Psychowissenschaftliche Grenzgebiete

 
Thema: Reinkarnation und Karma * (Fortsetzung 1)
       

Begrüßung und Beginn der Fragestellung.

 

EUPHENIUS : GOTT ZUM GRUSS und FRIEDEN ÜBER ALLE GRENZEN!

Hier spricht EUPHENIUS. Auch wir als Gesamtheit, grüßen Euch recht herzlich zu dieser Sitzung. Ihr habt erfahren (durch eingegangene Emails), daß Eure Bemühungen in kleinen Schritten Früchte tragen. Diese Erkenntnis möge Euch darin bestärken, in Eurer Arbeit intensiv verfestigende Pfähle zu setzen, um den Seelen behilflich zu sein, die noch Suchende sind. Wir freuen uns, daß hier eine harmonische und tolerante Runde zusammen ist, um die Fragen im SINNE GOTTES hier auf Erden weiterzutragen. Ihr seid eingebettet von einem LICHTERMEER aus Seelen, die sich bereitgefunden haben, diesen Kreis hier zu schützen und mit göttlichem LICHT zu speisen.
 
 

SETHAN : GOTT ZUM GRUSS! Hier spricht SETHAN.

Ich bin heute als Gast hier, um diese Sitzung zu begleiten. Ich freue mich, mich hier melden zu können, um Euch zu sagen, daß Ihr den Weg in göttlicher Bestimmung geht, und daß Ihr begleitet und beschützt werdet von WESENHEITEN aus göttlichen SPHÄREN. Ihr habt mit Eurer Arbeit die Möglichkeit, Seelen zu erreichen, die bereit sind, ihr Bewußtsein zu erweitern und die Sehnsucht in ihren Herzen zu stillen. Nehmt diese Aufgabe auch weiterhin in göttlichem SINNE an. Ihr werdet begleitet von ENGELWESEN, die bereit sind, mit Euch zu arbeiten. In diesem Sinne danken wir aus den göttlichen SPHÄREN im SINNE des SCHÖPFERS dieser Erde.
 
 

Teilnehmer : Wir sind sehr überrascht und erfreut, daß Du Dich hier meldest. Wir hatten Dich bisher noch nicht kennengelernt. Ich hatte zuerst vermutet, daß ein Versprecher vorliegen würde und Du der GEISTLEHRER SEATH seiest.

SETHAN : Ich bin ein LICHTWESEN, das aus einem anderen SPHÄRENBEREICH kommt und heute hier als Gast sein darf. Ich durfte an dieser Sitzung teilnehmen und bin dankbar dafür, Eure Arbeit hier an diesem Tag begleiten zu dürfen. Ich habe nichts mit dem LICHTBOTEN SEATH zu tun und gehöre einer anderen ENGELSSPHÄRE an.
 
 

LUKAS : Das anstehende Thema gehört zu den wichtigsten Grundlagen geistigen Wissens, und wir sind erfreut, dieses Thema, dieses außerordentlich wichtige Thema, mit Euch bearbeiten zu können. Wir hoffen, daß Ihr eine Vielzahl von Fragen habt, die ja in ähnlicher Form auch von denen gestellt werden würden, die es brennend interessiert und die gerne mit an diesem Tisch sitzen würden.

Wir sind bemüht, mit Euch zusammen ein Thema zu behandeln, daß in seiner Umstrittenheit seinesgleichen sucht. Nichts ist wichtiger, als dieses umstrittene Thema, welches das Bindeglied ist, zum Verständnis des Lebens und der GERECHTIGKEIT GOTTES. Ohne dieses Bindeglied ist das Leben unlogisch und nicht zu verstehen. Da Ihr eine Schule durchlauft, ist es außerordentlich wichtig, daß das Lehrmaterial stimmt und möglichst verfärbungsfrei, d. h. unverfälscht ist. Leider gibt es schon zu viele Fälschungen auf dieser Welt. Das Ergebnis dieser Fälschungen ist täglich präsent.
 
