Psychowissenschaftliche Grenzgebiete


 
Thema: Der SCHÖPFER (6)
       

 

23.11. Paßt GOTT noch in die heutige Zeit?

Frage : Die Weltlage spitzt sich zu, es wird alles kritischer. Durch diese Situation kommen Kräfte in den Vordergrund, die da propagieren: GOTT ist tot - und vieles andere. Was sagt das Geistige Reich zu dieser negativen Entwicklung?

ELIAS : Es ist nicht damit getan zu sagen, daß GOTT lebt oder der Sünder bestraft wird. Es geht vielmehr darum, GOTT wissenschaftlichnachzuweisen. Das kann anhand SEINER SCHÖPFUNG geschehen. Die SCHÖPFUNG ist für einen solchen Beweis geeignet, denn die unzähligen Erscheinungsformen, die alle wie ein Uhrwerk zusammenlaufen und die alle zusammen ein absolut sinnvolles Ganzes darstellen, sind allein schon ein unwiderlegbarer Beweis, daß ein PLANER existiert, der zugleich auch INFORMATOR ist.

Ohne eine PLANUNG gäbe es kein sinnvolles Universum, sondern nur Chaos! Nichts würde funktionieren, nicht einmal die Sterne würden ihre Bahn ziehen.

Entweder ist der Mensch ein gutes oder ein schlechtes Werkzeug im Dienste der SCHÖPFUNG. Wäre es nicht so, dann wäre der Mensch niemals schöpferisch. Wenn der Mensch auch nicht der Mittelpunkt des Alls ist oder der Erde, so nimmt er doch eine sinnvolle Mittelstellung zwischen Mikrokosmos und Makrokosmos ein. Hier wird wieder die sinnvolle GOTTESSCHÖPFUNG offenbart, denn:

Die Anzahl der Atome im menschlichen Körper ist fast identisch mit dem Volumen der Sonne.

Wer GOTT beschimpft oder beleidigt, der beschimpft sich selbst, denn er vergißt, daß er ein Teilchen des göttlichen, zentralen NATURBEWUSSTSEINS darstellt. Wer so handelt, beweist ein ausgesprochen irdisches Denken; er hat noch nie meditiert.
 

Frage : Die Menschen müssen sich heute an viele unsichtbare Wunder gewöhnen, z. B. an die unsichtbare, farbige Bildübertragung durch das Fernsehen im Äther. Warum können sie aber die unsichtbare EXISTENZ GOTTES nicht begreifen?

AREDOS : Die Kirchen haben sich mit einer Erklärung für das Fernsehen nicht befaßt. Es handelt sich um Technik. Aber die Kirchen haben sich mit der Erklärung GOTTES befaßt und von ihm ein Bild geschaffen, das überhaupt nicht stimmt. Den Kirchenerklärungen kann die Menschheit keinen Glauben schenken, da ihr technisches und wissenschaftliches Denken einen Kirchengott nicht akzeptieren kann. Das ist der absolute Grund für die Glaubensnot der Erdenmenschen. Aus dieser Situation entstand der Atheismus, der von der heutigen Jugend akzeptiert wird.
 

Frage : Wie kann man diesen Fehler, bzw. Irrtum beseitigen?

AREDOS : Die Religionen dieser Welt sind so festgefahren, daß jede Neuerung auf diesem Gebiet abgelehnt wird. Nur die Wissenschaft kann hier etwas ändern, aber die Wissenschaft hat sich stets von diesen Dingen distanziert. Die Wissenschaftler müssen dazu gebracht werden, sich dieses Gebiet anzueignen und es der Kirche, bzw. den Glaubensgemeinschaften aus den Händen zu nehmen. Solange die Kirchenväter ihre Irrtümer für heilig halten und sie lehren und verteidigen, kann die WAHRHEIT nicht zum WISSENSSCHATZ der Menschheit werden. Das ist eine traurige Feststellung, aber sie ist wichtig und wahr.
 

Frage : Bei genauerem Studium finden wir, daß auf dem religiösen Sektor in mancher Beziehung überhaupt keine Logik vorhanden ist. Handelt es sich um Irrtümer der Priester?

