Psychowissenschaftliche Grenzgebiete
 
Thema: Was uns VERITAS sagt ... (5)
       

 

Was uns VERITAS sagt... (33)

Wie sieht die natürliche Kunst aus? - Ich sage absichtlich "natürliche" Kunst, denn die abstrakte oder existentialistische Kunst ist keine natürliche Kunst, sie ist im höchsten grade unnatürlich, ja, darüber hinaus naturfeindlich.

Ein Künstler muß in sich eine HOHE KRAFT spüren, mit prophetischer Klarheit die höchsten daseinswerte erfassen, sie in seine Kunst konzentrieren und durch sein Talent sinnlich gestalten. Durch seine Werke muß der Atem der überirdischen LIEBE und Geduld ziehen. Dennoch ist der Künstler nur ein Kopist, aber er kann die schönsten und verborgensten dinge mit hellseherischem Blick aufspüren und sie gesammelt und sichtbar, fühlbar oder hörbar zum Ausdruck bringen. Nur wenn es gelingt, die empfangende Seele sofort zur Andacht an die Großartigkeit der Natur zu zwingen, kann er sich als Künstler, Mittler und Medium betrachten. Er darf aber dabei nicht vergessen, daß die Natur unendlich größer und vielseitiger ist, als er mit seinen materiellen Sinnen erfassen kann. Weil über dem Sinnlichen das Übersinnliche steht und das Übersinnliche ist gerade jene Welt, die eine metaphysische Ausdrucksweise braucht, um verstanden zu werden. Das haben alle großen Künstler intuitiv erfaßt, und sie bestehen deshalb in ihren Werken noch nach Tausenden von Jahren vor der Welt. Sie haben Unsterbliches in der Kunst geleistet, weil ihre unsterbliche Seele das Übersinnliche richtig erfaßt und entsprechend gestaltet hat. Nehmen wir zum Beispiel einen Kunstmaler:

Der wirkliche Maler empfindet mit seiner sensiblen Seele die Schönheit der göttlichen Natur, er erfaßt intuitiv ihr Wesen. Wenn er diesen Eindruck von GOTTES wunderbarer Natur wiedergeben kann, so daß alle anderen Menschen mit ihrer Seele mitempfinden und mit spüren, was der Künstler empfunden hat, dann ist er ein wirklicher Mittler und Künstler und dazu berufen, als ein Medium die Menschen mit seinen Bildern zu erfreuen, denn dann bringt er seinen SCHÖPFER lebendig zum Ausdruck. Die Schönheit der SCHÖPFUNG muß ihn so tief ergriffen haben, daß er mit seinen Bildern sagen will: "Seht, so und mit diesen Augen habe ich die wunderbare, schöne Welt gesehen. Ich habe mich so gefreut, daß mir das Herz vor Andacht überlief und darum mußte ich zum Pinsel greifen, um diesen Augenblick festzuhalten und unvergeßlich zu machen."

Die Menschheit weiß sehr genau, was schön und was häßlich ist. Nur die Kunstkritiker scheinen das nicht zu wissen. Die Kritiker, das sind jene Menschen "vom Fach", die es ganz genau wissen, wie es sein müßte und wie es gemacht werden müßte, ohne es selbst zu können. Diese Kritiker wissen angeblich, was richtig und was falsch ist, aber sie wissen nicht, was GUT und Böse ist, noch weniger, was GOTT und Teufel sind.

Doch der heutige Künstler richtet sich nicht nach dem Geschmack des Publikums, auch nicht nach GUT und Böse, sondern hauptsächlich nach den Kritikern, von deren Gunst sie abhängig sind. Wenn die Kritiker sich einig sind, wird die gottlose Verschrobenheit zum Meisterwerk erklärt. Auf diese Weise kommt der ungeist auf seine Rechnung, denn der Kritiker weiß nicht, welchen unheimlichen Dienst er dem Teufel damit leistet!

 

 

Was uns VERITAS sagt... (34)
 

Der Künstler hat sich nicht allein für die Art, das heißt, für die Ausdrucksmöglichkeit der Kunst zu entscheiden, sondern weit darüber hinaus eine eigene, verantwortliche Entscheidung über sich selbst und über seine eigene Seele zu treffen.

Der verantwortungsbewußte Künstler muß wissen, daß im Weltall zwei gegensätzliche KRÄFTE und INTELLIGENZEN regieren, denen er sich nicht gleichzeitig unterwerfen kann. Der Künstler muß vor allen Dingen den Sinn des Daseins erkennen und erfassen, wenn er sich zum Sprecher und Führer seiner Mitmenschen machen will. Er muß im wahrsten Sinne des Wortes Prophet und Verkünder einer absoluten WAHRHEIT sein, sonst hat seine Arbeit keinen ethischen Wert.

Die Menschheit muß die Offenbarung und Verkündung, welche sich durch andere Ausdrucksformen nicht erreichen läßt, in der Sinnlichkeit der Seele verspüren, so, daß die Seele etwas erkennt, was ihr ohne diese Kunstsprache verborgen bliebe.