 

Frage : Kannst Du uns zunächst aus Deiner Sicht etwas über die Reinkarnation mitteilen?

LUKAS : Oh gern, nur dann würde ich diesen Abend sprengen. Du mußt dieses schon etwas genauer eingrenzen, damit ich weiß, wo ich anfangen soll.

Frage : Was war der Grund dafür, die Reinkarnation für menschliche Seelen zu eröffnen?

LUKAS : Nun, weil der SCHÖPFER seine absolute Gerechtigkeit auch auf den Erdenkreis ausdehnen wollte. So blieb keine andere Wahl, als den Seelen einen Neuanfang mit einem freien Willen, trotz der gesetzten Grenzen, zu ermöglichen.

Doch da Ihr die Reinkarnation nicht gelehrt bekommt, gibt es Fragen, wieso der eine Mensch in Saus und Braus sein Leben lebt und ein anderer krank ist und vor Schmerzen kaum in den Schlaf kommt. Es gibt unzählige Beispiele angeblicher Ungerechtigkeiten und viele Fragen danach, warum denn der SCHÖPFER, der doch die LIEBE ist, solches zuläßt.

Frage : Welche Voraussetzungen müssen bei einer Seele vorliegen, um wieder reinkarniert werden zu können?

LUKAS : Die Seele muß bereit sein, denn nur in seltenen Fällen gibt es Zwangsinkarnationen. Die Seele muß bereit sein, ein neues Leben, eine neue Schule zu durchwandern. Sie muß sich Einzelziele und ein Endziel gesetzt haben. Diese Ziele werden mit dem KARMISCHEN RAT besprochen und erst dann wird der Seele erlaubt, sich zu reinkarnieren. An diese GESETZE, die im einzelnen zur Anwendung kommen und von Fall zu Fall verschieden gehandhabt werden, ist jede Seele gebunden.

 

Frage : Ist es schon von vornherein geplant, wie oft eine Seele reinkarniert wird?

(TB: Das geht nicht.)

LUKAS : Nein, keineswegs, da nicht absehbar ist, wie eine Seele ihr irdisches Leben lebt. Erst danach kann entschieden werden, ob diese Seele überhaupt noch einmal reinkarnieren muß.

(TB: Sehr gut.)
 
 

Frage : Gibt es eine Vorbereitung oder Schulung zur neuen Reinkarnation auf Erden?

LUKAS : Ja, natürlich. Auch nach dem irdischen Ableben durchläuft die Seele eine Anpassung, d. h. sie wird im Geistigen Reich neu eingeboren was wir schon behandelt haben. Ähnlich ist es, wenn eine Seele bereit ist, eine Reinkarnation zu durchlaufen. Die Seele spürt irgendwann, vielleicht erst nach mehreren hundert Jahren, daß sie nicht weiterkommt. Dann wird der innere Drang immer größer, in die Materie zu inkarnieren, mit ihren vielen Gesichtern und Schulungen, um einen weiteren Schritt zu gehen.  

Frage : Kann eine Seele den Zeitpunkt und den Ort ihrer Reinkarnation selbst bestimmen und sich auch ihre materiellen Eltern aussuchen?

LUKAS : Alles wird mit dem KARMISCHEN RAT, einer übergeordneten INSTANZ, besprochen und in direkter Weisung von HÖCHSTEN STELLEN des Geistigen Reiches. Die Seele darf Vorschläge machen, weil sie ja auch ihre Ziele setzen darf. Der KARMISCHE RAT hat schon wiederholt Seelen gewarnt, sich bei Eltern zu inkarnieren, denen sie nicht gewachsen sind. Doch wenn Seelen sich trotz der Warnung dieses schwere Ziel gesetzt haben, wird ihnen vom KARMISCHEN RAT keine Barriere in den Weg gestellt. Der geistige VORMUND der Seele kann ebenfalls für sie eintreten und diese Seele ein weiteres Mal begleiten.

Frage : Entscheidet der RAT auch darüber, ob eine Seele auf einem anderen Planeten inkarniert werden darf?

