Der Schöpfer - Nachtrag

- 18 - Fragen und Antworten August 1965 Frage : Ist der göttliche PLAN eine Konstante, so daß an ihm nichts verändert wird? ARGUN : Mancher Plan wird vernichtet und dafür ein neuer geschaffen. Wie auf jedem Planeten wird auch das göttliche GESETZ reformiert von Tag zu Tag und von Stunde zu Stunde. Es ist das einzige Rad, das niemals zum Stillstand kommt. Es ist das einzige MENETEKEL. (Anmerkung: Hier haben wir eine bessere Erklärung für das Menetekel: Es ist so viel wie das GESETZ oder der PLAN GOTTES.) Februar 1966 Frage : Die Bibel sagt im Buch Mose, daß GOTT den Menschen zu Seinem Ebenbild erschaffen hat. Aufgrund dieser Aussage macht sich der Mensch bzw. die Theologie eine menschenähnliche Vorstellung von GOTT. Tausende von Jahren ist das unverändert so geblieben. Führte diese falsche Vorstellung letzten Endes zum Atheismus? ELIAS : Nehmen wir an, daß die Erdenmenschheit durch dauernde Atomverseuchung mutierte. Im Laufe von Generation zu Generation würde eine ganz andere Menschheit entstehen. Sie wäre für eure Begriffe ganz schrecklich anzusehen, also durchweg deformiert. So würde sie – hätte sie keine Vorstellung von ihrem Urbild – sich für die Krönung der Schöpfung halten und sich, was ihr Aussehen betrifft, für völlig normal halten und vielleicht sogar als das Ebenbild GOTTES betrachten. • Wer hat GOTT gesehen, um sagen zu können, daß der Mensch Sein Ebenbild sei? - GOTT ist in jeder Form! Januar 1967 Frage : ASHTAR SHERAN sagte uns, daß GOTT deshalb so viel leistet, weil auch Sein GEGNER nicht untätig ist. Bist du auch dieser Meinung? ELIAS : Was ASHTAR sagt, stimmt genau. Er hat das Kind beim richtigen Namen genannt. Frage : Wenn das Böse auf den Mißbrauch des freien Willens zurückzuführen ist, warum hat GOTT dann den Menschen mit einem solchen ausgestattet? Antwort : Wie sollte sonst der Mensch seine Bestimmung erfüllen? Nicht alle sind böse. Die Menschheit ist verschieden. Wenn ihr an dem unendlichen Prozeß der Schöpfung teilnehmen wollt, dann müßt ihr Tugenden und auch Fehler haben, denn ohne Fehler gibt es keine Tugenden. Das Leben ist komparativ. Der Mensch erhebt sich durch Kampf und Schwierigkeiten. Er gelangt nur zum Ziele, weil die Erreichung nicht leicht, sondern sehr schwer ist; und gerade dieser Prozeß verfeinert seine Seele, reinigt seine Natur und läßt seinen Charakter wachsen. Die Dunkelheit ist da wo kein Licht ist. Wo das Böse herrscht flieht das Gute. Unwissenheit breitet sich da aus wo kein Wissen besteht. Wenn die ganze Welt gut wäre würde sie aufhören böse zu sein. Hätte sie Wissen, würde sie aufhören dieses zu suchen. Wäre überall LICHT bestünde danach kein Verlangen. Du wächst nur durch abwechselnde Erfahrungen.

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