Das Jenseits - Nachtrag

- 31 - Juli 1967 Die Erforschung des Geistigen Reiches (von Herbert Viktor Speer) Die biologische Forschung beschäftigt sich mit dem Leben. Man will das Leben verlängern . Was jedoch hinter dem irdischen Leben steht existiert scheinbar nicht; denn es ist für die Biologie ohne Interesse. Eigentlich bedarf es gar keiner Lebensverlängerung. Ohne den geringsten Zweifel können wir behaupten, daß das Leben sowieso auch nach der Entkörperung weitergeht. Die Frage ist nur wie dieses Leben weitergeht. Das ist der Sinn unserer Mission, die wir mit dem größten Ernst und mit allen Opfern durchführen. Das eigentliche individuelle ICH des Menschen ist nicht vom Tode bedroht, sondern nur der fleischliche Körper. Auf ihn kann man jedoch verzichten. Es ist nicht so, daß der Mensch nach sei- nem Tode ohne Körper weiterlebt. Auch nach der leiblichen Entkörperung besitzt der Mensch noch einen Körper, der sich in Form und Aussehen nicht vom fleischlichen Körper unterscheidet . Nur die FREQUENZ ist geändert, d. h. er ist nicht mehr materiell, sondern stofflich ganz anders . Von dieser Umwandlung ist das Bewußtsein nicht betroffen . Im Gegenteil - die Wahrnehmungs- und die gesamte Gefühlsskala sind deutlich gesteigert . Auf Erden leben wir in dieser Welt. Nach dem Sterben leben wir in zwei Welten, einmal noch auf Erden und gleichzeitig in der geistigen Dimension. Ob unser Leben nun lang oder kurz ist, das ist keinesfalls von Bedeutung. • Ob wir im Leben auf Erden genügend geistige Erfahrung gesammelt haben und ob wir uns auf ein höheres menschliches Niveau gebracht haben, das sind e n t s c h e i d e n d e Fakto- ren! Der eine kann das schon in kurzer Zeit erreichen. Ein anderer schafft es nicht in einem Leben. Da- mit keiner zu kurz kommt gibt es die Reinkarnation - die Wiedergeburt auf Erden und auf anderen Planeten. Die Biologie ist keineswegs so wichtig, wie man allgemein annimmt. Dafür ist die spirituelle Er- kenntniswissenschaft viel, viel wichtiger . Doch gerade diese wird vernachlässigt und obendrein noch lächerlich gemacht. Wer an dem geistigen Tiefstand der Menschheit zweifelt, der denke ein- mal über die Kriege nach! - Es ist unglaublich und beschämend, welche Unsummen für For- schungs- und Entwicklungszwecke ausgegeben werden, die weit hinter anderen Forschungsgebieten rangieren. • Die Parapsychologie ist ein mißhandeltes Waisenkind gegenüber lächerlichen Überflüs- sigkeiten, für die man Millionen an finanziellen Mitteln vergeudet. Die Erforschung des Mondes ist gewiß nicht so wichtig für uns, wie es die Erforschung des Geisti- gen Reiches ist. Auf dem Monde werden wir wahrhaftig nicht nach unserem Tode leben. Aber in das Geistige Reich muß jeder - ob er will oder nicht. Seit 15 Jahren sind wir unermüdlich damit beschäftigt, der Menschheit die Augen zu öffnen. Wir rufen alle fortschrittlich denkenden Menschen auf, uns bei dieser Arbeit nach besten Kräften zu unterstützen. Das ist Dienst an der Menschheit! Es wird allerorts von Freiheit geredet. Politische Redner schreien Parolen dieser Art in die Welt. Aber sie sind so enorm unwissend, daß sie nicht erkennen, welche Fesseln sie sich selbst anlegen, die sie auch der letzten Freiheit berauben. Im JENSEITS (verpönte Bezeichnung) gibt es für solche Menschen keine Freiheit mehr. Sie können auf einen Quadratmeter gefangen sein! Sich dieses vor- zustellen ist ungeheuerlich und dennoch eine erwiesene Tatsache. Internationale Forschungen auf dem Gebiet der Grenzwissenschaft haben das vollauf bestätigt. Heute lacht man noch darüber - morgen wird man weinen.

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