LUKAS : Auch das entscheidet der KARMISCHE RAT, hierbei ohne Zustimmung der Seele. Denn erst muß die Erdenschule mit ihren Rassenproblemen und Haß gegeneinander überwunden werden, bevor eine menschliche Seele bei einer fremden, höherstehenden außerirdischen Rasse auf einem anderen Planeten reinkarnieren darf.
 
 

Frage : Könntet Ihr uns die Funktion, die Zusammensetzung und die Aufgabe des KARMISCHEN RATES erklären?

(TB: LICHT verbreiten.)

LUKAS : Der KARMISCHE RAT besteht, um es einmal mit Euren Worten zu beschreiben, aus MEISTERN DES LICHTES. Es sind sehr hochstehende Seelen, die all das durchlaufen haben, was es zu durchlaufen gibt. Dann sind sie in der Lage, und nur dann, andere junge Seelen zu verstehen und liebevoll zu unterweisen, wenn diese jungen Seelen partout auf einem höher entwickelten Stern inkarnieren wollen.

Diese MEISTER DES KARMA sind höchste Engel, jedoch vom Entwicklungsstand noch unter den ERZENGELN, die ja bekanntlich dem SCHÖPFER beim weiteren Aufbau des Universums helfen und mit Aufgaben betraut sind, die weitaus komplexer sind. Jedoch und das möchte ich betonen beides ist wichtig! Die Aufgaben von Erzengeln sind nicht "besser", wie Ihr vielleicht meint, als die Aufgaben der MEISTER DES KARMA.

Frage : Wenn andere Menschen, die sich mit den göttlichen GESETZEN noch nicht befaßt haben, hören, daß es eine Wiedergeburt gibt, könnten sie auf den Gedanken kommen: Was sollen wir uns anstrengen und unser Leben verändern, wenn wir danach sowieso noch eine Chance bekommen, dann lohnt es sich doch gar nicht, das jetzige Leben zu verändern und auf das einzugehen, was die göttlichen GESETZE wollen. Wie seht Ihr das?

(TB: Unrecht! - Sie werden sich wundern, wie das wirkt.)

LUKAS : Es wäre so, als wenn ein Mensch sagt: "Laßt mich mit eurem Spiritualismus zufrieden, wenn ich tot bin, weiß ich ja, was los ist und werde dann schon reagieren." Das ist ein Irrtum, der schon vielen Seelen sehr leid getan hat. Es ist nie zu früh, sich darüber Gedanken zu machen. Und ob ein Mensch wieder zur Erde kommt, ist keineswegs sicher.

Frage : Für viele Menschen, nach deren Überzeugung der physische Tod völlige Auslöschung bedeutet und die ehernen Gesetze der Natur keinen Raum für das Überleben einer Seele lassen, in welcher Form auch immer dies geschehen würde, ist die Diskussion um die Reinkarnation ohne Belang. Andere begrüßen gespannt jene wachsende Menge an Beweisen, die einen rationalen Glauben an Reinkarnation zulassen, selbst wenn diese Beweise bei weitem noch nicht eindeutig sind. Das Problem der Reinkarnationslehre ist nach wie vor, daß die Wiedergeburtsthese eine Glaubenssache bleibt, weil sie bisher weder bewiesen noch widerlegt werden konnte. Wie seht Ihr dieses Problem und welche Lösung gibt es?

EUPHENIUS : Dieses Problem ist eine Begleitung, die hier auf Erden seit Jahrzehnten und Jahrhunderten Eure Seelen verunsichert und verleitet abzuschweifen von dem wahren Sein. Der Glauben wird hier bei Euch auf Erden im Zusammenhang mit kirchlichem Glauben und kirchlichen Gesetzen und mit kirchlichen dogmatischen Gegebenheiten geführt. Doch was beinhaltet der Glaube hier für Euch auf Erden? - Was bedeutet das Wort "Glaube" für Euch als Menschheit, für Euch als einzelne Seele? - Glauben wird von Euch gleichgesetzt mit Sehen, Wissen und nachweisbaren wissenschaftlichen Erkenntnissen. Doch wo ist der Ursprung und was ist die WAHRHEIT?

