Psychowissenschaftliche Grenzgebiete


 
Thema: GOTT und SEIN Widersacher (8)
       

8.3. Fragen und Antworten
 

FRAGE : (1960) Könntet Ihr uns bitte noch mehr zu GOTTES GERECHTIGKEIT sagen?

AREDOS : Es paßt den meisten Menschen nicht, daß die göttliche GERECHTIGKEIT ohne die kleinste Ausnahme jede Schuld auf Heller und Pfennig abrechnet. Alles, was man über GOTT berichtet, deutet darauf hin, daß ER allmächtig und barmherzig sein soll. Wenn GOTT also diese Eigenschaften besitzt, so ist Er gewissermaßen ein Zauberkünstler, der nur die Worte "es werde" zu sprechen braucht, und schon hat sich das Wunder vollzogen.

So denkt der Mensch und möchte an diesem Zauber, an diesem Wunder teilhaben. Man bittet einfach GOTT. Man betet leidenschaftlich, und der ALLMÄCHTIGE erbarmt sich und erfüllt die Wünsche des Bittstellers mit den Worten: "Es werde". Millionen und Abermillionen Menschen haben sich auf die Allmächtigkeit und Barmherzigkeit GOTTES verlassen, darauf mit aller Konzentration gehofft, aber das erwartete Wunder hat sich nicht vollzogen.

Sollte GOTT nicht barmherzig sein oder vielleicht nicht existieren? Oder nicht allmächtig sein? - Wer soll sich da noch richtig auskennen? - Auf alle Fälle scheint sich immer zu bestätigen, daß solche Gebete nicht erhörtwerden und daß auf die Allmächtigkeit GOTTES und auf seine Barmherzigkeit kein Verlaß ist. Kein Wunder, daß Hunderte von Millionen Menschen von GOTT nichts wissen wollen und sich lieber auf Versprechungen von Regierungen oder politischen Parteien verlassen wollen. Besser eine Pseudoreligion mit einem Pseudogott, als ein biblischer Gott, der nicht hilft und auch nichts verspricht.

So denken viele!

Aber der wirkliche, allmächtige, barmherzige GOTT ist gerecht!

Würde Er diese Wünsche erfüllen, so wäre ER keinesfalls gerecht. Ja, ER würde das Unrecht unterstützen, Schaden an Leib und Seele SEINER Kinder anrichten und gegen SEINE eigenen GESETZE verstoßen!

Die vielen unzufriedenen, unentwickelten und unwissenden Menschen, welche nun von GOTT nichts mehr wissen wollen und IHN letztlich geradezu verfolgen, hassen IHN nicht wegen SEINER angezweifelten Existenz, noch wegen SEINER Verborgenheit, sondern wegen SEINER GERECHTIGKEIT, von der die meisten Menschen keine Ahnung haben oder von der sie sich eine falsche Vorstellung machen.

So war es von Anbeginn und so wird es auch bleiben - immerdar!



FRAGE : Es gibt viele jenseitige Botschaften und Prophezeiungen, nicht alle davon sind echt und wahr. Wie können wir in der Beziehung das ECHTE vom Unechten unterscheiden?

AREDOS : Eine echte PROPHEZEIUNG wird GOTT niemals als einen Rächer hinstellen! GOTT ist die LIEBE, GEDULD und GERECHTIGKEIT. Mit diesen Tugenden darf eine Prophezeiung nicht differieren. Ihr sagt: "GOTT ist barmherzig." Das ist der größte Fehler der ganzen irdischen Theologie! GOTT ist nicht lau und nachgiebig, sondern absolut GERECHT! GOTT sündigt niemals gegen diese GERECHTIGKEIT, also niemals gegen SICH SELBST. Da nützt das beste Gebet nichts mehr.



FRAGE : Es gibt auch Leute, welche die Vorstellung haben, daß GOTT wohlwollend ist. Was können wir uns unter diesem Wohlwollen vorstellen?

ANTWORT : Wer sagt, die GOTTHEIT sei wohlwollend? - Die GOTTHEIT ist Gesetz und Wohlwollen ist ein Teil davon; denn das GESETZ sendet Sonnenschein, Regen, Schnee und Sturm, Stille und Gewitter, Hitze und Kälte.

