Psychowissenschaftliche Grenzgebiete
 
Thema: Politik, für wen? (13)
       


9.3 Über den Sinn des Lebens (Durchgabe aus dem Jahre 1968)

Wohlan, fragt man einen Menschen nach dem Sinn des Lebens, so bekommt man keine befriedigende Auskunft. Es stellt sich heraus, daß fast niemand weiß, warum er eigentlich auf dieser Erde lebt. Sobald jemand über das Erdenleben nachdenkt, erscheint es sinnlos zu sein. Darin liegt eine große Gefahr!

Der Mensch ist das vollkommenste Wesen im ganzen Universum. Aber innerhalb dieser Vollkommenheit gibt es unterschiedliche STUFEN der Entwicklung. Der Irrtum über den Sinn des Lebens beginnt mit der Annahme, daß sich das Universum selbst erschaffen habe. Das widerspricht der Logik, und trotzdem verzichtet man auf die Logik und akzeptiert gedankenlos diesen Unsinn.

Kein Mensch kann die Größe des Universums annähernd erfassen. Er weiß auch nichts über das Leben, das jenseits dieses Planeten liegt. Das Universum wurde von Milliarden von genialen, machtvollen INTELLIGENZEN nach den PLÄNEN eines unvorstellbaren GEISTES geschaffen. Es wäre aber sinnlos, wenn ein so ungeheuer großes und vielseitiges Universum geschaffen worden wäre, um nicht in demselben zu leben, d. h., es zu erkennen, wahrzunehmen, zu lieben und über alles nachzudenken.

Hieraus könnt Ihr ersehen, wie unvorstellbar wichtig die Existenz des Menschen ist. Stellt Euch einmal einen Wolkenkratzer vor, der die modernste Einrichtung besitzt, dessen sämtliche Räume luxuriös ausgestattet sind, aber niemals von einem Menschen bewohnt würde. Ein Haus wird gebaut, damit es dem Menschen Raum bietet! Auch das Universum wurde geschaffen, damit Menschen darin leben und wirken können. Wenn man aber glaubt, daß das menschliche Leben mit dem Sterben absolut zu Ende ist, erscheint das kurze Leben sinnlos zu sein.

Doch die WAHRHEIT ist anders!

Das menschliche Leben ist unzerstörbar. Nur das materielle Instrument des menschlichen Geistes ist zerstörbar. Nur der Körper stirbt und verwest. Das geistige LICHT im Menschen leuchtet weiter. Der Mensch behält auch nach dem Tode seine Erinnerung, seine Erfahrung, sein Wissen, seine Gefühle und sein ganzes Wahrnehmungsvermögen. Wer den Tod hinter sich läßt, lebt weiter, da gibt es kein dunkles Ende, keine ewige Bewußtlosigkeit, keinen ewigen Schlaf.

Wer das Leben verachtet oder von sich weist, der entzieht sich seiner Entwicklung und bleibt weit auf der Strecke zurück. Jede Minute ist kostbar, jede Sekunde bringt Euch weiter, wenn Ihr guten Willens seid.

 

 

9.4 Der Mensch und seine Aufgabe (Durchgabe aus dem Jahre 1962)

Wohlan, der Mensch verändert das Antlitz der Erde. Sein Wissen wurde größer, er plante, baute und machte sich viele Naturgesetze zunutze. Heute steht die ganze Menschheit an einem großen Wendepunkt ihrer Existenz. Diese Menschheit hat sich eine Welt geschaffen, die leider nur zum Teil ein angenehmes Leben ermöglicht, zum größten Teil dafür nur Unsicherheit und Angst und Leid aufweist.

Wenn es einen GOTT gibt - und es gibt einen GOTT - so muß man sich die Frage stellen, ob diese Entwicklung dem WILLEN GOTTES entspricht, entstammt. Da man bekanntlich einen SCHÖPFERGOTT ablehnt oder Ihn verkennt, so ist man nicht willens, über diese Frage lange nachzudenken.