Die Kirche hat diesen Glauben, den göttlichen Glauben, zerstört, mit dem, was sie als Wertigkeit sieht und als Wirklichkeit darstellt. Sie hat versäumt, den Menschen nahezubringen, was der wirkliche Auftrag hier auf Erden für jede einzelne Seele ist. Sie ist abgerückt von dem, was GOTT für Euch als Menschen hier auf diesem Planeten aufgezeigt hat. Ihr habt das URWISSEN ausradiert. Dieses URWISSEN wird nicht mehr als existent wahrgenommen. In einzelnen Religionen hier auf Erden finden sich noch Teilbestände und Wahrheitskerne, die das belegen. Ihr seid so kopfgesteuert, daß Ihr nicht mehr den Kanal zu Eurem HERZEN findet, um abschätzen zu können, ob dort eventuell ein FUNKEN von diesem Glauben in Euch ist. Dieser Glaube kann nur wachsen, indem Ihr hinhört auf das, was von vielen Seiten an Informationen über das Jenseits zu Euch dringt.

Dieses beinhaltet, daß zu dem Göttlichen - und damit fängt es an - zunächst die Existenz GOTTES überhaupt in Betracht kommt. Für viele ist GOTT gar nicht existent. Da fängt schon der Irrglaube an! Wie wollt Ihr glauben, wenn Ihr noch nicht einmal die innerliche Gewißheit habt, ob ein GOTT existiert, ob der SCHÖPFER existent ist und somit Euch die Möglichkeit erweist, hier auf Erden wieder Euren Weg zu gehen und die Möglichkeit eröffnet, Eure Seele dem LICHT zuzuwenden? All dies muß im einzelnen betrachtet und im einzelnen vernetzt werden, dann ist der Weg und die Erkenntnis zur Reinkarnation gegeben.
 
 

Frage : Die wenigsten materiellen Dinge hat der Mensch gesehen und man weiß trotzdem, daß es sie gibt. Zum Beispiel werden die wenigsten Menschen in ihrem Leben eine Atombombe zu Gesicht bekommen und trotzdem weiß jeder, daß es diese Waffe gibt. Warum tut man sich bei GOTT so schwer?

EUPHENIUS : GOTT wird nur dann angenommen, wenn die Menschheit und eine Seele jemanden braucht, den man zur Verantwortung ziehen kann. Oder wenn man in Not und verzweifelt ist, dann erinnert man sich daran, daß es eventuell irgendwo noch etwas gibt, wo man seine Gefühle und seine Bitten und Wünsche hinsenden kann. Eine Atombombe ist eine Machenschaft Eurer Menschlichkeit und somit für jeden existent. GOTT ist jedoch so weit von vielen Seelen entfernt, daß diese Existenz nicht als WAHRHEIT angenommen wird.
 
 

Frage : Warum ist man als spirituelle Seele gezwungen, innerhalb der materiellen Welt fortgesetzt von einem Körper zum nächsten zu wandern?

EUPHENIUS : Darin beinhaltet sich für Euch die Möglichkeit und das ist ein GESCHENK von seiten des SCHÖPFERS daß Ihr als Seelen die Möglichkeit erhaltet, Eure Seele dem LICHT zuzuwenden und damit zu wachsen und zu reifen. Ohne diese Auseinandersetzung mit der Materie und mit dem, was hier auf Erden damit verbunden ist, nämlich Eurer Dualität, würdet Ihr Euch darüber keine Gedanken machen, was GOTT für die einzelnen Seelen wünscht.

Ihr habt dadurch die Möglichkeit, ein Spielfeld von verschiedenen Seiten zu durchlaufen und somit auf verschiedenen Stufen und Ebenen zu wachsen. Ihr habt dadurch die Gewißheit, daß Ihr konfrontiert werdet mit dem GÖTTLICHEN, denn bedenke: jeder einzelne Mitmensch trägt ebenfalls das GÖTTLICHE in sich.