Ich versuche klar zu machen, daß es das erhabene, überlegene GESETZ ist, das trotz Liebe und Haß, trotz Ärger und Leid immer wirksam ist. GOTT muß im GESETZ sein, sonst hätte das GESETZ keine zwingende KRAFT.

Eines Tages werdet Ihr erfahren und erkennen, daß auch das Leid zum GESETZ GOTTES gehört; denn seine Wirksamkeit trägt zur Läuterung mit bei. Wenn alle eure Aufgaben leicht wären, wenn es keine Bedrängnis, keine Versuchung, keine Schwierigkeiten gäbe, wenn das Leben nur eine Vergnügungsreise wäre, würde die Menschheit aussterben!

Es gibt keinen, der durch sein irdisches Leben ohne Leid und Schmerz, ohne Kummer oder Sorgen geht. Kein Leben wird nur in Sonnenschein ohne Schatten verbracht. Ein solcher Fall ist mir jedenfalls nicht bekannt.
 


FRAGE : Worin besteht die göttliche Gnade, die uns CHRISTUS seinerzeit versprochen hat?

ELIAS :

Aber die Verheißung CHRISTI besteht in der Fürsprache. Eine Schuld kann gemildert werden, wenn der betreffende einen Fürsprecher hat. Jeder kann dazu beitragen, durch Fürsprache die Schuld eines anderen zu mildern.
 


FRAGE : Welche Schuld legt die Erdenmenschheit GOTT zur Last?

ARGUN : Seine GERECHTIGKEIT!
 


FRAGE : Viele religiöse Schwärmer hoffen auf ein großes Strafgericht. Die Bibelforscher weisen ganz besonders auf ein solches hin, das in unsere Zeit fallen soll?

AREDOS : Die Bibelforscher und Sektenanhänger glauben in ihrem religiösen Wahn, daß sie weit besser sind als alle anderen Menschen. Sie erheben sich über andere und machen damit den größten Fehler einer Demutssünde. Sie wünschen alle, daß GOTT mit Feuer und Blitz über die ganze Menschheit herfällt, aber diese Katastrophe wünschen sie nur für andere Menschen, niemals für sich! Wenn GOTT in SEINER GERECHTIGKEIT auf diesen Wunsch hören würde, so würde ER es gerade umgekehrt machen und jene vernichten, welche so grausam gegen andere sind, die an diesen Unsinn nicht glauben wollen.
 


FRAGE : Ist GOTT gestaltlos?

AREDOS : ER ist ein alles und ewig durchdringendes GESETZ, also ein GROSSER GEIST, der PLANER und ERZEUGER der GESETZE. Natürlich erfordert das ein BEWUSSTSEIN, denn ohne BEWUSSTSEIN kann kein Gedanke, kein Gefühl und keine Wahrnehmung erfaßt werden. Es gibt aber keine PLANUNG ohne Erfahrung und ohne Überlegungen. Die meisten Menschen stoßen sich daran, daß GOTT unsichtbar ist.

Ich frage Euch aber, ob Ihr schon einmal ein menschliches Bewußtsein gesehen habt?

Doch Ihr wißt, daß Ihr eines habt!

Wer GOTT in einer menschlichen Gestalt sucht, der wird IHN nie finden. - Stellt bitte keine Vergleiche mit Menschen an. In dieser Hinsicht werdet Ihr durch die Bibel irregeleitet. Der Erdenmensch ist nach GOTT noch längst nicht das höchste Wesen. GOTT hat MITARBEITER, deren Zahl unbeschreiblich ist. Warum schämt sich der Mensch, das Wort "GOTT" auszusprechen? Daran können nur die falschen Religionsvorstellungen schuld sein.

GOTT hat seine AUFGABEN.

Ihr habt die Euren.

Jedenfalls stimmt es nicht, daß GOTT ohne denkendes BEWUSSTSEIN ist. SEIN BEWUSSTSEIN ist für jeden Menschen unvorstellbar INTELLIGENT, MACHTVOLL und GROSS. Da GOTT ewig ist, könnt Ihr IHN nicht begreifen, denn was könnt ihr euch unter einer Ewigkeit vorstellen? Ihr könnt noch nicht einmal Entfernungen und Geschwindigkeiten begreifen.

