Das Jenseits - Nachtrag

- 33 - Oktober 1967 Die Erforschung des Geistigen Reiches (Interview mit dem Leiter des Arbeitskreises, Herrn Herbert Viktor Speer.) Frage : Wie Sie wissen, ist die Erforschung des Geistigen Reiches für die Öffentlichkeit ein heißes Eisen. Können Sie mir sagen, warum so wenig an diese Tatsachen geglaubt wird? Speer : Ursprünglich habe ich selber nicht daran geglaubt . Ich konnte mich allerdings in ganz un- gewöhnlichem Ausmaß von der Wahrheit überzeugen. 2 Doch muß ich selbst die Frage stel- len, ob eine solche Beweisführung jedem Menschen möglich ist. Wahrscheinlich ist das nicht der Fall. Also kann man es jenen nicht verübeln, wenn sie mangels persönlicher Erfah- rung daran zweifeln und eine harte Kritik üben. Frage : Auch die angeblichen Beweise werden von akademisch gebildeten Leuten angezweifelt. Warum reichen alle diese Beweise nicht aus? Speer : Wenn man vor Jahren einem Mediziner erzählt hätte, daß man eines Tages einem klinisch Toten die Brust öffnet und ihn durch Herzmassage und Elektroschocks zum Leben wieder- erweckt, so hätte er darüber gelästert. Heute wissen wir von solchen Fällen und sie werden geglaubt, obgleich kaum jemand persönliche Erfahrung dieser Art gemacht hat. Die Wissen- schaft gibt diese Fälle zu. Beim Spiritualismus gibt es vergleichsweise ähnliche Wunder, aber hier gibt die Wissenschaft leider nichts zu, sondern sucht nach faulen Ausreden und versucht, alles zu verdrehen . Zwar leugnet man nicht mehr gänzlich ab, aber man sagt, daß nur der lebende Mensch die Fähigkeit haben könne, spirituelle Phänomene zu erzeugen. Frage : Können Sie ein Beispiel anführen, von dem sie am meisten beeindruckt wurden, um die jen- seitige Existenz klar zu erkennen? Speer : Ich konnte mich lange Zeit telepathisch mit den Jenseitigen unterhalten. Sie gaben mir jeden möglichen Beweis. Später bildeten wir ein Team aus drei Personen. Diese drei Medien kon- trollierten sich gegenseitig , d. h. eine telepathische Übermittlung eines Geschehens wurde unabhängig voneinander noch zweimal mittels automatischer Schrift kontrolliert, ob der In- halt der Botschaft übereinstimmt. Weiter wurden viele Zeichnungen übermittelt, die von großer Beweiskraft waren, da sie älteste historische Einzelheiten aufwiesen, die uns unbe- kannt waren, aber später nachkontrolliert werden konnten. • Es wurden Porträts in absoluter Dunkelheit gezeichnet, deren Fehler in der Dunkel- heit erkannt und geändert wurden. Ich meine, daß der jenseitige ZEICHNER diese Fehler bewußt korrigierte, denn das Medium hatte keine Kenntnis darüber, was überhaupt gezeichnet wurde. Einmal erhielten wir ein Zeichenporträt, das noch ein- mal wiederholt wurde. Die Wiederholung war so exakt in der Linienführung, daß man die beiden Zeichnungen übereinander legen konnte. Sie stimmten wie eine Lichtpause genau überein. Frage : Haben Sie eine Erklärung für diese Genauigkeit in der zweimaligen Zeichnung? Speer : Hier kann man uns nicht mehr mit der Erklärung vom "genialen Unterbewußtsein" kommen. Der jenseitige ZEICHNER hat ein Modell nachdem er zeichnet und kann mit der Schärfe seines Geistes das Porträt des Modells auf das Papier konzentrieren. Er zeichnet dann nur noch die Linien nach. Aus diesem Grunde könnte er das Experiment immer wiederholen und jede Zeichnung würde haargenau mit dem Original übereinstimmen. Frage : Haben Sie auch andere physikalische Beweise erhalten? Speer : O ja, wir haben echte Levitationen und Raps (Klopftöne) erhalten, deren Ursprung schriftlich genau erklärt worden ist. 2 Siehe dazu unter Menetekel das Protokoll "Die große Begegnung".

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