Frage : Liegt darin der Sinn und das Ziel dieser endlos scheinenden Wanderung?

(TB: Sicher.)

EUPHENIUS : Ziel ist es, dieses zu durchbrechen, daß Ihr nicht mehr entscheiden müßt, ob etwas gut oder falsch ist, sondern daß es in Euch ruht, d. h. mit Eurem HERZ den Weg zu gehen, ohne wenn und aber. Ihr bedürft dann nicht mehr den materiellen Körper mit dem der Verstand und die Gedanken verbunden sind, sondern Ihr wäret das Endziel geworden: Helles LICHT.
 
 

Frage : Demnach gibt es ein Entrinnen aus dem GESETZ DES KARMA und aus dem Kreislauf von Geburt und Tod und damit ein Ende der Reinkarnation?

EUPHENIUS : Es wird ein Ende der Reinkarnation dann geben, wenn die Seele so erhellt ist, daß sie feinstofflich existieren kann.
 
   

Bemerkung : Durch ihre Feinstofflichkeit fällt die Seele gewissermaßen durch die Speichen des sich drehenden Reinkarnationsrades und ist frei.

EUPHENIUS : So ist es. Wenn Du es so benennen willst, ist dies ein schönes Beispiel.
 
 

Frage : Wovon hängt es ab, welche Eltern die Seele in ihrer nächsten materiellen Existenz erhält?

EUPHENIUS : Dies ist abhängig davon, was sich die Seele als Ziel und als Zweck der neuen Reinkarnation auferlegt hat. Dieses erfolgt in Absprache mit dem KARMISCHEN RAT und mit den WESENHEITEN, die diese Seele während ihres Erdenlebens begleiten. Häufig ist es so, daß sich Seelen solche Eltern aussuchen, wobei entweder ein Karma aufgelöst werden kann oder wo die Möglichkeit besteht, die Seele im SINNE GOTTES wachsen zu lassen.
 
 

Frage : Wieviele Existenzen hat ein Europäer im Durchschnitt durchlaufen?

EUPHENIUS : Dieses ist sehr unterschiedlich und man kann es zahlenmäßig nicht festlegen. Sei gewiß, es sind mehrere Leben und Du wirst sie erkennen, wenn Du hinübergleitest ins Geistige Reich.
 
 

Frage : Sind die Anzahl der Existenzen vom Lebensraum abhängig?

EUPHENIUS : Dies ist nicht abhängig vom Lebensraum, sondern ist abhängig davon, inwieweit die Seele bereit ist, hier auf Erden ein neues Leben zu beginnen. Die Flut der Beseelung dieses Planeten ist in den letzten Jahrtausenden angestiegen, dadurch bedingt, daß die Schulungen zugenommen haben und die Seelen auch aus den dunkleren SPHÄREN begonnen haben, ihren Weg zu gehen. Man muß jedoch betrachten, daß auch höhere WESENHEITEN diesen Planeten dazu nutzen, Euch hier auf Erden INFORMATIONEN und IMPULSE zu geben. Bedenket, daß jede Seele von GOTT die Möglichkeit erhält - wenn der Wunsch von Herzen kommt - sich weiterzuentwickeln. Es wäre nicht im SINNE des SCHÖPFERPLANES, wenn dieses unterbunden würde.
 
 

Frage : Kann auf der materiellen Lebensebene jede Seelenqualität inkarnieren, angefangen von CHRISTUS bis hin zu abgrundtiefen negativen Seelen?

EUPHENIUS : Negative Seelen werden erst nach Jahrzehnten und erst nach sehr vielen Schulungen hier auf Erden wieder eine Möglichkeit zur Reinkarnation bekommen.

Dieses sind labile Seelen, die verunsichert sind, durch die Materie und durch ihre eigenen Ängste, Widersprüchlichkeiten und Ambivalenzen. Sie sind zerrissen in ihren Gedanken und in ihrem Herzen. Sie haben häufig nicht die Verbindung zu den göttlichen WESENHEITEN, die sie begleiten, damit ist gemeint: Diese Seelen haben nicht mehr den Kontakt zu ihrem URSPRUNG.
 