Der Künstler hat sich zu entscheiden, für welche kosmische PARTEI und ORGANISATION er seine ganze Kraft und seine Gabe einsetzen will. Diese Entscheidung verlangt, daß sich der Künstler über Zwecke und Ziele dieser kosmischen und irdischen Partei, dieser geistigen und materiellen Organisationen völlig im klaren ist.

Diese Entscheidung verlangt selbstverständlich mehr Gewissen als Talent. Die Theologie spielt daher in der Kunst eine hervorragende Rolle. Sie ist ein Fundament der wahren Kunst, denn ohne Religion gibt es keine Kunst. Daher haben positive Künstler seit altersher die Religion zum Gegenstand ihrer Kunst gemacht, für die heute noch Millionen gezahlt werden. Selbst die Kunst der primitivsten naturvölker kann nicht anders gedeutet werden. Selbst die asiatische Kunst mit ihren Götzen und vielen Göttern hat sich erst auf der Grundlage der Verehrung zu den höchsten Leistungen emporgerungen. Als Michelangelo die Wand- und Deckengemälde der Sixtinischen Kapelle in Rom malte, wurde er von einem solchen Schaffensrausch erfaßt, daß er zu einer künstlerischen Besessenheit kam. Eine Besessenheit ist eine Inanspruchnahme durch jenseitige INTELLIGENZEN, daß heißt in diesem Falle eine Mitwirkung großer Künstler, die bereits im Jenseits leben.

Gleichartige Beispiele gibt es auch in der Musik. - Sie ist ihrem eigentlichen Wesen nach eine Seelensprache in göttlicher RICHTUNG, denn sie dringt mit sinnlicher Gewalt in die verborgenen Tiefen der Seele und hebt alle höheren Gefühle aus der Schatzkammer der Seele. Auf diese Weise macht sie dem Menschen sein überirdisches Dasein bewußt.

 

 

Was uns VERITAS sagt... (35)
 

Auch die Kunst ist Religion! - Ohne Zweifel ist die Kunst eine Ausdrucksform, die durch beeindrucken der Sinne etwas zum Ausdruck bringen soll, das mit anderen Mitteln nicht erreicht werden kann.

Die Geheimnisse der göttlichen SCHÖPFUNG sind so gewaltig, daß es eine Unmenge zu sagen gibt, was sich nicht in Worte fassen läßt. Künstler, wie Raffael, Michelangelo oder Leonardo da Vinci, sowie in der Musik Beethoven, Bach und einige andere, waren Mittler zwischen den diesseitigen und jenseitigen Sphären, waren Medien der Kunst. In diesem Sinn sind Künstler Führer der Menschheit, können aber ebensogut Verführer sein. Da wir in einem Zeitalter leben, wo die dämonischen Intelligenzen mit letzter Gewalt versuchen, das GUTE zu verdrängen, wird ein jeglicher Künstler durch seine Medialität und Intuition von der uns umgebenden unsichtbaren WELT in Anspruch genommen, also zum Werkzeug erkoren. Man sagt, daß die Kunst ein Ausdruck unserer Zeit sei. Das stimmt insoweit, als sie tatsächlich die dämonische Zeit kennzeichnet. Die Kunst ist ursprünglich ein religiöser Kult gewesen und diente nur zur Anbetung übersinnlicher KRÄFTE. Auch die Kunst der primitiven Naturvölker drückte hauptsächlich das religiöse Empfinden aus, das sich teils in Furcht und teils im Aberglauben äußert. Darum sollte die abstrakte Kunst auch als eine dämonische Kunst bezeichnet werden.

Leider ist das nicht der Fall, denn sie strebt nach höchster Anerkennung und will ihren angeblichen wert in dominierender Weise beweisen. Diese Kunst ist jedoch disharmonisch, aufdringlich und geltungsbedürftig, sie zeigt alle luziferischen Merkmale, ja sie lästert GOTT und SEINE SCHÖPFUNG ohne daß der Künstler sich dessen bewußt ist, daß er dem Ungeist und Widersacher GOTTES sein Talent zur Verfügung stellt, weil er selbst ein Abtrünniger und Ungläubiger ist.

Wahre KUNST von höchster Ausdruckskraft und Schönheit finden wir daher nur bei Künstlern, die sich ihrer Aufgabe klar bewußt waren und die Geheimnisse der jenseitigen MITHILFE kannten. Sie befaßten sich mit christlichen Motiven, die ihnen auch immer gelingen mußten, wenn sie die ENGEL um Unterstützung anriefen.
 
 

Tanz und Musik gehören zu den gleichen Ausdrucksmöglichkeiten.

Dämonische Verrenkungen, tranceartige Ekstasen und schrille, disharmonische Töne mit Urwaldtrommeln sind absolut teuflische Beeinflussungen, die das Gleichgewicht und die Gesundheit des Menschen zerstören.

Doch der Teufel besitzt so viel Intelligenz, daß er sich selbst als eine törichte, harmlose Märchenfigur ausgibt, die von der Menschheit nur mit spöttischem Lächeln quittiert wird.

