Das Jenseits - Nachtrag

- 54 - müßten. Dazu reichen leider unsere Mittel nicht aus. Denn für eine Sache, die man nicht will , gibt man auch kein Geld. Frage : Worin besteht die Hauptaufgabe Ihrer Arbeit? Speer : Unsere Arbeit ist eine Mission, die ein Dienst an der Menschheit ist. Unser Bestreben gilt in erster Linie, die suchenden Menschen davon zu überzeugen, daß das Leben nach der Entkörperung noch nicht beendet ist. Dieser Arbeit stehen enorme Widerstände ent- gegen. Sowohl viele Wissenschaftler, Industrielle und führende Politiker stemmen sich gegen eine objektive Wahrheit, die der ganzen Menschheit gehört. Kein außenstehender Mensch kann sich diese Schwierigkeiten vorstellen. Die Gegner haben die großen Pub- likationsmedien auf ihrer Seite, diese sind von der Führungsschicht abhängig. Wer mit uns ist, der wird ausgebootet. CHRISTUS sagte sehr treffend: "Wer nicht mit mir ist, der ist gegen mich." Frage : Glauben Sie, daß es Ihnen gelingen wird, die Menschheit zu überzeugen? Speer : Von der "Menschheit" kann man nicht sprechen. Zwar stehen wir im Dienst der Menschheit, aber wir können nur einen sehr geringen Teil erreichen und überzeugen. Frage : Wenn dieser Teil so klein ist, lohnt sich dann überhaupt die ganze Anstrengung? Speer : Viele unserer Schriften wurden im Ausland übersetzt und verbreitet. Auch viele Univer- sitäten, Schriftleiter und Schriftsteller sind informiert. Von diesen geht eine gewisse Be- einflussung aus, die weit um sich greift. Es bleibt also immer etwas hängen. Außerdem ist es sehr wichtig, daß sich eine Seele im Jenseits daran erinnert , daß sie einmal in die- ser Richtung informiert worden ist; dann weiß sie auch, wie sie sich zu verhalten hat. Auch das gehört zu unserer Mission. Frage : Wie halten Sie sich jenseitige STÖRGEISTER vom Leibe? Speer : Auch das haben wir ausprobiert: In jeder Séance machen wir einen Anruf an die positi- ve Geisterwelt. Wir bitten unsere jenseitigen FREUNDE, daß sie uns helfen mögen zum Wohle und zur Erlösung der Erdenmenschheit. Aber wir wissen auch, daß unzählige jenseitige Seelen unseren Séancen beiwohnen, um mit uns zu lernen. Wir bitten sie, sich in unsere Organisation einzureihen und für die Objektive Wahrheit mitzuarbeiten. Das hat sich sehr gut bewährt. Die lange Zusammenarbeit gewährt einen guten SCHUTZ, der allerdings erst nach und nach entstanden ist. Frage : Warum werden Ihre Schriften nicht in der üblichen Weise gedruckt? Wenn sie so gut sind, wie man behauptet, so wäre es doch besser, sie ganz groß herauszubringen? Speer : Diese Frage können wir nicht allein entscheiden. Die SCHRIFTLEITUNG befindet sich zum Teil im Jenseits. Wir richten uns nach diesen Wünschen. Bisher haben unsere FÜHRUNGSGEISTER einem Buchdruck nicht zugestimmt . Außerdem kann man die wirkliche Wahrheit nicht seitenstark herausbringen. Sie ist sehr schwer zu erarbeiten. Aus diesem Grunde enthalten die meisten Druckschriften dieser Art sehr viel Unsinn, der als Füllsel hinzugefügt wird. Wir wollen keine Irrtümer oder Unwahrheiten publizieren. Jeder Leser hat Gelegenheit, sich intensiv mit unseren Schriften zu befassen. Man muß sehr darüber nachdenken. Auf alle Fälle ist diese Art ein gutes Mittel zur echten Meditation. (Anmerkung: Wir danken an dieser Stelle für die vielen Anerkennungsschreiben, über die wir uns stets sehr gefreut haben. Leider können wir nicht alle Briefe beantworten; das ginge weit über unsere Kraft. Aber wir freuen uns, daß unsere Mission beachtet und geschätzt wird.)

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