Das Jenseits - Nachtrag

- 56 - Februar 1973 Die Erforschung des Geistigen Reiches (Autor H. V. Speer) Fragen an den Kreisleiter Herrn Herbert Viktor Speer: Frage : Wie sind Sie auf die Idee gekommen, das Jenseits zu befragen? Speer : Ich hatte darüber gelesen und wollte mich davon selbst überzeugen, was daran wahr ist. Ich wußte, daß es noch unerforschte KRÄFTE gibt, aber ich glaubte nicht an Geister. Frage : Welche Art der Verständigung haben Sie gewählt? Speer : Ich machte mit meinem Sohn, der damals 17 Jahre alt war, Versuche, mit dem Glas zu schreiben. Wir benutzten dabei ein Alphabet mit größeren Buchstaben, das ein Quadrat bildete, in dessen Mitte das umgestülpte Likörglas stand. Nachdem wir dieses Glas zugleich mit dem Zeigefinger berührten, begann es sich auf die Buchstaben zuzubewegen. Wir verfolgten die berührten Buchstaben und la- sen die Botschaft. Frage : Konnte diese Botschaft nicht aus dem Unterbewußtsein kommen? Speer : Ich halte so etwas für möglich, aber in unserem Falle wurden wir gefragt , was wir eigentlich beab- sichtigen und ob wir bereit seien, für das Gute zu wirken. Mit einer derartigen Botschaft hatten wir natürlich nicht gerechnet, da wir überhaupt keine Frage gestellt hatten. Nachdem wir bejahten, daß wir das Gute beabsichtigen, stellte sich der Unsichtbare vor. Er nannte sich einfach RALF. Dann schrieb er mit dem Glas, daß er in Afrika als Offizier gefallen sei. Er gab auch den Ort an. Wir prüf- ten seine Angaben anhand einer Landkarte nach und es stimmte. Frage : Hatten Sie Schwierigkeiten mit der Glasschreiberei? Speer : Ja, wir merkten, daß ein anderer Geist die Verständigung stören wollte. Als wir uns diese Störungen verbaten, wurden wir auf das Gemeinste beschimpft und bedroht. Daran erkannten wir die Echtheit des Jenseitskontaktes. Wir waren regelrecht schockiert! Frage : Hat sich diese Art der Beschimpfung wiederholt? Speer : Ja, ganz besonders wenn wir religiöse Themen anschnitten oder wenn wir von unserem jenseitigen FREUND belehrt werden sollten. Frage : Sie sprachen von Drohungen. Was waren das für Drohungen? Speer : Man wollte uns zu Aufgaben zwingen, die uns aber unlogisch und unfair vorkamen. Wenn wir sie ablehnten, hieß es: "Willst du gegen GOTT ungehorsam sein?" Hierin liegt die große Gefahr. Denn wenn man folgsam ist, dann kann man ein Unglück anrichten und ins Irrenhaus eingeliefert werden. Frage : Glauben Sie, daß man auf diese Weise zu einem Mord angestiftet werden kann? Speer : Durchaus. Erst kürzlich geschah so ein Mord auf Teneriffa. Amokläufer gehören oft dazu. Die Bibel berichtet davon, daß sogar "GOTT" einen Mord gefordert habe. Doch die Sache mit Abraham sieht in Wirklichkeit ganz anders aus: Auch er war ein Opfer übler Geister. GOTT hatte damit überhaupt nichts zu tun. Frage : Wie lange blieben Sie beim Glasschreiben? Speer : Etwa vier Wochen. Dann wurden wir belehrt, wie man am besten mit dem Bleistift schreibt. Es folgten dann auch Zeichnungen. Eine der ersten Zeichnungen war eine große Hand, die von oben herabgereicht wurde. Diese Hand sollte symbolisch die helfende Hand GOTTES bedeuten. Gerade die vielen Zeichnungen haben die Echtheit der Kontakte gut bewiesen. Alle Zeichnungen sagten in- haltlich etwas aus.

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