Die Entwicklung der Erdenmenschheit mit der Gestaltung der Erde stimmt nicht mit dem WILLEN GOTTES überein. GOTT wollte ein Paradies schaffen und nicht eine Welt der Unzufriedenheit, der Feindschaft, der Laster, der Sünden, der Angst und des gewaltsamen Todes.

Wenn GOTT allmächtig ist, warum hat sich dann nicht der PLAN vom Paradies erfüllt? - Selbstverständlich braucht GOTT auch SEINE Helfer und Seine Werkzeuge. Auch GOTT kann nicht in einer Sekunde das ganze Universum verzaubern, bzw. ändern. Jede Veränderung ist gewissen GESETZEN unterworfen. Darum hat GOTT dem Menschen alle Fähigkeiten und Gaben übertragen, für Ihn das Antlitz der Welt zu gestalten. Das ist auch geschehen, doch leider nicht ganz nach dem PLANE GOTTES.

Der Widersacher GOTTES kann die Allmächtigkeit des SCHÖPFERS nicht aufheben, wohl aber kann er sich an GOTTES Werkzeuge heranmachen. Das wäre jedoch nicht möglich, wenn der Mensch nicht willens wäre, sich dem Teufel zur Verfügung zu stellen. Er läßt sich also verführen und mißbrauchen, genauso, wie es Volksverführer gibt, die dasselbe mit den Menschen tun. Durch diese Ablehnung und durch die Technisierung, durch die bedeutenden Fortschritte der Wissenschaft und durch das zunehmende Wissen der Menschheit entsteht bereits die Vermutung, daß es kein Wesen geben kann, daß über dem Menschen steht. Ja, der Rote Kommunismus ist schon so weit, daß er die Behauptung aufstellt: Der Mensch sei eigentlich GOTT, bzw. die gesamte Menschheit sei jener UNIVERSALGEIST, den man mit "GOTT" bezeichnet.

So ist das aber nicht!

Sobald sich die Menschheit hierüber klar ist, kommt des Paradies näher!
 
 

 

9.5 Der Unfrieden (Durchgabe aus dem Jahre 1961)

Liebe Freunde, ich bin betrübt, daß es auf Erden so wenig Einigkeit gibt. Darum will ich Euch einmal erklären, welche Ursachen für die Uneinigkeit auf Erden vorhanden sind.

Auf der Erde ist das ganz anders: Dieser Stern ist ein Läuterungsplanet von bedeutender Schönheit, aber auch von großen Meeren und endlosen Wüsten. Für jede Seele hat GOTT auf Erden eine Heimat geschaffen. Mithin ist - im Gegensatz zum Geistigen Reich - auf dieser Erde ein gewisses Sphärengemisch. Die Seelen bzw. die da lebenden Menschen sind daher nicht nach Gut und Böse oder nach ihrer Entwicklung voneinander getrennt. Niemand wird magnetisch an seinem Ort festgehalten, wie das im REICHE GOTTES der Fall ist. Natürlich ist das ein großes Durcheinander. Aber dafür ist es ja ein Entwicklungsplanet.

Jedem Menschen ist die Möglichkeit gegeben, sich nach seinem eigenen(!) Dafürhalten um eine HÖHERENTWICKLUNG zu bemühen. Er braucht dazu nicht die Sphäre zu wechseln, sondern sich nur an jene Menschen zu wenden, bei denen er sieht, daß sie besser sind als er. Aber leider suchen die meisten Menschen nur Freunde, die in den unteren, ja mitunter den tiefsten Stufen angehören. Hier droht ihnen eine große Gefahr!

Doch die Erdenmenschheit hat im Laufe der Zeit gemerkt, daß dieses Durcheinander nicht GOTTES WILLE sein kann. Daher haben sie von sich aus gewisse Trennungen versucht und zum Teil auch durchgeführt. Zunächst wurden Ländergrenzen gezogen, dann wurden Rassentrennungen vorgenommen, schließlich wurden Nationen geschaffen, weiter die Kasten und Klassen. Im besonderen aber die Religionen und Konfessionen. In einer mosaikartigen Kleinaufteilung schuf sich die Erdenmenschheit gewisse Sphären, aber innerhalb dieser blieb doch das große Durcheinander. Gute und böse Menschen leben dicht beieinander und schlafen und arbeiten Seite an Seite oder vermischen ihr Blut.