Die Wirklichkeit ist jedoch von ungeheurer Tragik, Realität und Vitalität!

 

 

Was uns VERITAS sagt... (36)
 

Das innerste Wesen der Kunst zu ergründen, ist die Aufgabe des Künstlers. Aber auch der Betrachter der Kunst muß das wahre Wesen der Kunst erkennen. Es genügt nicht, sich nur von der Form oder von gewissen Tönen und Farben schlechthin beeindrucken zu lassen. Man muß das große, kosmische Ringen zweier NATURKRÄFTE kennen, um die URKRÄFTE des genialen Schaffens richtig zu steuern und zu bewundern. Die wahre KUNST kann nur dann wirklich positiv sein, wenn sie sich mit den gewaltigen KRÄFTEN des Universums verbindet, wenn sie sich dem großen Ringen um die Fortsetzung einer planmäßigen SCHÖPFUNG anschließt.

Die Kunst ist das sinnliche Werkzeug, um die Menschheit mit dem göttlichen REICH und seinen WESEN zu verbinden. Aus diesem Grunde haben sich die wirklichen Medien der Kunst an die religiösen Themen gehalten. Ihre Arbeiten wurden aus den REGIONEN DES GEISTES unterstützt und darum gelangen sie auch.

Doch eine Kunst, die sich mit den Bereichen der Dämonie verbindet, wird nur das Negative der SCHÖPFUNG zum Ausdruck bringen. Nur negativ eingestellte Menschen werden an einer solchen Gestaltung Gefallen finden. Doch sie tun das, ohne daß es ihnen zum Bewußtsein kommt, welche Unvollkommenheit und welche Blasphemie sie bewundern.

Die positive Kunst kann nur das ausdrücken, was positiv ist, nämlich die göttliche SCHÖPFUNG.
 
 

Sie zu betrachten, schafft im Menschen Harmonie.
 
 
 

Nachwort
 

Soweit die Ausführungen von VERITAS aus den Protokollen des Medialen Friedenskreises Berlin. Wer die Möglichkeit hat, die irdischen philosophischen Ansichten Schopenhauers mit seinen durchgegebenen nachtodlichen Erkenntnissen zu vergleichen, wird den enormen Unterschied feststellen können.

Wie bereits in der Einleitung gesagt, sind die jenseitigen Lehrer in einem gewissen sinne anonym, auch dann, wenn sie einen Namen tragen. VERITAS hat davon eine Ausnahme gemacht und seine Identität als Schopenhauer bekanntgemacht - und auch mit jenseitigen Mitteln bewiesen! Allein diese Tatsache zeigt, was für eine überragend verantwortungsbewußte Persönlichkeit er ist.

Die Lüge hat es leicht auf Erden. Die Lüge existiert, ohne daß beweise nötig sind! Wer sich also der Unwahrheit bedient, macht es sich überaus bequem, weil man keine Beweise braucht.

Mit Spitzfindigkeiten lassen sich Scheinargumente konstruieren. Dadurch wirkt die Lüge intelligent. Das verblüfft, denn wer selbst nicht genügend aufgeklärt ist, fällt darauf herein, besonders Zeitgenossen, die unkritisch und leichtgläubig sind. Deshalb wird seit jeher von hoher jenseitiger WARTE aus immer wieder der Rat gegeben:
 
 

Informiert Euch - aber prüft alles!


Gewissenhafter geht es zu, wenn man die WAHRHEIT sucht und wenn man sie gefunden hat, sich ihrer bedient. Für dieses Vorhaben sind positive Qualitäten beim Menschen die Vorbedingung. Dazu gehört auch eine gewisse Standfestigkeit. Die WAHRHEIT wird immer von der Lüge angegriffen, denn Angriffe gehören zum Wesenszug der Lüge und damit auch zu den Menschen, die mit der Lüge arbeiten.

Schopenhauer ist mit seiner Philosophie weltbekannt geworden und hat dadurch das Denken der Menschheit mit geformt. Die Berichtigungen seiner Philosophie aus dem Geistigen reich heraus bezeugen den geläuterten Charakter und die hohe Verantwortung GOTT und der Menschheit gegenüber. Wir können mit Sicherheit annehmen, daß VERITAS zur Belehrung der Menschheit auch an anderen Orten tätig ist. Sein Wirken in der Great-World-Loge in London ist unbestritten.

Die Durchgaben im Medialen Friedenskreis Berlin sind demnach keine Einmaligkeit. Wo und wie VERITAS sonst noch wirkt, ist uns allerdings nicht bekannt. Durch seine bewiesene und beispielhafte Verantwortlichkeit im Denken und im Handeln haben wir vor VERITAS die größte Hochachtung. Sein Beispiel ist unbedingt nachahmenswert.

Wer Ohren hat der höre!

Wer Verstand besitzt, der denke darüber gründlich nach. Und wer einen verantwortungsbewußten Charakter erwerben will, der handele danach. Gelegenheiten dazu gibt es in Hülle und Fülle.
 

Ende