Das Jenseits - Nachtrag

- 55 - September 1972 Die Erforschung des Geistigen Reiches (Autor H. V. Speer) Um das Leben nach dem Tode richtig zu begreifen, muß man sich schon die Mühe machen, die Fachliteratur zu studieren. Aber hinsichtlich dieser Literatur gibt es leider nur wenig Zuverlässig- keit. In den meisten Fällen enthält sie Spekulationen , die nicht der Wahrheit entsprechen. Wir haben mit dem Jenseits eine enorme Erfahrung gesammelt, die wir in unseren Schriften publizieren. • Das Jenseits ist eine Umkehrung unserer materiellen Welt. • Der ANDERSSTOFFLICHE MENSCH, die Seele, sieht und spürt unsere materielle Welt als eine Art Gas , das leicht durchdringbar ist. • Farben und Konturen sind deutlich sichtbar . • Gerüche sind stärker spürbar als im materiellen Leben. • Die Gedanken arbeiten blitzschnell. Je HÖHER die geistige Entwicklung fortgeschritten ist, desto besser arbeitet das Bewußtsein. • Eine jenseitige Seele kann sehr gut fühlen , d. h. auch Schmerz empfinden. Alle seelischen Eigenschaften haben den Vorrang. Seelische Schmerzen sind deshalb auch viel unangeneh- mer . Das Gefühlsleben ist superlativ . • Die Fortbewegung der Seele geschieht durch den Willen . Eine schlecht entwickelte, soge- nannte Schwarze Seele kann gänzlich bewegungsunfähig sein. Andere können sich nur schwerfällig bewegen. • Positive GEISTKÖRPER können wie der Blitz ungeheure Entfernungen überspringen. Alle diese Eigenschaften rufen ein starkes Mißtrauen hervor, weil der Erdenmensch sich derartig Phantastisches nicht vorstellen kann. Das jenseitige Leben ähnelt ziemlich stark dem irdischen. Das ist verständlich, da auch das Jenseits einer Entwicklung unterliegt, die durch den Menschen beein- flußt wird. Zwar ist der STOFF anders, doch die Ideen sind die gleichen. Der Mensch formt auch diesen STOFF und versucht, ihn zu beherrschen. Auch das ruft nur ein spöttisches Lächeln hervor, woran besonders die Kirchen Schuld tragen. Hinzu kommt, daß die Seelen bekleidet sind. Dieser Umstand ist von der Wissenschaft bisher über- haupt nicht akzeptiert noch verstanden worden. Geistwesen tragen an Kleidung was sie möchten . Daher gibt es in einer SPHÄRE verschiedene Jahrhunderte, die sich in der Kleidung bemerkbar machen. Niemand nimmt daran Anstoß. Die Bekleidung erfolgt auch durch einen Willensakt . Der STOFF dazu besteht aus dem eigenen ASTRALKÖRPER, der sehr modellierfähig ist. Aber es gibt im Jenseits auch Gegenstände, die nicht aus dem ASTRALKÖRPER gebildet werden, sondern die aus einem jenseitigen STOFF bestehen, der ebenfalls auf den Willen des Menschen reagiert. Dies zu verstehen, erfordert eine langjährige Praxis auf dem Gebiet der Jenseitsforschung. Leider ist das Interesse für das Jenseitsleben sehr gering. Aus diesem Grunde lohnt es sich kaum, geeignete Bücher herauszubringen, die nur einen sehr geringen Absatz finden würden. Dafür sind aber die meisten Menschen mit Vorurteilen bei der Hand, die das alles als großen Unsinn ablehnen. In Wirklichkeit handelt es sich um Unwissenheit und Unsicherheit . Die Erfahrungen auf dem Gebiet der Jenseitsforschung werden unser gesamtes Weltbild verändern. Aber welcher Millionär, welcher Machthaber oder Kriegsherr möchte, daß diese Welt verändert wird? Der Teufel will es erst recht nicht! Er paßt gut auf, daß möglichst keine Änderung eintritt. Im großen Ganzen ist das Jenseits tatsächlich ein REICH UTOPIA. Es ist aber wichtig, daß man sich in diesem Leben etwas um UTOPIA kümmert, damit man nicht plötzlich in einem REICH steht, das derartig fremd und auch gefährlich ist, wie man es sich nicht vorstellen kann.

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