Also laßt GOTT zufrieden, aber achtet IHN!

Ich weiß, ihr braucht etwas, unter dem ihr euch einen GOTT vorstellen könnt. Aus diesem Grunde habt ihr CHRISTUS an SEINE Stelle gesetzt.

Das ist auch ein Irrtum!

Ihr wißt, was Elektrizität ist. Ihr wißt auch, wie sich die Schwerkraft äußert. Also habt ihr schon einige Beispiele. -



FRAGE : Ist Euch bekannt, wo GOTT SEIN DOMIZIL hat?

AREDOS : Nach unseren Erfahrungen hat GOTT SEIN Domizil überall dort, wo wirkliche LIEBE ist.

Die LIEBE kann jedoch überall sein. - Darum ist GOTT allgegenwärtig, das heißt, ER hat keine Begrenzung, wie das bei allen anderen Wesen der Fall ist.
 

EINWAND : Die Kirchen stehen auf dem Standpunkt, daß GOTT allmächtig ist, das heißt, daß ER keiner weiteren Erfahrung mehr bedarf. ER sei vollkommen.

ELIAS : Nehmen wir an, ein Wissenschaftler macht eine Erfindung, die den gewünschten Erfolg zeigt. Er hat also erreicht, was er wollte und seine Erfindung funktioniert so, wie er es haben wollte. Kann man nun sagen, daß die Erfindung vollkommen sei? - Nein! Welche Perspektiven sich aus dieser Erfindung nachträglich ergeben und wie weit sie andere
Erfindungen noch verbessern können, davon ahnt der Erfinder nichts.

Die Entwicklung geht einen vorgezeichneten Weg, aber zu welchem Ziel sie schließlich kommt, weiß niemand. Auch für den SCHÖPFER ergeben sich jeden Augenblick ganz neue Möglichkeiten. Ihr müßt allerdings bedenken, daß GOTT für SEINE ERFINDUNGEN Äonen von Zeit zur Verfügung hat.
 


FRAGE : Ist GOTT allmächtig?

AREDOS : Die Kirchen sagen: Ja. Ich sage: Nein! - Ihr wißt doch, was ein Perpetuum mobile ist: eine Maschine, die von selbst arbeitet und nie aufhört. GOTT ist an SEINE GESETZE gebunden, die ER erlassen hat. Diese Naturgesetze sind perpetuell, sie hören nie auf. Das ganze Universum ist folglich perpetuell, es hört niemals auf, sich zu bewegen. Da nützt in vielen Fällen auch keine "Allmacht" mehr.

Doch der Gegenspieler GOTTES ist ja auch ein Teil der SCHÖPFUNG, aber leider abgefallen und kann aus seiner Sackgasse nicht heraus, solange ihn die Menschheit darin festhält. Ihr dürft den Begriff "ALLMACHT" nicht mit den Zuständen auf dieser Erde vergleichen, denn dieser Planet ist zu eurer Läuterung ausersehen und tatsächlich seid ihr schon ein gutes Stück vorangekommen, aber nicht in einem einzigen Leben!
 


FRAGE : Viele Menschen, welche über die Religion nachdenken, kommen zu der Ansicht, daß GOTT alles ändern müßte, wenn Er allmächtig sei. Dabei schiebt man IHM die Schuld einer Unterlassung zu. Was ist Deine Meinung dazu?

ELIAS : Das ist ein großer Irrtum!

Wenn GOTT SEINE ALLMACHT dazu gebrauchen würde, jeden Menschen zu zwingen, so lebten auf der Erde keine freien Menschen mehr, sondern nur noch SEINE Roboter und Marionetten. Dann hätte die ganze SCHÖPFUNG ihren Sinn verfehlt. Das muß doch eigentlich einleuchten.

Ihr könnt daraus ersehen, wie unlogisch die meisten Menschen sind, auch wenn es sich um ihre eigene oder hohe Persönlichkeiten handelt. Der Krieg beweist alles!
 
