Das Jenseits - Nachtrag

- 27 - Juli 1965 Die Erforschung des Geistigen Reiches (von Herbert Viktor Speer) Ein junger Mann sagte zu mir: "Ich habe meinen Vater gefragt, ob es ein Weiterleben nach dem Tode gibt und ob es Geister gibt, die sich uns offenbaren. Mein Vater, ein bekannter Arzt, antwortete mir: "Verschone mich mit einem solchen Quatsch!" Nach diesem vernichtenden Urteil eines bekannten Chirurgen ist es unmöglich, den Sohn des Arztes zu belehren, daß der Mensch tatsächlich eine unsterbliche Seele besitzt. Dieser Vorfall dürfte keine Einzelerscheinung sein. Gerade unter vielen Medizinern besteht in dieser Hinsicht eine unfaßbare Ablehnung und Unwissenheit . Das Volk aber hat zu solchen verantwortlichen Menschen blindes Vertrauen, denn deren Meinung gilt als ein wissenschaftliches, unanfechtbares Urteil. Leider ist dieses Urteil auch maßgebend für die Führer der Menschheit auf der ganzen Welt. - "Arme Menschheit!" Die Ignoranz der Geisteswissenschaft ist ein Phänomen, wie es kein größeres und geheimnisvolleres geben kann. • Beweise liegen millionenfach vor! • Forscher und Experten auf diesem Gebiet haben verdiente Namen . • Es gibt seriöse Literatur auf diesem Gebiet, die Hunderttausende von Büchern umfaßt und die von angesehenen Verlagen herausgebracht wurden. Trotzdem: Die umfangreiche Fachliteratur wird von Medizinern, Psychologen und verantwortlichen Menschheitsführern nicht gelesen oder verantwortungslos und uninteressiert abgelehnt . Wir müssen uns die Frage stellen, ob die Menschheit dieser Erde kein Recht hat, die Wahrheit zu erfahren? Will man die Menschheit in dieser Hinsicht bewußt dumm halten, damit es zu keiner Völkerverständi- gung kommen kann? Sehen wir von der Fachliteratur ab und wenden uns einem anderen Beweis zu: Auf der ganzen Welt gibt es Hunderte von Millionen Menschen, die mehr oder weniger dem Geisterkult zugetan sind. Sie alle besitzen persönliche Erfahrungen. Nur der Weiße Mann, der "zivilisierte Europäer", distanziert sich von dem Glauben an ein unmittelbares Weiterleben nach dem Tod. Die christlichen Kirchen machen eine kleine Ausnahme, indem sie die Auferstehung wohl betonen , aber dafür weder eine Erklärung noch einen Zeitpunkt haben. Der primitive Mensch hat dem Kulturmenschen in dieser Hinsicht etwas voraus: Er erlebt den Kon- takt mit der GEISTIGEN WELT und er akzeptiert diese Tatsache, ohne etwas daran zu verdrehen oder daran zu zweifeln Er findet sich mit der Tatsache ab. Doch er fürchtet die Geisterwelt. Sie ist ihm unheimlich und deshalb benimmt er sich unnatürlich. • Aus diesem Verhalten zieht der Europäer absolut falsche Schlüsse, denn er ist der Meinung, daß der Geisterkult der Naturvölker nur auf Einbildung und Autosuggestion beruht. Hier macht der Weiße Mann einen großen Fehler, denn er benutzt einen falschen Schlüssel, mit dem er das Geheimnis aufschließen will. Psychologische Erkenntnisse, Vermutungen und Theorien über das Unterbewußtsein des Menschen sind hier fehl am Platze. • Wenn es sich um eine krankhafte Einbildung handeln würde müßte man akzeptieren, daß etwa 70 Prozent der Menschheit verrückt ist. Das wäre eine Schlußfolgerung, die zu diesem Problem gehört. Aber sie ist falsch! - Der Europäer ist einseitig in seinem Wissen über die Erforschung der GEISTIGEN WELT. Er hat nach einer Ne- gierung gesucht und sich eine ablehnende Theorie zurechtgezimmert . Er hat damit die Wahrheit verhindert und dem Atheismus - und dem daraus entstandenen Kommunismus - den Weg gebahnt. Das ist ein unabsehbares Verbrechen gegen die Menschlichkeit.

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