ELIAS : Ja, das stimmt. Ihr konservatives, materialistisches Denken wird für sie zum Dogma und hindert sie am freien Denken, das sie aus der Bahn des bisherigen Denkens herausführen könnte.

Die menschliche Existenz ist der beste Beweis für die Existenz GOTTES. Ohne IHN wäre nichts oder wenn tatsächlich etwas wäre, so wäre darin kein Sinn zu finden. Planlos gibt es keine Logik. Ohne Denken gibt es keine Logik. Aber der Aufbau des Universums ist planvoll und logisch. Wer will behaupten, daß rein zufällig und ohne Denken und ohne Planung ein Computer entsteht? Das sollten sich die Atheisten vor Augen halten. Ohne sinnvolle Planung gäbe es nur ein Chaos.

Dem Menschen fehlt die Demut. Der Mensch ist zu selbstherrlich, sonst würde er nie auf den Gedanken kommen, daß es keinen GOTT gibt, dem er alles zu verdanken hat.

Wenn man ungeduldig wird, kann man leicht Schaden anrichten!

Ich kann verstehen, daß Ihr gerne in die Speichen der Vorwärtsentwicklung eingreifen möchtet. Aber alles braucht seine Zeit, auch die Erkenntnis und ihre Verbreitung.
 
 

23.12. Zur Wissenschaft

Frage : Stehen die wissenschaftlichen Erkenntnisse den Bibelberichten entgegen?

AREDOS: Bei den Bibelaufzeichnungen handelt es sich um beachtenswerte Geschehen, die so beschrieben worden sind, wie sie damals verstanden wurden. Diese Betrachtungsweise stimmt aber nicht in allen Fällen mit der Wirklichkeit überein. Aus diesem Grunde wurden Wunder aufgezeichnet, die, objektiv gesehen, gar keine Wunder sind, sondern nur ein außergewöhnliches, d. h. nicht alltägliches Geschehen.

Die Bibel erscheint den Menschen so, als ob GOTT und SEINE HEERSCHAREN alle Augenblicke mit den Menschen in Berührung kamen, während das heute überhaupt nicht mehr der Fall zu sein scheint. Aus dieser Perspektive schöpft der Atheismus seinen Unglauben.

Die Wissenschaft lehnt solche Wunder ab, und ich kann es ihr nicht einmal verübeln. Aber die Wissenschaft hat sich ernsthaft noch keine Mühe gegeben, diese Wunder in ein richtiges Licht zu rücken. Sie überläßt das den Kirchen. Doch die Kirchen denkengar nicht daran, an diesen Wundern zu rütteln. Es sind blindgläubige und fromme Fanatiker, die sich auf Kosten der Objektivität gegen jede Andersauslegung auflehnen.

Wenn die Bibelwunder und das ganze Bibelgeschehen seine richtige Deutung findet, dann stimmen diese Geschehnisse mit dem Stande der heutigen Wissenschaft und Technik überein. Allerdings wird damit keineswegs der spirituelle Charakter genommen. Er muß akzeptiert werden, sonst lügt man sich selbst etwas vor.

Die Menschen, die im ganzen Universum auf vielen Sternen leben, in vielen Lebensstufen, haben weit höhere Erkenntnisse erlangt, als Ihr. Aus diesem Grunde haben sie eine UNIVERSELLE RELIGION, die hier auf Erden völlig fehlt.

Es war schon immer der Wunsch jener höher entwickelten Menschen, ihre guten Erkenntnisse auf diesen Planeten zu bringen. Aber hier lebt seit Jahrtausenden eine Menschheit, die geistig kaum vorwärts kommt und deshalb immer wieder inkarniert werden muß. Fast alle Menschen dieser Erde kommen aus ein paar niederen Sphären überhaupt nicht heraus.

Die Vorstellung, die Ihr Euch von GOTT macht, ist überhaupt nicht akzeptabel. Ihr dürft GOTT nicht mit Euch vergleichen, auch wenn Ihr in IHM einen Menschen im Superlativ vermutet. GOTT ist GOTT und ein Mensch ist ein Mensch. Hier gibt es keine Parallele.