Was der Mensch hier auf Erden schuf, ist keine Sphärenaufteilung, sondern ein Chaos unter Menschen aller Entwicklungsstufen. Ihr seht nun, wie schwer es ist, dieses Chaos wieder zu ordnen! Wenn ein Mensch auf Erden das Leben beginnt, so kommt seine Seele aus einer bestimmten Sphäre. Aber durch die menschliche Fehlaufteilung und Fehleinteilung auf dieser Erde kommt der wiedergeborene Mensch von der Ordnung in die Unordnung. Um aber überhaupt ein sozialgerechtes Zusammenleben auf diesem Stern zu ermöglichen, muß diese ganze Fehlaufteilung erst beseitigt werden. Der gute Mensch soll den bösen Menschen meiden! Aber er soll auch dem Unwissenden helfen, wenn der gute Wille vorhanden ist. Die Menschen sollen geführt werden!

 

 

9.6. Die Entwicklung der Menschheit (Aus den Sphären des Lichtes)  

Ihr müßt die Entwicklung als etwas ansehen, das nicht in einer geraden Straße aufwärts führt. Es können ganze Serien von Erfolgen, aber auch von Hindernissen in Erscheinung treten. Der Mensch erhebt sich und fällt dann leider wieder. Er bemüht sich, aufzustehen und steigt höher als er fiel. Dadurch entwickelt sich das Menschengeschlecht.

Ihr könnt auf Zeitepochen weisen und sagen: "Sieh, das ist ein dunkler Punkt der Entwicklung". Aber dieser ist doch nicht das Ganze, es ist nur ein Teil davon. Ihr sprecht vom Maschinenzeitalter, aber alle damit verbundenen Probleme entstehen dadurch, daß der Mensch der Sklave der Maschine ist und nicht ihr Meister.

Wie tragisch ist es, wenn man die große Zahl derer betrachtet, die allen geistigen Wirklichkeiten taub und blind gegenüber stehen und in dieser Finsternis durch das Leben gehen. Gerade diesen müssen unsere Anstrengungen gelten. Sie müssen erweckt werden, damit sie ihr Leben so führen können, wie sie es bekamen.

Eure Welt wird nicht von unten, sondern von oben regiert. Neue Umstände werden neue Gesetze schaffen. Die GESETZE des Geistes aber sind unveränderlich.

Dem physikalischen Körper wird übertriebene Aufmerksamkeit geschenkt, während der geistige Leib und seine Erfordernisse sehr vernachlässigt werden. Der menschliche Geist entwickelt sich nur langsam. Nur dadurch lernt er die Natur seines eigenen Seins zu begreifen.


 
 

9.7. Zwischenfragen
 
  Frage : Warum stellt sich gerade die Wissenschaft gegenüber der GOTTERKENNTNIS so taub?

ARGUN : Die akademische Wissenschaft weiß sehr gut, daß sie den URSPRUNG GOTTES, bzw. die GEBURT GOTTES nie erklären kann. Doch aus gekränktem Stolz heraus lehnt sie daher GOTT lieber ab. Für sie existiert etwas nicht, das sich nie erklären läßt.

Doch alles, was existiert, hat für den Menschen erst dann Bedeutung, wenn der Ursprung erforscht ist. Darum existiert für die meisten Menschen GOTT nicht. Sie kümmern sich nicht darum.
 
 

Frage : Kannst Du uns sagen, wie der augenblickliche Entwicklungszustand der Erde aussieht?

ARGUN :

Alles befindet sich in Gärung; noch ist nichts vollendet. Viele Experimente sind negativ und müssen aufgegeben werden. Die wichtigsten Erkenntnisse sind im Anmarsch. Natürlich braucht eine derartige Umwälzung auch eine gewisse Zeit.
 