 

Frage : Du sagtest, daß negative Seelen erst nach Jahrzehnten wieder eine Möglichkeit zur Reinkarnation bekommen. Ist dieser Zeitraum festgelegt?

EUPHENIUS : Der Zeitraum ist sehr unterschiedlich. Wenn es sich um Seelen handelt, die aus den niederen SPHÄREN kommen, kann es sein, daß solche Seelen nur zwei oder dreimal bis zu diesem Zeitpunkt hier inkarniert waren.
 
 

Frage : Wenn eine Seele kurz nach der Geburt stirbt, wird sie dann sofort wieder reinkarniert?

EUPHENIUS : Das kommt darauf an, ob die Seele den Auftrag hatte, durch ihren Tod den Seelen der Eltern einen gewissen Auftrag zu geben. Es kann sein, daß damit ein Karma aufgelöst wird. Es kann aber auch beinhalten, daß diese Seele aus genetischen Gesichtspunkten verstirbt und somit eine Chance der sofortigen Wiedergeburt bekommt.
 
 

Frage : Wie verhält es sich bei Soldaten, die an der Front fallen?

EUPHENIUS : Diese Seelen werden schockartig aus ihrem materiellen Körper gerissen und bedürfen einer längeren Zeit der Heilung im Geistigen Reich, um sich wiederzufinden. Solche Seelen benötigen eine besondere Hilfe. Sie entscheiden, wann die nächste Reinkarnation ansteht.
 
 

Frage : Inwieweit wechseln Geschlecht, Rasse, Farbe und Glaube von einer Inkarnation zur anderen?

EUPHENIUS : Dieses ist sehr unterschiedlich und wird von verschiedenen Faktoren abhängig gemacht. Zunächst einmal ist es das höchste Prinzip, zu schauen, welches Ziel sich diese Seele vorgenommen hat und wie der KARMISCHE RAT die Entwicklung dieser Seele betrachtet. Es ist sehr unterschiedlich, was das Geschlecht betrifft und es kann durchaus auch nationalitätsmäßig sehr unterschiedlich sein. Es kann sein, daß die Seele für sich eine total veränderte Entwicklung wählt.

Bemerkung : Daran wird die Sinnlosigkeit und Dummheit von Intoleranz sichtbar: Wir verurteilen und verdammen uns nur selbst, wenn wir unseren Vorurteilen anderen gegenüber Ausdruck verleihen.

EUPHENIUS : Das ist das Spiegelbild, von dem ich sprach: Dadurch, daß Ihr Euch abgrenzt von anderen Nationen, von anderen Glaubensrichtungen und von anderen Kulturen, schneidet Ihr Euch selber den Weg zu GOTT ab. Bedenkt, daß es ebenfalls Seelen sind, die mit Euch und mit GOTT verhaftet sind. Erst wenn Ihr dieses akzeptiert, werdet Ihr den Sinn der Wiedergeburt richtig verstehen.
 
 

Frage : Wie die Sprossen an einer Leiter, gibt es viele Stufen in der seelischen Entwicklung. Seelen, welche die ausgleichenden Faktoren der planetarischen Erfahrungen nicht in sich wirksam werden ließen. Überall auf diesem Entwicklungsweg kann die Seele ausrutschen, zurückfallen und andere mit sich reißen. Ist dies überall auf bewohnten Planeten im Universum so?

EUPHENIUS : Dieses Bildnis mit den Stufen ist auf solchen Planeten gegeben, auf denen das Materielle die Überhand hat. Die SANTINER zum Beispiel, die sich sowohl materiell als auch feinstofflich bewegen, unterliegen anderen GESETZMÄSSIGKEITEN. Es ist eine GESETZMÄSSIGKEIT, die auf Planeten zutrifft, auf denen die Materie die Oberhand hat.

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