Dieser Unsinn ist dadurch zustandegekommen, weil es in der Heiligen Schrift heißt, daß der Mensch ein Ebenbild GOTTES sei. Es ist grauenhaft, wie die Heilige Schrift durch derartige Stellen den richtigen GOTTGLAUBEN untergräbt.

Weder Adam noch Eva, noch das Paradies und ähnliche Berichte haben etwas mit der WIRKLICHKEIT zu tun! Das sind falsche Überlegungen aus irdischen Perspektiven.

Der Mensch ist GOTTES Ebenbild, weil er durch seine Intelligenz eine gewisse Schöpfergabe besitzt. Somit ist GOTT ein SCHÖPFER in hohem Maße, und der Mensch ist ebenfalls ein Schöpfer vieler Dinge, die er aus der Materie und jenen Schwingungen schafft, die ihm das Universum zur Verfügung stellt.

GOTT ist natürlich eine ungeheure INTELLIGENZ. Könnt Ihr Eure Intelligenz greifbar sehen? Könnt Ihr die Gedankenflut eines Menschen sehen oder sichtbar machen? Ebensowenig könnt Ihr die große INTELLIGENZ des HERRN sehen oder sichtbar machen. Es ist eine Gedankenschwäche, wenn Ihr annehmt, daß GOTT Euch in irgendeiner Form direkterscheinen müßte. So kann nur ein Atheist oder Kommunist denken.

Wer es tatsächlich fertigbringt, in GOTTES Nähe zu kommen, der sieht IHN keinesfalls, aber er spürt mit allen seinen Sinnen trotzdem SEINE ungeheure GRÖSSE und NÄHE. Es ist dann eine INNERE ERLEUCHTUNG, die so stark ist, daß man sie kaum ertragen kann, eine INNERE HELLIGKEIT von unbeschreiblichem Ausmaß. Aber keinesfalls steht man vor einer superlativen Menschengestalt.

Also braucht GOTT überhaupt keinen menschlichen Körper! Wenn die Priester wüßten, was für einen unwirklichen Götzengott sie verehren, würden sie sich vor Scham verbergen.

Ganz anders ist das mit den Wesen des Geistigen Reiches: Sie haben menschliche Gestalt, die entweder sehr schön oder auch sehr häßlich ist. Die Menschen können vor GOTT und SEINEM REICH keine ehrliche Achtung haben, weil ihnen ein falscher "Gott" beschrieben wird, und weil sie nicht die WAHRHEIT über das Geistige Reich
erfahren.
 

Frage : Wenn also der Mensch von sich aus analog weiterdenkt, so kann er GOTT niemals begreifen?

AREDOS : Ja, ganz recht, so ist es. Ein Begreifen der wahrhaftigen EXISTENZ GOTTES ist nur jenen Menschen möglich, die schon entsprechend gereift sind. Es ist nicht allein die gereifte Intelligenz, sondern die ganze geistige Haltung des Menschen spielt in dieser Hinsicht eine Rolle, denn wenn ein Mensch durch und durch gut ist und höher entwickelt ist, so denkt er auch analog weiter und kommt somit zu der vollen Erkenntnis GOTTES.

Ein solches Beispiel findet ihr bei JESUS CHRISTUS!

Er dachte ebenfalls von sich ausgehend weiter. Da GOTT jedoch nur die Superlative des Menschen sein kann, so erfaßt der Mensch, daß GOTT superlativ die HÖCHSTENTWICKLUNG einer INTELLIGENZ darstellt, die niemals materiell, aber um so mehr geistig sein muß. Diese hohe Erkenntnis in allen Einzelheiten verband Ihn mit dem SCHÖPFER!
 

Frage : Die Atheisten bezweifeln, daß es einen GOTT gibt, der ein persönliches Bewußtsein hat. Läßt sich diese Frage überhaupt beantworten?

Antwort : Ja, aber das Bewußtsein hat viele Verkörperungen und keine Phase des Seins oder der Tätigkeit außerhalb der SICHT GOTTES, weil die natürlichen GESETZE automatisch jedes Ding im ganzen Universum einschließen.

