Das Jenseits - Nachtrag

- 49 - Unsere Erfahrung hat uns gelehrt, daß sich selbst bei verstorbenen Verwandten und Freunden stets andere Geister dafür ausgegeben haben. Ihre Identitätsbeweise waren raffiniert gefälscht. Man muß dabei berücksichtigen, daß jeder Jenseitige eine bedeutende Gabe zur Telepathie besitzt, denn sie ist mit der jenseitigen Verständigung hochverwandt. Ein jenseitiger GEDANKENTRÄGER kann spie- lend leicht die Gedanken der Sitzungsteilnehmer erfassen. Er weiß auf diese Weise gut Bescheid und stellt sich ganz darauf ein. Hier ein Beispiel: "Wie heißt Du? Antwort: "Ich heiße Willi." "Schreibe Deinen Namen bitte auf." (Der Jenseitige schreibt "Willi".) "Du bist aber nicht der Willi, den wir meinen, denn der schreibt sich mit 'y'." Antwort: "Ihr könnt mir mal den Buckel runterrutschen, Ihr …" Und dann kommt ein neuer Willi, der es mit anderen Tricks versucht. Der ganze Spiritismus ist völlig unbrauchbar, wenn er nicht das Ziel hat, das Jenseits zu beweisen oder gewisse physikalische Phänomene aufzuklären. • Von Wert ist nur der Spiritualismus, der sich mit der Masse der Verstorbenen nicht abgibt, sondern eine Freundschaft mit jenseitigen LICHTBOTEN, d. h. bevollmächtigten LEH- RERN, herstellt und entsprechend pflegt. Folglich sind die Experimente mit dem Psychophon nur ganz gewöhnliche Verständigungen mit den untersten Sphären der GEISTIGEN WELT. In diesem REICH befindet sich eine unübersehbare Masse von Verstorbenen, die aus ihrer DUNKELSPHÄRE nicht herauskommen, wenn sie nicht aus Gnade reinkarniert werden. Wir erinnern uns an einen Fall, der sich vor Jahren in der Schweiz zugetragen hat: Ein Arzt hatte Verbindung zum Geistigen Reich. Er wußte ganz genau, daß diese Verbindung echt war. Aber er war völlig unerfahren. Die Geister machten sich mit ihm einen Heidenspaß: Sie sagten ihm, daß die Welt untergehen würde. Er solle sich auf den Montblanc retten. Daraufhin begab sich eine ganze Gesellschaft auf den Berg, um dort zu überleben. Die Welt ging nicht in Trümmer, aber dafür das ganze Renommee des bekannten Arztes, den man schließlich für verrückt erklärte. Er war ein Opfer der Foppgeister. Solche "Staatspräsidenten", "Päpste" und "Carusos" usw. sind uns hinreichend bekannt. Sie können in unseren Kreis nicht hinein, weil ein gut funktionierender SCHUTZWALL aufgebaut ist. Unsere Fragen und Antworten geben über das Niveau unserer Arbeit genügend Auskunft. Unser Zirkel ist in Fachkreisen weltbekannt und auch anerkannt. • Es sind nicht die Großen der Vergangenheit, die das Tonband benutzen, sondern Verbre- cher, Betrüger und Hallunken jeder Art, die es in Hülle und Fülle gibt, so daß ein guter Geist kaum eine Gelegenheit findet, auf dem Tonband auch nur einen Pieps zu sagen. Wie gesagt, das Psychophon bestätigt unsere Kontakte zu einem Jenseits, das es wirklich gibt . Die- se Entdeckung ist ungeheuerlich genug. Sie gibt uns neuen Auftrieb. Aber die Wahrheit über das Leben im Jenseits wird man auf diese Weise nicht erfahren. Die Gefahr besteht hauptsächlich darin, daß man den Fopp- und Lügengeistern glaubt , wie das oft- mals schon der Fall war. Diese GEDANKENTRÄGER werden nicht davor zurückschrecken, den Experimentatoren zu sagen, daß alle Unmenschlichkeiten dieser Welt in GOTTES NAMEN gesche- hen .

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