 

8.4. Die ALLMACHT GOTTES (Durchgabe aus dem Jahre 1958)

Viele von Euch, ja, ich sage die meisten von Euch, sind krank. Viele sind arm und bedürftig. Viele sind der Verfolgung ausgesetzt, und andere sind unzufrieden und schauen nach den Reichen. Der Krieg droht mit Vernichtung, die Ernten sind in Gefahr und die Kirchen sind nicht so besucht, wie es sein müßte. - Der arme Mensch verzweifelt und kann nicht mehr an die Allmacht GOTTES glauben. Der Reiche glaubt, es nicht nötig zu haben, weil er alles seiner Intelligenz zuschreibt.

Wenn GOTT wirklich ALLMÄCHTIG ist, dann könnte ER doch alle Übel beseitigen. ER könnte zum Beispiel die Armen reich machen und den Krieg verhindern, oder ER könnte alle Menschen gesund machen und von ihren Schmerzen befreien.

Da betet ein verzweifelter Mensch, dem der Gerichtsvollzieher alles gepfändet hat, zu GOTT, und ER erhört ihn nicht. ER läßt den Verzweifelten nicht im Toto oder im Lotto gewinnen. Doch die Verbrecher können rauben und prassen, die Politiker können Ränke schmieden, und die Gottlosen können Völker ins Verderben bringen.

GOTT ist zu allen Übeln tatenlos stumm!

Darum meinen viele, daß wir einen solchen "Gott der Machtlosigkeit" nicht brauchen, wir haben uns diesen "Gott", der ein Götze ist, erdacht. Aber nun, da wir aufgeklärt sind, brauchen wir keinen Aberglauben, keinen Götzen aus Phantasie, der nicht einmal aus Holz ist, und wir raffen uns auf und denken einmal klar und schaffen ihn energisch ab, damit wir uns nicht mehr auf einen Irrtum verlassen, damit wir nicht falsch hoffen.

Diese Menschen haben einen eigenen Standpunkt, und von diesem ausbetrachten sie ihr Dasein, die Welt, ihre Mitmenschen und den ALLERHÖCHSTEN. Sie vergessen, daß GOTT die GÜTE, BARMHERZIGKEIT, WEISHEIT, ERFAHRUNG, GEDULD, LIEBE und TOLERANZ ist. Doch alles, was der Mensch sich wünscht, steht im Widerspruch zu diesen Eigenschaften GOTTES. Der Mensch denkt negativ und handelt falsch:

Das alles hat nichts mit der ALLMACHT GOTTES zu tun! GOTT könnte alles tun, was sich die Menschen wünschen. Aber alle diese "Gottestaten" wären ein gefährlicher Bumerang gegen sich selbst. Der Menschheit wäre nicht geholfen, aber dem Teufel wäre damit gedient! GOTT ist ein VATER, und die Menschen sind SEINE Kinder. Diese Kinder sind unerfahren, dumm und egoistisch, ungehorsam und schlecht beeinflußt. GOTT braucht die Aufrichtigkeit, die Festigkeit, die Zuverlässigkeit, das Vertrauen, die LIEBE, die Geduld, die Uneigennützigkeit, kurz, ER braucht Kinder, auf die ER stolz sein kann, die Er beschäftigenkann, die ER geprüft und nochmals geprüft hat. GOTT braucht Menschen in Vertrauensposten, denn andere Posten und Beschäftigungen hat ER nicht.

Wer keinen Vertrauensposten sucht, wer nicht in einer gehobenen, gut bezahlten Stellung im göttlichen HAUSE und Betrieb sein will, der muß sich seine Zukunft woanders suchen. Der Böse hat solche Posten, wo Faulenzer und Unzufriedene, Verbrecher und Besserwisser eine Art Beschäftigung finden. Doch der Chef selber ist ein Betrüger!
 
 

8.5. Über die Allmacht (Durchgabe aus dem Jahre 1967)

Wohlan, die Religionsgemeinschaften haben es in mehreren tausend Jahren fertig gebracht, die ALLMACHT GOTTES falsch zu interpretieren. Ich weiß, daß es sehr schwer ist, gegen derartige Dogmen zu revoltieren. Doch die Zustände auf diesem Stern beweisen, welche furchtbaren Folgen derartige Irrtümer haben können.

