Wie alles begann 

Mit 37 Jahren stand ich, Rolf Linnemann, 1983 vor der entscheidendsten Frage meines Lebens:

Weiterleben wie bisher, überwiegend für Beruf und Geld - oder Freizeit und Geld für psychowissenschaftliche Forschungen zu opfern.

Weil ich einen technischen Beruf ausübe und auf dem Gebiet der Elektro- und Computertechnik arbeite, waren es zunächst die Erfahrungen und Fragen anderer Menschen, die mich dazu antrieben. Endgültig auf den Weg brachte mich ein Hochschulprofessor, der seit über 20 Jahren diesen Fragen nachging. Von ihm erhielt ich die spirituellen" Spielregeln" erklärt, will man auf diesem tabuisierten Gebiet Erfolg haben und nicht in der Psychiatrie landen. Ich erfuhr, daß das STIMMENPHÄNOMEN im Jahre 1958/59 von einem schwedischen Archäologen und Kunstmaler entdeckt wurde und daß es mehrere Fachbücher darüber gab. Innerlich war ich verärgert und wollte dem Kollegen beweisen, daß er sich irrt. So kam ich zur Tonbandstimmenforschung, die in erster Linie aus kontrollierbarer Technik besteht, was meiner Vorstellung sehr entgegen kam.

Voller Erwartung, aber auch mit einer gehörigen Portion Skepsis, begab ich mich ans Werk und begann, bekannte Einspielungsmethoden zu testen. Worauf es mir bei den ersten Versuchen ankam, war die objektive Feststellung des STIMMENPHÄNOMENS als solches, denn der zwingende Beweis für die Existenz der STIMMENWELT waren die STIMMEN selbst. Dazu war es nötig, Möglichkeiten der Täuschung zu berücksichtigen und alle bekannten Denkrichtungen zu prüfen. Da gab es die Ansichten der Animisten, die das Stimmenphänomen als eine "Projektion der eigenen Gedanken aus dem Unterbewußtsein" ansehen. Auf der anderen Seite die Spiritualisten, meistens private Forscher, die von der "Einwirkung einer außerkörperlichen INTELLIGENZ" ausgehen.

Meine erste Erfahrung war, daß ich stets ein ungutes Gefühl bekam, wenn ich mit einer zu technischen Einstellung an dieses Thema heranging und die Bitte um göttlichen SCHUTZ für das anstehende Experiment, als Teil der "Spielregeln", für nicht so wichtig ansah. Zu meinem Leidwesen merkte ich, daß sich religiöse Fragen nicht ausklammern ließen, sondern sogar zum zentralen Punkt der Forschung wurden. Dabei war mir alles, was mit kirchlichem Ritus zu tun hatte, äußerst unangenehm. Ich glaubte nicht an einen Kirchengott. Aber auch eine Zufallsschöpfung konnte es nicht geben, denn wenn man alle bekannten Fakten logisch berücksichtigt, ist die Wahrscheinlichkeit einer spontanen Entstehung des Lebens aus Materie, gleich der Wahrscheinlichkeit einer spontanen Entstehung einer Boeing 747 durch das Rasen eines Taifuns durch einen Schrotthaufen.

Während meiner Versuche erhielt ich zu meinem Erstaunen immer wieder Antworten, die einen eindeutigen Bezug zu meinen gestellten Fragen hatten, so daß der oft von Außenstehenden vorgebrachte Einwand, daß es sich um Amateurfunk oder Fragmente von Rundfunksendungen handelt, eindeutig ausgeklammert werden konnte. Außerdem bin ich selbst lizensierter Funkamateur. - Schon nach einjähriger Forschung war mir klar, daß es weitaus vernünftiger ist, die Existenz einer übergeordneten GEISTIGEN WELT anzunehmen, als diese abzulehnen.