Es gibt keine Phase der Bewegung, der Schwingung, des tierischen, pflanzlichen, menschlichen oder geistigen Lebens, das nicht von den göttlichen GESETZEN geregelt wird. Im Universum gibt es keinen Mißton. Aber auf einer großartigen Skala herrscht eine unvorstellbare große Harmonie.

Wenn Ihr einmal den SCHLÜSSEL ZUR WAHRHEIT in den Händen habt, der Euch das Verständnis aufschließt, so ist es sehr einfach zu begreifen, daß das universale GESETZ, das HIMMELSGESETZ, alles leitet und lenkt.

DAS GESETZ IST GOTT! - GOTT IST DAS GESETZ!
 

Frage : Es gibt Wissenschaftler, welche behaupten, das Universum mit allem Leben habe sich selbst durch einen Zufall erschaffen. Demnach wäre auch GOTT ein Zufall?

ARGUN : Wenn es so wäre, könnte man Euch sagen, daß GOTT SEINE EXISTENZ einem Zufall verdankt.

Aber es gibt keine Zufälle, sondern nur Fügungen!

Alles ist Fügung.

Es gibt jedoch einen Unterschied, ob es Fügungen im göttlichen SINNE sind, denn alles ist nicht nach SEINEM WUNSCH, was geschieht. "Zufälle", die gegen das GESETZ der unendlichen LIEBE verstoßen, sind keine Fügungen, die GOTT billigt. Wenn wir von GOTT sprechen, so meinen wir damit auch oft SEINE wirklichen MITARBIETER in SEINEM REICH, welche große Vollmachten besitzen.
 

Frage : Warum müssen selbst Gelehrte sich den Kopf zerbrechen, ob es GOTT gibt oder nicht?

AREDOS : Der Mensch kann die Existenz GOTTES nicht begreifen, weil ihm jede Übung der Überlegung dazu fehlt. Der Mensch kann überhaupt nichts ohne Erfahrung und Übung begreifen. Er wendet sich gedankenlos von GOTT ab und wendet sich in seinem Egoismus den materiellen Dingen zu.


Frage : Warum kommen selbst Gelerte geistig nicht vorwärts, die guten Willens sind und gern an GOTT glauben möchten?

AREDOS : Der gute Wille wird in den meisten Fällen zum Eigensinn. Doch der Eigensinn ist der gute Wille in negativer Form. Die Kraft des Willens muß über die Selbsterkenntnis auf ein gutes Ziel gerichtet werden.
 

Frage : Kommt die Wissenschaft der GOTTERKENNTNIS näher oder entfernt sie sich davon?

ARGUN : Der Mensch glaubt fest daran, einmal "Herr des Universums" zu werden, darum wird GOTT in den Augen der Wissenschaftler immer kleiner.
 

Frage : Wird man in absehbarer Zukunft das Problem der richtigen GOTTERKENNTNIS so darlegen können, daß es wenigstens von den Intellektuellen begriffen werden kann?

AREDOS : Niemals durch die Vertreter der großen Religionen. Wie es bis jetzt aussieht, wird diese Erkenntnis durch die private Initiative publik gemacht werden. Doch die akademische Wissenschaft wird ein Interesse daran gewinnen, da es sich um eine Naturerkenntnis handelt. Das Geistige Reich ist mehr denn je darum bemüht, alle derartigen Bestrebungen geistig zu unterstützen. Doch die materielle Unterstützung muß von Euch ausgehen.
 

Frage : Die Wissenschaft scheut sich, das Wort "GOTT" zu gebrauchen, daher sagt man "X", also das Unbekannte. Was sagt Ihr zu dieser Formulierung?