 

Frage : Positives Wissen ist von ausschlaggebender Bedeutung, wenn der Frieden auf Erden einkehren soll. Was hat der Mensch besonders zu beachten, wenn er geistig vorwärts kommen will?

AREDOS : Der Mensch muß wissen, daß er im Erdenleben, wie auch nach dem Erdenleben, immer zu dienen hat. Er muß ein nützliches Glied in der menschlichen Gemeinschaft sein. Er muß wissen, daß GOTT ihn dazu erschaffen hat, im Universum einen positiven Dienst zu verrichten.



Frage : Es gibt Menschen, die besser auf das GUTE hören, aber es gibt auch andere, die nur auf das Böse hören. Der Mensch entscheidet also alles nach seinem eigenen Willen. Wie verbindet sich das mit der göttlichen HILFE, die uns doch alle lenken soll?

AREDOS : Der Mensch wird durch den WILLEN GOTTES zum Nachdenken gezwungen. Aber durch mangelhafte Geistesschulung formuliert er das GUTE meistens falsch. Außerdem ist das Böse tatsächlich jeden Augenblick am Werke.
Frage : (1966) Hat die Erdenmenschheit die Aussicht, daß die Führer und Verantwortlichen zu einer besseren Einsicht kommen werden? Antwort : Der Mensch hat nun die Chance, ein brauchbares System aufzubauen, damit die größte FREIHEIT ihre weiteste Verbreitung findet. Unglücklicherweise gibt es noch immer viele Leute, die den Kindern GOTTES keinesfalls zu helfen wünschen, sondern sie im Gegenteil noch weiter zu unterdrücken suchen. Sie versuchen mit allen Mitteln, ihre Vorherrschaft zu verewigen, sie halten an ihrer Habsucht fest und sind nur auf ihre Bereicherung bedacht.

Ich weiß, daß manche Leute Langeweile empfinden, wenn diese einfachen WAHRHEITEN immer wieder zur Sprache kommen; aber die WAHRHEIT bleibt trotzdem die WAHRHEIT, auch wenn sie in der häufigen Wiederholung etwas von ihrem Glanz verliert.

Euer Land nennt sich "christlich". Wenn jedoch JESUS CHRISTUS in einer fleischlichen Gestalt zu Euch zurückkehren würde, so würde er die gleichen Worte sagen: "Liebet einander! - Dienet einander!" Das sind nämlich die goldenen Höhepunkte des menschlichen Verhaltens. Es sind die ewigen moralischen Werte, denen sich jeder verpflichtet fühlen sollte. Die goldenen Regeln sind noch vorhanden, aber nur wenige sind bereit und imstande, diese in die Praxis umzusetzen.

9.8 Ein einziges Wort (Durchgabe aus dem Jahre 1966)
 

Wohlan, das Wort ist bei GOTT und GOTT ist das Wort.

Habt Ihr schon einmal darüber nachgedacht? - Das Wort dient der Verständigung. Es ist zugleich Ausdruck der Gedanken. Es gibt kein Wesen im ganzen Universum, das in dieser Hinsicht den Menschen übertrifft. Die Gedankentätigkeit in Form der Sprache ist eine GABE GOTTES, die dem Menschen geschenkt wurde. Es ist also ein göttliches GESCHENK! Mit dieser Gabe von unermeßlichem Wert geht die Erdenmenschheit in unglaublich fahrlässiger weise um. Ganz abgesehen von den Schimpfworten, von dem Wort, das am allermeisten gebraucht wird und das leider schon zum aktuellen Wortschatz des Rundfunks und Fernsehens geworden ist.

Das sind nur einige Beispiele, von denen es Millionen gibt.

Denkt darüber nach!

Wenn ein einziges Wort schon derartige Bedeutungen gewinnen kann, um wieviel mehr kommt da in Betracht, wenn ganze Sätze zusammengestellt werden. - Noch beachtlicher ist es, wenn diese Sätze durch Schrift oder Druck verewigt werden. Welch unfaßbare Bedeutung liegt in dem einzigen und schlichten Wort: LIEBE!