Ich lernte auch andere grenzwissenschaftliche Phänomene als Aspekte der Seele kennen. Das STIMMENPHÄNOMEN jedoch konfrontierte mich mit der Seele selbst. Aus dem Inhalt der STIMMENTEXTE konnte ich eine Vorstellung von der Psyche als objektive Realität gewinnen. Es war mir somit möglich geworden, mir die Seele als eine unzerstörbare geistige EINHEIT vorzustellen. Wie kann das Unterbewußtsein gestellte Fragen beantworten? - Ich verließ das Haus und fuhr zum Einkaufen. Das Revox-Tonbandgerät, aufgebaut in einem fast schalldichten Raum, zeichnete unterdessen weiterhin auf. Nach meiner Rückkehr konnte ich fremde männliche und weibliche STIMMEN auf dem zurückgespulten Band unterscheiden, die sich während meiner Abwesenheit unterhielten und mich begrüßten, als ich den Einspielraum wieder betrat. - Unterbewußtsein?

Durch Stereoeinspielungen konnte ich die Standorte der STIMMEN nachweisen: Mal kamen die STIMMEN von schräg oben, dann seitlich von unten oder unter den verschiedensten Winkeln hinter mir. Sehr häufig bemerkte ich einen unerklärlichen kühlen Luftzug, obwohl, um die Außengeräusche zu dämpfen, sämtliche Fenstern und Türen geschlossen waren.

Die sich mitteilenden STIMMEN benutzen stets eine eigene Sprache mit konsequenten grammatikalischen Gesetzen und nahmen Bezug zu meinen gestellten Fragen. Die Ausdrucksform war telegrammartig verkürzt. Um sich in einem bestimmten Rhythmus einzupassen, wurden die Sätze oft zusammengedrängt und die Worte verändert. Eine hilfreiche Maßnahme, denn so ließen sich bei Nutzung von z. B. der "Radiomethode" die Nutzsignale gut von Störsendern unterscheiden.

Ich konsultierte Kirchenvertreter, die mich von früher kannten. Zum Teil bezeichneten sie meine Forschungen mit "Teufelswerk" oder als "Greuel in den Augen des Herrn". Die Kirche hatte offensichtlich nichts zu bieten. Von solchen Statements ließ ich mich nicht beirren, denn wenn CHRISTUS vor 2000 Jahren die Worte "Suchet, so werdet ihr finden" gesagt hatte, so muß die Jenseitsforschung auch im Sinne des SCHÖPFERS sein, sonst wären die dazu notwendigen NATURGESETZE von IHM nicht geschaffen worden.

Wissenschaftler, mit denen ich über meine Forschung sprach, konnten zwar das Stimmenphänomen nicht wegdiskutieren, hielten aber die Ergebnisse für reine Spekulation. Bei genauerem Hinterfragen stellte ich fest, daß sie sich gar nicht ernsthaft mit grenzwissenschaftlichen Themen beschäftigen wollten. Doch man prüfe erst und urteile dann! Einer formulierte es sehr treffend: "Durch die Verifizierbarkeit einer übergeordneten GEISTIGEN WELT würde nicht nur ein Buch kippen, sondern ganze Regale. Die Verantwortung dafür wird niemand übernehmen und damit auch nicht in Zusammenhang gebracht werden wollen."

Die STIMMEN zeigten sich hochintelligent und manchmal humorig - Erfahrungen, welche die animistische Hypothese immer mehr bröckeln ließ. Ich stellte Fragen, ob und wie das Leben nach dem Tode weitergeht, ob das, was ich gelernt habe, verloren geht und ob das Bewußtsein mit allem Fühlen und Denken weiterbesteht? Und wenn ja, ob es möglich ist, mit mir bekannten verstorbenen Menschen in Kontakt zu treten? Diese Art der KONTAKTE war für mich allerdings völlig sekundär. Verstorbene Verwandte und Freunde meldeten sich auch ohne Aufforderung. Wichtig war für mich, einen KONTAKT zu autorisierten geistigen LEHRERN herzustellen.

