Das Jenseits - Nachtrag

- 48 - August 1971 Technische Séancen (von H. V. Speer) Der Spiritualismus ist neuerdings in eine technische Phase getreten. Noch hat die Welt von dieser Tatsache kaum Kenntnis. Professor Dr. Hans Bender sagte dazu: "Diese Entdeckung ist in ihrer Bedeutung der Kernphysik gleichzusetzen." Für die Kernphysik haben sich die Großmächte dieser Welt interessiert. Sie haben Milliarden finan- zieller Mittel dafür investiert. Es wird sich bald herausstellen, ob sich die Großmächte für die tech- nische Verbindung mit dem Jenseits auch so interessieren werden, daß sie bereit sind, wenigstens einige Millionen dafür auszugeben. Das Psychophon besteht aus einem hochempfindlichen Tonbandgerät, das imstande ist, allerfeinste Frequenzen aufzunehmen. Die damit Experimentierenden sind uns namentlich bekannt. Leider be- findet sich kein erfahrener Jenseitsforscher darunter. Folglich sind alle Beteiligten in unseren Augen nur Amateure des Spiritismus. In weit über 1.000 Séancen haben wir genügend Erfahrung gesam- melt, um den Wert oder Unwert einer solchen Sache zu erkennen. Jedenfalls steht zur Zeit fest, daß unsere Medien besser funktionieren, denn sie haben eine 20-jährige Schulung hinter sich. Natürlich haben die technischen Jenseitsforscher eine Unmenge jenseitiger Gedanken und Dialoge aufgenommen; aber alle diese Aufzeichnungen haben keinen anderen Wert, als ein profanes Tisch- rücken oder Glasschreiben im Hausspiritismus. Schon einmal ging eine spiritistische Welle von Amerika aus über die Welt. Das war eine Riesensensation, die aber bald einschlief, weil man nicht wußte, wie man mit dem Jenseits umzugehen hat. Auch das Psychophon macht keine Ausnahme. Es ist nur ein neuartiges, zeitgemäßes Verständigungsmittel mit dem Jenseits. • Natürlich hat es für unsere Mission eine nicht zu unterschätzende Bedeutung, denn die Technik liefert den Beweis, daß auch unsere Jenseitskontakte nicht auf Einbildung, Betrug oder Halluzination und ähnliche Irreführungen beruhen. Die Technik beweist klipp und klar, daß es ein Jenseits gibt, in dem sich GEDANKENTRÄGER verstorbener Menschen befinden, also persönlich überlebende BEWUSSTSEINSTRÄGER. Ver- ständigungsarten gibt es genug - meistens sind sie kinetischer Natur. Aber auch die Telepathie von Bewußtsein zu Bewußtsein ist sehr häufig, wenn auch in vielen Fällen unbewußt . Ohne diese Tele- pathie gäbe es nur einen sehr kümmerlichen Fortschritt, weil sonst die geniale Inspiration fehlen würde. Auf dem Band des Psychophons hört man jenseitige STIMMEN, die von den unsichtbaren Gedan- kenträgern stammen. Sie melden sich als Hitler , Napoleon , Stalin , Churchill , Shakespeare und an- dere. Die Forscher sind überrascht; was eigentlich nicht wahr sein sollte, tritt offen zutage. Wie sieht es aber mit diesen STIMMEN wirklich aus? Wir schlagen die Hände über dem Kopf zusammen, weil wir zusehen müssen, mit welcher Unerfah- renheit man einem solchen Phänomen zu Leibe rückt. Wir können mit Bestimmtheit sagen, daß auch nicht eine STIMME davon echt ist. Hitler , Stalin und andere Kriegsverbrecher können gar nicht an das Psychophon heran. Wie in allen Fällen im profanen Spiritismus handelt es sich um Fopp- und Lügengeister, die sich durchsetzen wollen. Um genügende Beachtung zu finden, treten sie mit Namen auf, die auf Erden eine große Bedeutung gehabt haben. Doch diese Lügengeister, (dämonisch Verdammte) haben nichts anderes im Sinn, als Unruhe, Zweifel und Chaos zu verbrei- ten. Für diese Dienste haben sie gewisse Vorteile. • An dieser Stelle geben wir der Bibel recht, die davor warnt, daß wir die "Toten" nicht be- fragen sollten.

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