Das Geistige Reich kann Euch nicht verstehen, weil es einfach nicht zu begreifen ist, wie entsetzlich oberflächlich, lügenhaft und gewissenlos Ihr mit Eurem Wortschatz umgeht. Das ist Blasphemie! Das ist GOTTESLÄSTERUNG! Zu diesem Zweck hat GOTT Euch nicht solche Fähigkeiten verliehen.

Sind sich die Universitäten überhaupt bewußt, was der Wortschatz bedeutet? Wenn die menschliche Verständigung nicht sauber und korrekt ist, so entstehen Mißverständnisse - und aus diesen dann Kriege und eventuell ein Weltuntergang. Das sage ich nicht nur so dahin, denn jeder verstand muß mir folgen können.

Seid vorsichtig in Euren Gedanken, aber auch vorsichtiger in Euren ausgesprochenen Worten! Schon Euer großes Vorbild JESUS CHRISTUS machte den Menschen darauf aufmerksam, daß ein Wort wie ein Vogel dahinfliegt und nicht mehr in den Mund zurückkehrt.

In Eurer unaussprechlichen Unwissenheit in Bezug auf geistige Tatsachen habt Ihr leider keinen Begriff davon, wo ein ausgesprochenes Wort bleibt. Mit dem Verhallen akustischer Schwingungen ist das Wort noch nicht ausgelöscht. Es hängt ein Begriff daran, der über die Seele gegangen ist. Aus diesem Grunde können alle Begriffe nicht ausgetilgt werden, sie verewigen sich im Kosmos, sie können erinnert werden, ja, nach mehr als tausend Jahren. Diese Worte, die nicht hätten ausgesprochen werden dürfen, diese unseligen Worte können Euch noch nach dem Tode entsetzlich zusetzen. Im Jenseits gibt es berühmte Autoren, die nicht zum Seelenfrieden kommen können, weil sie durch ihre niedergeschriebenen Worte auf einem Niveau festgehalten werden, das mit dem Wort "Hölle" zu bezeichnen ist.

Merkwürdig, daß es Euch leicht fällt, häßliche und böse Worte auszusprechen, daß Ihr so fluchen könnt - während es Euch so unglaublich schwer fällt, ein nettes und versöhnliches Wort auszusprechen. Hinzu kommt noch die Betonung, denn auch der Ton ist von Bedeutung! - Wenn Ihr angeblich die Musik liebt, warum findet man sie ganz harmonisch nicht in Eurer Sprache?

 

 

9.9. Blick in die Zukunft (Aus den Sphären des Lichtes)

Wohlan, schon immer hat die Zukunft für den Menschen eine große Rolle gespielt. Aus diesem Grunde versuchten die Menschen alle möglichen Experimente durchzuführen, um einen Blick in das unbekannte Dunkel der Zukunft tun zu können. Auch die Astrologie ist ein ähnliches Verfahren, denn es geht auch da um den Blick in das zukünftige Geschehen, um Glück oder Unglück, um Leben und Tod.

Doch wie man das Dunkel der Zukunft begrüßt, erscheint mir nicht richtig zu sein; aber die Tradition spielt eine ungeheure Rolle im Leben der Erdenmenschheit. Ihr wißt eben nicht, wie leicht man das Unheil gerade heraufbeschwören kann, wenn man dem Negativen so viel Freiheit und Ehrung zuteil werden läßt. Ich will es Euch erklären, auch wenn es vielleicht märchenhaft oder phantastisch erscheinen mag. Doch diese Frage ist sehr ernst zu nehmen, denn sie ist die reine WAHRHEIT von ungeheurem Ausmaß: Einige von Euch wissen, daß zwischen GOTT und SEINEM Widersacher ein unvorstellbarer Kampf besteht. GOTT will diesen Kampf nicht, aber leider wird ER dazu gezwungen, sich zu verteidigen. GOTT befindet sich also in der Defensive, während der Widersacher und Feind GOTTES mit allen Mitteln in der Offensive steht.