Dr. Dieter Kaempgen schreibt in "Paranormale Informationen aus Tonbandstimmen und ihre Nutzung in der Medizin": "Im Jahre 1977 erhielt ich von einer Forschergruppe aus der Schweiz, die sich mit der Entwicklung elektronischer Geräte für die Transkommunikation befaßt, eine Mitteilung, in der behauptet wurde, daß es gelungen sei, zutreffende Hinweise auf wirksame Heilmittel zu erhalten. Auf Anhieb seien 50% der damit behandelten Patienten gesund geworden. Ich habe das damals zunächst für einen Werbegag gehalten, mußte allerdings später mein Urteil revidieren. Seit 1982 habe ich zahlreiche Patienten, zu deren Krankheitszustand mir nichts mehr einfiel, mit Hilfe der Durchgaben aus Tonbandstimmen bessern oder heilen können." - Unterbewußtsein?

Dr. Dr. von Lucadou, Universität Freiburg, schreibt in der Zeitschrift "Der Skeptiker", Heft 2/98: "Am schlimmsten ist es, wenn Menschen versuchen, mit kürzlich Verstorbenen über angebliche Tonbandstimmen aus dem Jenseits Kontakt aufzunehmen. Das regt nämlich die Verselbständigung von bestimmten hochproblematischen psychischen Prozessen an. Menschen geraten in eine Abhängigkeit hinein, das heißt sie können nicht mehr aufhören. Eines Tages fangen sie an, die Stimmen direkt zu hören. Sie sagen ihnen, was sie tun sollen, und das wird immer schlimmer. Solchen Menschen hilft es überhaupt nicht, wenn sie denen versichern, das sei aber kein Geist, sondern ein Teil ihres Unbewußten usw. Das ist alles extrem pathogen, ein ganz großes Unglück, und ich habe beinahe täglich mit solchen Leuten zu tun."

Ein weiser Spruch lautet: "Durch ein geöffnetes Fenster strömt nicht nur frische Luft." In allen mir bekannten Fällen, bei denen es zu psychischen Störungen kam, haben die Experimentatoren die spirituellen Vorschriften nicht eingehalten. Lucadou hat zwar recht, wenn er vor unsachgemäßen Experimenten warnt, doch wer will die Forschung weiterführen? - Anfangs kam es auch bei mir zu negativen Kontakten, bei denen ich regelrecht beschimpft wurde. Verbindungen dieser Art habe ich sofort abgebrochen. Das Einlassen auf längere Dialoge mit negativen WESENHEITEN kann der Anfang vom Ende bedeuten. Doch selbst solche Erfahrungen sind wichtig, um die Spreu vom Weizen trennen zu können.

Fazit: Während die animistische Hypothese bis heute kein schlüssiges Argument gegen die Existenz einer ÜBERGEORDNETEN WELT gefunden hat, gibt es millionenfaches Archivmaterial, das diese WELT äußerst wahrscheinlich erscheinen läßt. Diese gewaltigen Archive werden von Animisten wissenschaftlich gar nicht zur Kenntnis genommen. Allein diese Tatsache demonstriert deren Arroganz und fachliche Inkompetenz.

Heute kann ich mit Bestimmtheit sagen, daß das STIMMENPHÄNOMEN   n i c h t   mit "Unterbewußtsein" erklärt werden kann!

Die menschliche Seele ist und bleibt das größte aller kosmischen Wunder, welches durch den Tod nicht zugrunde geht. Das, was wir mit "Tod" bezeichnen, ist gleichzusetzen mit Wandlung, so wie die Natur den Wechsel der Jahreszeiten zeigt. Zwangsläufig ändert sich auch die Einstellung zum Leben drastisch. Darüber hinaus lassen sich Hinweise auf eine Reinkarnation allen Lebens zeigen.

Interessierte Leser können mich unter RoLi@psygrenz.de oder unter der Telefonnummer 05222/6558 kontaktieren. Ich teile gern meine Erfahrungen mit den Transzendentalstimmen, damit auch andere Menschen den Sinn ihres irdischen Lebens verstehen.