Sowohl die Gläubigen, als auch die Atheisten haben von der ALLMACHT GOTTES einen völlig falschen Begriff. Es ist also kein Wunder, wenn die Atheisten einen ALLMÄCHTIGEN GOTT ganz ablehnen, denn dieses Dogma stößt täglich auf unendliche Widersprüche.

Nun zur Sache selbst: GOTT ist nur ein Wort. Es kommt aber auf den richtigenBegriff an. Der Begriff, den sich fast alle Menschen auf diesem Stern machen, ist völlig falsch. Die wenigsten Menschen wissen aber, was ein NATURGEIST ist. NATURGEISTER gibt es zu Billionen und darüber hinaus. Sie alle haben wichtige Aufgaben zur Erhaltung der Natur zu erfüllen. Doch GOTT ist der GRÖSSTE unter ihnen. ER trifft in allen kritischen Fällen die letzte Entscheidung. Das alles betrifft jedoch die große UNIVERSALE SCHÖPFUNG.

Für das Wohlergehen und für die Erhaltung der Menschheit ist eine andere ORGANISATION vorgesehen. Es ist ein Geistiges Reich, belebt und bevölkert mit menschlichen Seelen, die sich um die Erdenmenschheit kümmern. Der Kontakt geschieht über den Geist, der jedem Menschen und jeder jenseitigen Seele gleichermaßen zur Verfügung steht. Nun interpretieren die Kirchen, daß GOTT ALLMÄCHTIG sei. Sie gehen davon aus, daß die SCHÖPFUNG diese ALLMACHT beweise.

Es ist aber falsch, wenn diese ALLMACHT so angesehen wird, daß jeder Mensch auf Erden davon Gebrauch machen kann. In dieser Weise nützt kein Gebet, sei es auch noch so ernst gemeint. Die Gläubigen beten bis zur restlosen Verkrampfung, um irgendein Schicksal abzuwenden oder zu ändern. Nichts geschieht. - Selbst CHRISTUS mußte als Mensch diese Erfahrung machen. Sie war ebenfalls eine bittere Lehre für ihn. - GOTT benutzt SEINE ALLMACHT nicht dazu, um einem Menschen zu Geld und Ansehen zu verhelfen. Er bekämpft und besiegt auch nicht die Feinde eines Menschen oder einer Nation. Also Schluß mit diesem Unsinn!

Jeder Mensch hat seinen persönlichen SCHUTZPATRON und der tut, was er kann. Aber jeder Mensch ist trotzdem auf sich gestellt, wenn er nicht die Hilfe seines Nächsten oder seines Volkes hat. Doch verantworten müssen alle Menschen ihr Tun, das aus dem freien Willen stammt!
 
 

8.6. GOTT ist allmächtig (Durchgabe aus dem Jahre 1961)

Ihr sagt, daß GOTT ALLMÄCHTIG ist, aber GOTT ist kein Zauberer. Auch ER ist einer gesetzlichen Entwicklung unterstellt. GOTT ist ein Autodidakt, das heißt, alle von IHM in die Wirksamkeit gerufenen Naturgesetze müssen auch von IHM selbst respektiert werden! Würde GOTT das nicht tun, so würde ER mit SEINEM eigenen Verhalten seine eigenen Naturgesetze wieder außer Kraft setzen.

Es ist sehr traurig, daß Eure Theologen noch nicht genügend darüber nachgedacht haben!

Wenn Ihr zu GOTT betet, damit ER euch eine HILFE gewährt, so glaubt ihr fast alle irrtümlich, daß diese HILFE schon über Nacht kommen muß. Viele eurer selbstverschuldeten Schwierigkeiten und Nöte sind so kompliziert, daß es einer geraumen Zeit bedarf, um sie zu beheben. Wie oft müssen sehr viele HELFER und GEISTER beauftragt werden, solche Vorbereitungen zu treffen! - Wie oft müssen viele ansprechbaren Menschen inspiriert werden, sich an solchen HILFEN zu beteiligen! - Aber Ihr stützt euch auf den falschen Glauben, auf eine falsche Vorstellung von der ALLMÄCHTIGKEIT GOTTES. Es kommt aber noch hinzu, daß der Mensch seinen freien Willen hat und nicht zu einer Handlung gezwungen werden darf.

