind die Tatsachen, die Jesus von Nazareth betreffen und ich nahm mir die Zeit, Dir die Einzelheiten darüber zu berichten. Ich sage, daß ein Mann, der Wasser in Wein verwandeln kann, Kranke gesund macht, Tote zum Leben erweckt, die stürmische See bändigt, keines Verbrechens schuldig ist und, wie andere gesagt haben, müssen wir bestätigen, daß es wahrhaft Gottes Sohn ist.

Dein gehorsamster Diener

PONTIUS PILATUS"

Quelle: Übersetzung aus "Understanding" 12/75 von Cläre Müller

 

Eine Urkunde über Jesus Christus

Kurz vor Ausbruch des Zweiten Weltkrieges wurde in der Schweiz in der Bücherei der Lazaristen, eines katholischen Ordens, eine Urkunde entdeckt, die von großem religionsgeschichtlichem Wert ist. Es handelt sich um einen Brief, den Publius Lentulus, der Vorgänger von Pontius Pilatus, in seiner Eigenschaft als Statthalter von Judäa an den römischen Kaiser gerichtet hat. Dieser Brief handelt von Jesus Christus, ist lateinisch abgefaßt und lautet in der Übersetzung:

"Der Statthalter von Judäa, Publius Lentulus, an den römischen Cäsar!

Ich habe vernommen, o Cäsar, daß du zu wissen wünschest über den tugendhaften Mann, der Jesus Christus heißt, und den das Volk als einen Propheten, als einen Gott betrachtet, und dessen Schüler von ihm sagen, daß er der Sohn von Gott, Schöpfer des Himmels und der Erde ist.

In der Tat, Cäsar, hört man täglich über diesen Mann wunderbare Dinge. Um es kurz zu sagen: Er läßt die Toten auferstehen und heilt die Kranken. Er ist ein Mann von mittlerer Größe, gütigem Aussehen, von hoheitsvoller Würde, was sich auch in seinen edlen Gesichtszügen äußert, so daß, wenn man ihn betrachtet, man unwillkürlich das Gefühl hat, ihn zugleich lieben und fürchten zu müssen. Sein Haar hat bis zur Höhe der Ohren die Farbe reifer Walnüsse und von dort bis an die Schultern ist es glänzend hellblond, in der Mitte trägt er einen Scheitel nach Nazarener-Sitte. Die Stirn ist glatt, das Gesicht ohne Falten und Flecken. Der Bart von gleicher Farbe des Haupthaares ist kraus und, ohne lang zu sein, in der Mitte geteilt. Der Blick ist streng und hat die Kraft eines Sonnenstrahles. Niemand kann ihm fest ins Auge sehen. Seine Hände sind schön, ebenso wie seine Arme. Alle finden seine Unterhaltung angenehm und ansprechend. Man sieht ihn selten in der Öffentlichkeit, aber wenn er irgendwo erscheint, so tritt er sehr bescheiden auf. Er hat eine sehr vornehme Haltung. Er ist schön.

Obwohl er niemals Studien obgelegen hat, so kennt er doch alle Wissenschaften; er geht barfuß und ohne Kopfbedeckung. Viele lachen, wenn sie ihn von weitem sehen, aber sobald sie sich in seiner Nähe befinden, zittern sie vor ihm und bewundern ihn zugleich. Man sagt, daß man in dieser Gegend noch nie einen solchen Mann gesehen habe. Das Volk behauptet, daß man noch nie einem Unterricht wie dem seinigen beigewohnt habe. Viele sagen, daß es Gott ist; andere sagen, daß er dein Feind sei, o Cäsar. Dieses boshafte Volk belästigt ihn auf jede Art. Man sagt, daß er nie einen unzufrieden gemacht hat, vielmehr stets bestrebt ist, jedermann zufriedenzustellen.

Ich bin bereit, o Cäsar, jeden Befehl, den du mir seinetwegen geben wirst, auszuführen.

 

In Jerusalem, Indikt 7, im 11. Monat.

Publius Lentulus

Statthalter von Judäa."