Die Erdenmenschheit könnte dem SCHÖPFER helfen, wenn sie nur wollte. Das würde bedeuten, daß das Chaos vermieden wird und der Feind seine Macht über die Menschheit verliert. Bedenkt, daß die geistigen Mächte im Geistigen Reich noch viel stärker wirken.

Ihr feiert das Weihnachtsfest als die Geburtsstunde der WAHRHEIT und der göttlichen HILFE. Aber der Widersacher setzt seinen Willen dagegen, denn er feiert ebenfalls die Stunde der Lüge, des Irrtums, der Vernichtung. Diese grandiose Feier ist die Sylvesternacht, die das Neue Jahr und die Zukunft einleitet. Ich brauche es Euch nicht zu schildern, Ihr könnt es mit eigenen Augen sehen. Doch wie wenig Menschen gibt es auf dieser Welt, die darüber nachdenken oder etwas davon wissen. -

Ich rate Euch jedenfalls:

Ich wünsche Euch alles GUTE für das Neue Jahr.
 
 
 
9.10. Göttliche Liebe (Durchgabe aus dem Jahre 1971)
 
Wohlan, das Weihnachtsfest ist das Fest der göttlichen LIEBE. Die meisten Menschen sind sich der Bedeutung dieses Festes nicht bewußt, weil der politische, atheistische Wahnsinn die Menschheit beeinflußt. Es geht nicht allein um die Geburtstagsfeier des ERLÖSERS, der das LICHT DER WAHRHEIT in die verfinsterte Welt gebracht hat, sondern um die LIEBE GOTTES, an die sich jeder Mensch erinnern soll.

Die kämpfende, verhetzte Menschheit braucht mehr LIEBE, mehr Verständnis, mehr Toleranz. Darum bietet das Weihnachtsfest eine große Gelegenheit, sich darüber mehr Gedanken zu machen. Es gibt neben den materiellen Geschenken auch geistige Geschenke. Ein solches Geschenk hat GOTT, der GROSSE PLANER, auch den Menschen gemacht. ER schenkte ihnen SEINE LIEBE. Doch leider hat man das vergessen!

Viele Menschen sind so erbost und verstimmt, daß sie der Ansicht sind, GOTT müsse zuschlagen, weil die Sünde überall regiert. Aber sie vergessen dabei die LIEBE GOTTES, denn weil ER nicht zuschlägt, sondern eine unfaßbare GEDULD und TOLERANZ zeigt, läßt ER es bleiben und wendet andere MITTEL an.

Auch heute noch gibt es geistige Geschenke. Täglich erfahren wir neue Erkenntnisse und erhalten bzw. übermitteln übersinnliche Botschaften von hohem Wert. Sie müssen nur richtig publik gemacht werden.

Gottlose Zungen behaupten, daß das Weihnachtsfest nur eine große Geschäftemacherei sei. Doch das ist ein Irrtum, denn der wahre Charakter dieses Festes hat nichts mit Geschäftemacherei zu tun, sondern mit dem Schenken aus LIEBE. Das Wichtigste dabei ist jedoch, daß jeder Mensch das Gefühl haben soll, daß er sich noch auf der Seite des HERRN befindet und von IHM noch nicht verlassen ist.

Große WAHRHEITEN setzen sich nur langsam durch. Große WAHRHEITEN bringen, bzw. erfahren wir auch heute noch und sie brauchen ihre Zeit. Aber schon zeichnet sich die Morgenröte ab. Fällt Euch nicht auf, das CHRISTUS bereits wieder eine große Rolle spielt? Sie hat wie eine Welle die Jugend in vielen Ländern der Erde erfaßt. Man kommt auf die wirklichen WERTE zurück, denn die Geburt CHRISTI war ein Geschenk an die Menschheit, ein LEHRER ohnegleichen. Das hat sogar die rebellierende Jugend erkannt. Für sie ist CHRISTUS heute das einzige brauchbare Vorbild, weil es nichts Besseres gibt. Das allein ist schon ein Grund, um die LIEBE GOTTES in würdiger Weise zu feiern.

Aber ich warne Euch!

