Das Jenseits - Nachtrag

- 43 - April 1970 Die Erforschung des Geistigen Reiches (von Herbert Viktor Speer) Wenn jemand in ein fremdes Land reisen will, versucht er sich vorher eingehend zu informieren. Er orientiert sich über die Zahlungsmittel und über Land und Leute. Ferner interessieren ihn die dorti- gen Vorschriften und Gesetze. - Obwohl jeder Mensch einmal in das Geistige Reich reisen muß , interessiert ihn dieses REEICH vorher überhaupt nicht . Die Folgen davon sind, daß dieser Mensch völlig unwissend und unorientiert dort ankommt. Er hat keine "gültigen Zahlungsmittel" zur Verfü- gung, denn dort gelten andere WERTE! Er fällt GANGSTERN und RÄUBERN in die Hände, wird verschleppt und ärgert sich dann über alle Maßen, daß er so leichtsinnig war, sich so dumm be- nommen zu haben. So sieht es bei der Mehrheit der Menschen aus. • Der Orientierte dagegen ist im Vorteil: Er hat zumindest seinen KOMPASS zur Hand, der ihn in die richtige Richtung führt. Dieser KOMPASS ist der OBJEKTIVE GLAUBE. • Unsere Arbeit, in Verbindung mit unseren jenseitigen FREUNDEN, hat den Sinn, den inte- ressierten Leser so zu informieren und vorzubereiten, daß er sich sofort nach seiner Ent- körperung im Geistigen Reich zurechtfindet. Diese Menschenseele wird auf positive GEDANKENTRÄGER stoßen, die ihn abholen und in die SPHÄRE führen, in die er seiner Entwicklung entsprechend hineingehört. Auf diese Weise spart sich der Vorbereitete endlos langes Suchen und Umherirren , denn das Geistige Reich ist enorm in seinen Abmessungen und hat auch DSCHUNGEL, in denen man sich nicht so leicht zurechtfindet. • Dieser "Reiseführer" für das Jenseits ist mit Geld nicht zu bezahlen! Unsere Kreisarbeit ist eine wissenschaftliche Forschung, die mit keiner anderen Forschung zu ver- gleichen ist. Nur wirklich Unwissende und Dumme können darüber spotten. - Sie tun uns leid. • Wir haben festgestellt, daß der Inhalt des Menetekels von Kirchenvertretern, Pastoren und Priestern mit Begeisterung gelesen und akzeptiert wird, wenn man ihnen nicht sagt , daß es sich um spirituelle Kontakte handelt. Sobald aber erkennbar ist, daß es sich um den Spiri- tualismus handelt, löst derselbe (!) Text geradezu Abscheu und Entsetzen aus. Ein Pfarrer sagte: "Das ist Teufelswerk und nichts anderes! Wehe dem, der das liest!" Eigentlich wäre hierzu jeder Kommentar überflüssig, denn dies zeigt allzu deutlich die unlogische Verhaltensweise und wie sehr die Kirchenvertreter an der Bibel bzw. am Buchstaben hängen, ohne die geringste Garantie für Wahrheit zu besitzen. Damit zeigt sich, wie wenig gerade die Seelsorger vom Spiritualismus wissen. Selbstverständlich haben sie recht, daß es Kontakte gibt, die von niede- ren Geistern stammen. Doch da es bekanntlich GUT und BÖSE gibt, so gibt es nicht nur böse, son- dern auch gute Kontakte. Aber hier wird von kirchlicher Seite kein Unterschied gemacht und alles pauschal in einen Topf geworfen. In England ist man fortschrittlicher: Der Spiritualismus ist eine staatlich anerkannte Religion. In England wird nicht so viel darüber gespottet, wie in Deutschland. Despotische und atheistische Re- gierungen haben alle guten Ansätze zu dieser Religion zerstört. Wir wissen aus unserer langen Erfahrung, daß nur die böse Geisterwelt droht, doch niemals die gute. Auf der letzten Seite der Bibel wird dem mit Plagen und Strafen gedroht, der an dieser Bibel etwas ändert. Man könnte auch sagen: Der Teufel hat sein Schlußwort dahinter gesetzt, damit der Irrtum nicht berichtigt werden soll.

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