ELIAS : Wenn man schon eine Formel für das Wort "GOTT" sucht, so sollte man lieber einen Kreis wählen. Er ist kein unbekannter Faktor, sondern umschließt alles. GOTT ist ein abstrakter Begriff, der sehr schön klingt. Dieses Wort muß rehabilitiert werden. Das Wort GOTT bedarf keiner anderen Formulierung, wenn auch zur Erklärung viele neue Begriffe erlaubt sind. Aber GOTT ist GOTT! Jedes andere Wort dafür bleibt immer ein abstrakter Begriff. Man würde mit jeder anderen Bezeichnung genauso verfahren, wie mit dem Wort "GOTT". Das Wort "ZENTRALBEWUSSTSEIN" sagt schon etwas mehr aus, nämlich das unsichtbare BEWUSSTSEIN der gesamten Natur. Aber wir fragen uns: Muß denn GOTT überhaupt erklärt werden? Genügt es nicht zu wissen, daß es IHN gibt?
 

Frage : Selbst bei den Erklärungen der größten Denker bleibt immer noch ein Zweifel übrig.

AREDOS : GOTT gab dem Menschen Verstand, d. h., die Fähigkeit zu denken. Aber die meisten Menschen machen von ihrer göttlichen Gabe keinen rechten Gebrauch. Die Wissenschaftler bzw. Akademiker sind so hochmütig, daß sie nur ihre eigenen Interessen und Erfolge im Auge haben, daher denken sie über die Schöpfung nicht logisch genug nach. Die Materie ist ihnen wichtiger. Über das Geistige hat man zu wenig Material. Vor lauter Süßigkeiten übersieht man den Konditor. -

GOTT kann nicht erklärt werden, weil der Mensch GOTT niemals ganz begreifen wird.
 
 
 

23.13. Zur Kirche

Frage : Ein Oberpfarrer hielt in der Morgenandacht folgende Ansicht fest: "Gott ist von seinem Thron gestiegen und hat Menschengestalt als Knecht angenommen, um die Menschheit zu erlösen." - Was sagst Du dazu?

AREDOS : Das ist natürlich ein Unsinn. - Aber der Pfarrer war sicher der Meinung, daß es so richtig sei, weil man es ihm eingepaukt hat. Es beweist jedoch, daß selbst die Kirchenväter und Seelsorger nicht die WAHRHEIT kennen und an Falschinterpretationen hängen bleiben.

Noch immer versucht die Kirche GOTT als eine menschenartige Person hinzustellen und zu erklären. Das ist ein großer Fehler und paßt überhaupt nicht in die gegenwärtige Zeit. Bei dem hohen Stand der Wissenschaft und Technik ist es gegeben, daß sich GOTT leichter und verständlicher erklären läßt.

Ihr kennt viele Geheimnisse der unsichtbaren Kräfte und Strahlungen. Ihr wißt einiges über Telepathie und immaterielle SCHWINGUNGEN. Ihr kennt die Vorgänge der Radiowellen und des farbigen Fernsehens. Das alles sind gute Voraussetzungen, GOTT zu verstehen und SEINE EXISTENZ zu begreifen. Hiervon müßte ein normaler Mensch, der Kirchenvater sein will, etwas wissen. Es fehlt tatsächlich eine vernünftige GOTTERKLÄRUNG seitens der Kirchen, damit die Respektlosigkeit dem SCHÖPFER gegenüber gemildert wird.

GOTT ist ein immaterielles WESEN, ähnlich einem menschlichen Bewußtsein, nur, daß es unvorstellbar gewaltig und umfassend ist. Es beinhaltet das WISSEN und die GESAMTERFAHRUNG von Äonen.

GOTT als Mensch zu erklären, ist mehr als eine Blasphemie! Es ist, als wenn man ein Genie zum Idioten macht. Der Schwerpunkt einer GOTTERKLÄRUNG liegt beim Bewußtsein, denn:

GOTT ist das BEWUSSTSEIN der gesamten Natur im Universum!

Und das BEWUSSTSEIN ist unsichtbar, wie es auch beim Menschen unsichtbar ist und nur durch seine Tätigkeit in Erscheinung tritt. Das müßte doch heute von jedem Menschen verstanden werden. Aber es fehlt die richtige Erklärung seitens der Wissenschaft, denn der Wissenschaft glaubt man mehr als es bei den Kirchen der Fall ist.
 