Gewiß, GOTT könnte den freien Willen aufheben und ER könnte somit auch das Unrecht durch Zwang abschaffen. Aber in diesem Falle würde GOTT als Autodidakt, als SEIN eigener GESETZGEBER, wiederum SEINEN FREIEN WILLEN, SEINEN eigenen GESETZEN zu gehorchen, aufgeben, und sich folgerichtig dem Zwang der Geschehnisse beugen müssen! Wohlgemerkt, hier zeige ich euch Fehler auf, den ihr selbst durch den Mißbrauch eures freien Willens begeht! Doch Ihr könntet bei einem richtigen Gebrauch eures freien Willens bedingt allmächtig sein. Auch Ihr sollt GOTT nacheifern und Autodidakt sein, statt auf das Geheule einiger Menschen zu hören, die es den reißenden Wölfen gleich tun. Wer ein Autodidakt, ein Selbstlerner ist, der hört nicht auf scheinheilige Versprechungen wichtig tuender Menschen, sondern er richtet sich nach seinem eigenenVerstand und nicht nach den Irrtümern angeblich Gelehrter, die nur zu falschen Vorurteilen führen. GOTT hatte nicht einen einzigen LEHRER zur Verfügung, der IHN hätte beraten und belehren können. Er war auf sich selbstgestellt. ER war ein SELBSTLERNER, dem nur die EIGENE ERFAHRUNG zur Verfügung stand. ER lernte sehr schnell, weil ER nicht negativ denken konnte! Darum sei auch du ein Autodidakt im göttlichen SUCHEN und DENKEN. GOTT selbst beweist dir, was du noch werden kannst, wenn du das Gute willst und nicht negativ und oberflächlich denkst.
 

9. Der Teufel - Ja oder Nein?

9.1. Gibt es den Teufel?

Das Wort "Teufel" ist weltbekannt und an einen ganz bestimmten Begriff gebunden.

Für den Erdenbürger ist diese Existenz des Teufels von einer bisher noch unfaßbaren Tragik. Aus diesem Grunde wird er auch in religiösen Kreisen manchmal der "Leibhaftige" genannt, weil seine Existenz keine Phantasie, sondern eine leibhafte ist. Ebenso ist es vollkommen falsch, GOTT nur als ein Prinzip anzusehen. Beide sind Persönlichkeiten, beide sind existent, können sehen, fühlen, denken, sich im Raume fortbewegen, und sie haben viel MACHT über jeden Menschen. Jeder Spiritist, jeder Spiritualist und jede mediale Person weiß, daß der Teufel eine Realität ist, die viel schneller in Erscheinung tritt, als irgend eine gute Seele oder ein LICHTBOTE! Jeder Anfänger auf dem übersinnlichen Sektor darf den Teufel nicht aus dem Auge lassen. Doch er kommt nur ganz selten in eigener Person, denn er hat das größte Heer der Handlanger und Mitläufer. Das ist kein Aberglaube, auch wenn sich manche Besserwisser noch so schlau vorkommen. Es ist sehr traurig, wenn wir ihn als den "Fürsten" dieser Erde betrachten. Er hat tatsächlich die Mehrheit der Menschen auf seiner Seite, obgleich die wenigsten Menschen eine Ahnung davon haben, welchem geistigen Ungeheuer sie dienen. Es gibt viele Tausende von Menschen, die in den Irrenhäusern elendig zugrunde gehen, weil sie ein geistiger Helfer des Teufels am Kragen hat.

Auch die frommen Menschen bleiben davon nicht verschont!

Selbst CHRISTUS wurde von ihm belästigt!