Die Menschheit braucht das Weihnachtsfest heute mehr denn je!

Es darf nicht verschwinden, denn es ist eine Erinnerung an die göttliche LIEBE! Aber das Weihnachtsfest muß wieder andächtig gefeiert werden und darf nicht unter dem Einfluß des Atheismus stehen, der die Religion des Teufels ist.
 
 
 
 

9.11. Abschließende Fragen
 
Frage : (1964) Kannst Du uns etwas über die nächste Zukunft sagen?

ELIAS : Ich weiß, Ihr wartet auf eine neue Botschaft. Nun, ich habe eine:

In nächster Zeit wird eine neue Weltreform entstehen. Noch in diesem Jahr wird der Grundstein für eine neue Weltpolitik, für eine neue Ära des Denkens gelegt. Neue Ideologien zeichnen sich am Horizont ab. In diesen Jahren vollzieht sich ein großer geistiger Kampf um die Neugestaltung des irdischen Lebens. Länger als ein Jahrhundert wurde diese Erneuerung in den geistigen Sphären vorbereitet und auch in diesen Sphären umkämpft. Wahrlich, ich sage Euch: Die Zeit Eurer Missetaten ist fast beendet. In den göttlichen SPHÄREN DES LICHTES sind alle Vorbereitungen getroffen, um den zunehmenden Sturz der Erdenmenschheit aufzuhalten. Ein neues Zeitalter der geistigen Erleuchtung steigt auf.

Es wird ein Für und Wider geben, das Euch oft in Sorge bringen wird. Aber die Gesamtentwicklung der Neuen Zeit ist für Euch tröstlich und führt Euch der höheren Erkenntnis und somit auch dem erwünschten Frieden näher. Und so wird die Neue Zeit entstehen:
Der Irrtum wird gegen die WAHRHEIT seine Macht verlieren. Die Jugend wird neue Ideale finden. Das LICHT GOTTES wird klar zu erkennen sein, und die Neue Zeit wird anbrechen. Das materialistische Zeitalter wird dem Kampf unterliegen und weichen müssen. Der Geist wird über die Materie regieren.

Auf dieser Erde arbeitet ein Heer von Menschen guten Willens, die Verstärkung brauchen. Dieser Kampf wird nicht mit Waffen, sondern mit der WAHRHEIT und mit dem Verstande ausgefochten. Der Himmel ruft Euch auf, das Heer der messianischen Erweckung zu unterstützen. Dieser Notruf ist wichtig und sollte unterstützt werden!

Wir wissen natürlich mehr als ein Erdenmensch, aber wir dürfen nicht alles verraten, weil ein vorzeitiges Wissen oft falsche Reaktionen heraufbeschwört. Die Sicht geht allerdings ziemlich weit, daher kann man sie als Prophetie bezeichnen.

Nicht alles, was prophezeit wird, kann sich realisieren, weil manchmal Dinge dazwischen kommen, die neu auftauchen und den Lauf des Geschehens plötzlich ändern. Doch bleibt ein großer Teil des zukünftigen Geschehens bestehen.

Doch die Zeitbestimmung der einzelnen Geschehnisse ist niemals nach astronomischen Einteilungen vorgesehen, sondern nach dem Tempo der Entwicklung. Dieser Entwicklung steht jedoch meistens eine allzu große Ungeduld des Erdenmenschen gegenüber, der das Gute sofort verwirklicht haben will, während er das Böse möglichst weit hinausgeschoben haben möchte. Nach dieser Zeiteinteilung können wir nicht prophezeien, sondern das Maß der Geduld darf nicht überfordert werden, wie es die Erdenmenschen tun. Jedes Ding braucht seine Zeit, auch die Entwicklung der Menschheit macht keine Ausnahme.

Wenn ich in die Zukunft schaue, so sehe ich zunächst den Osten. Der Machtkampf im Osten ist eine Sache der Harmagedonschlacht. Die Machtverhältnisse werden sich im Osten ändern. Doch wenn ich vom Osten rede, so meine ich damit den ganzen asiatischen Raum.

E n d e