Frage : Die Kirchen, welche GOTT eine Unfehlbarkeit zuschreiben, rufen damit die Atheisten auf den Plan. Die Atheisten weisen gerade auf das Versagen innerhalb der Naturgesetze hin und begründen damit ihre Ansicht, daß es keinen GOTT gäbe. Was sagst Du dazu?

ELIAS : Es heißt allerdings, daß GOTT unfehlbar ist, aber GOTT lernt auch seit unfaßbaren Zeiten immer wieder von SEINEN eigenen TATEN. Ohne SEINE eigenen ERFAHRUNGEN wäre SEINE unfaßbare MAJESTÄT und GRÖSSE überhaupt nicht möglich.

GOTT ist die Gesamtsumme aller Erfahrungen im ganzen Universum. SEIN Bewußtsein ist eine Enzyklopädie der Entwicklung von Ewigkeit zu Ewigkeit.

Entgleisungen sollen nicht unbedingt zum Lernen sein. Aber bedenkt, es gibt einen Planer, der es anders machen will als GOTT. Dieser Gegenspieler will sich durchsetzen. Er versucht daher, GOTT ins Handwerk zu pfuschen. Diesen Aspekt darf man nicht - abgesehen von den Entgleisungen übersehen!
 

Frage : Wir erkennen hier einen großen Irrtum, den die gesamte Theologie beschreitet. Die Theologie ist der Ansicht, daß GOTT in SEINER erhabenen GRÖSSE schon seit Ewigkeit so ist und bleibt. Du sagst uns jedoch, daß GOTT ebenfalls eine Entwicklung durchmacht und ständig in SEINER GRÖSSE wächst. Wir werden es schwer haben, die wirklichen WAHRHEITEN zu verbreiten. Meinst Du nicht auch?

ELIAS : Auch die WAHRHEIT braucht ihre Zeit. Das ganze Universum ist in einer Entwicklung begriffen. Dazu gehört auch GOTT an erster Stelle. GOTT ist der GROSSE PLANER und SEINE GESETZE führen SEINE PLANUNGEN durch. Jedem PLAN liegt eine IDEE zugrunde. Aber eine IDEE wird schließlich durch eine andere, bessere IDEE abgelöst.

Alles ist ständig in Bewegung. Einen Stillstand gibt es nicht. Immer werden auftretende Fehler korrigiert. Aber solche Korrekturen können Fehler aufweisen, die dann noch zu beheben sind.

Nicht alles läßt sich vorher erkennen, weil die in die Tat umgesetzte IDEE vorher kein Beispiel hatte.

Diese Mitteilung ist kein Geschwätz, sondern eine göttliche OFFENBARUNG! Die göttlichen OFFENBARUNGEN sind nicht allein auf die Bibel beschränkt, sie können auch aus anderen Quellen kommen. Daher ist es eine Blasphemie, wenn die Theologie die Bibel als eine abgeschlossene OFFENBARUNG erklärt, d. h. nun, GOTT den Mund verbietet. Man hält sich zu sehr an das Wort und übersieht dabei die vielen Widersprüche. Wo bleibt da noch die Logik?
 

Frage : Die Kirchen stehen auf dem Standpunkt, daß GOTT keiner weiteren ERFAHRUNGEN mehr bedarf. ER sei vollkommen. Stimmt das?

ELIAS : Nehmen wir an, ein Wissenschaftler macht eine Erfindung, die den gewünschten Erfolg zeigt. Er hat also erreicht, was er wollte und seine Erfindung funktioniert so, wie er sie haben wollte. Kann man nun sagen, daß die Erfindung vollkommen ist? - Nein. Welche Perspektiven sich aus dieser Erfindung erst nachträglich ergeben, wie weit seine anderen Erfindungen noch verbessert werden können, davon ahnt der Erfinder nichts.

Die Entwicklung geht einen vorgezeichneten Weg, aber zu welchem Ziel sie schließlich kommt, weiß niemand. Auch für den SCHÖPFER ergeben sich jeden Augenblick ganz neue Möglichkeiten. Ihr müßt allerdings bedenken, daß GOTT für SEINE ERFINDUNGEN Äonen von Zeit zur Verfügung hat.