Fast alle Hausspiritisten werden von der wirklichen Existenz des geistigen Weiterlebens nach dem Tode innerhalb weniger, ja, einfacher Séancen vollkommen überzeugt, weil sie nicht, wie erwünscht, mit ENGELN in Berührung kommen, sondern mit Dämonen, die in ihrer Dummheit eine Sprache führen, die jeden logisch denkenden Menschen sofort stutzig machen muß. Selbst Dr. Martin Luther machte keine Ausnahme und wurde mit der Existenz eines furchtbaren Geistes bekannt gemacht. Auch Goethe ging es nicht viel besser. Er wußte ebenfalls um den Teufel und bemühte sich mit aller Logik, diese Existenz in verständlicher Weise zu erklären.

9.2. Etwas über den Widersacher (Durchgabe aus dem Jahre 1973)

Papst Paul VI. hat vor dem Teufel gewarnt, indem er betonte, daß der Teufel existent sei. Wie können wir das verstehen? Wer glaubt heute noch an den Teufel? Ist er eine Person, wie ihn der Papst hinstellt?

Wohlan, das Wort "GOTT" ist in vieler Munde. Bei wichtigen Anlässen wird "bei GOTT" geschworen, denn GOTT ist nicht nur der SCHÖPFER, sondern auch der HÖCHSTE RICHTER. Aber leider hat das Universum ein Übel, das GOTT bisher nicht beseitigen konnte, nämlich den Widersacher GOTTES, der ein unvorstellbarer Feind des GUTEN ist.

Der Widersacher GOTTES ist keine Person im üblichen Sinne, wie auch GOTT keine Person ist. Trotzdem sind alle beide BEWUSSTSEINSTRÄGER, die mit einer unvorstellbaren MACHT ausgestattet sind. Beide sind daher die PLANER, INFORMATOREN und SCHÖPFER des Universums.

Allerdings hat auch er seine Grenzen; aber so weit seine Macht reicht, macht er bedingungslos davon Gebrauch. Jeder Pakt ist unmöglich, weil der Widersacher keine Versprechen hält, noch irgend eine Gnade oder Gefühlsregung kennt. Der Teufel ist in allen positiven Gefühlen tot! Aber er lebt vital in seiner Wut, die er an der SCHÖPFUNG ausläßt, wo er nur kann!

Für die Menschen ist es sehr schwer, diesen Unfrieden zu begreifen.

Noch immer ist die SCHÖPFUNG nicht abgeschlossen. Es wird weiter GEPLANT, VERÄNDERT und NEU GESCHAFFEN. Auch der Teufel ist daran beteiligt! Aber er wollte die HÖCHSTE STELLE im Universum einnehmen und weil das nicht ging und GOTT der STÄRKERE war, kehrte sich die LIEBE in Haß um.

Was der Papst nicht erwähnte, ist das Ausmaß der HARMAGEDONSCHLACHT. Sie ist der Gipfel der Auseinandersetzung zwischen GUT und Böse. Und wenn die Macht des Teufels immer spürbarer wird, so ist das der Kampf, der geführt wird. Die hinterhältigste Art des Widersachers besteht darin, daß er gar nicht will, daß man an seine Existenz glaubt. Er bleibt im Hinterhalt und möchte unerkannt bleiben. Doch GOTT ist diplomatisch und ER weiß, ob sich eine Gefahr beseitigen läßt oder nicht. GOTT kann jedenfalls warten und wendet keine rohe Gewalt an.

9.3. Gott und der Teufel (Durchgabe aus dem Jahre 1962)

Hierzu gehören auch alle Untaten und Irrtümer, die von Menschen begangen werden, weil sie sich für die Organisation des Bösen entschieden haben.

Was aber hat der Teufel mit der Menschheit zu tun?

Was haben sich die Menschen wissenschaftlich und nach allen Erkenntnissen unter dem Teufel vorzustellen?

Eure negative Philosophie vermutet GOTT im Wirken der Natur; doch man macht ihm die menschenähnliche Persönlichkeit streitig. Ebenso verfährt man mit dem Begriff "Teufel", der nur als eine der Natur entgegenwirkende Kraft angesehen wird.

Welch ein Irrtum!

Ihr werdet fragen, ob je ein Mensch mit GOTT oder dem Teufel in direkte Berührung gekommen ist. Wenn Ihr euch aber die Mühe macht, die religiöse Entwicklung der Menschheit in Betracht zu ziehen, so findet ihr folgendes: