- 4 - Läßt sich GOTT beweisen? Große Denker haben den Versuch unternommen, die Existenz GOTTES zu beweisen. Alle diese Versuche konnten nicht restlos befriedigen, denn immer blieben Fragen offen, die nicht geklärt werden konnten - und damit blieb GOTT für alle Menschen unbegreiflich. Die Theologie setzt deshalb einen bedingungslosen Glauben voraus. Ist diese Haltung richtig? - Ohne die Hilfe von LEHRERN DES LICHTES kann diese schwierige Frage nicht beantwortet werden. Wir sollten GOTT danken, daß der Mensch Verbindung zu LICHTBOTEN herstellen kann, die uns über die Not unserer Unwissenheit hinweghelfen. Aus diesem Grunde steht der Spiritualismus direkt in der Offenbarung GOTTES. Der Spiritualismus ist eine der höchsten Formen auf dem ganzen religiösen Erdenrund. GOTT läßt sich durch kein menschliches Denken beweisen, durch keine Grübeleien oder durch Experimente. Das ist auch gar nicht notwendig, denn: • GOTT beweist sich selbst: Überall, wohin wir schauen, überall wohin wir hören, überall beweist sich der INFORMATOR und PLANER, durch Seine großartige Schöpfung. Es gibt Menschen auf dieser Erde, die nur sehr träge denken können und den SCHÖPFER trotz Seiner Werke nicht begreifen. Diese Menschen sehen die Sterne, die Erde, die Menschen, das vielfältige Leben - und dennoch glauben sie, daß alles rein zufällig und ganz von selbst im Laufe von gewaltigen Zeitenabläufen ohne PLAN - sozusagen planlos - entstanden ist und einen PLANER, einen SCHÖPFER, nicht notwendigerweise beteiligt gewesen sein muß. Der Mensch besitzt Verstand, eigenes Denken, die Freiheit des Willens und des Handelns. Er begreift, nimmt wahr und fühlt. Der Mensch ist also ein höheres Wesen und steht damit über der materiellen Schöpfung. - GOTT ist ebenfalls ein HÖHERES WESEN, doch viel höher als der Mensch, denn GOTT steht über allen Menschen und damit über der gesamten Schöpfung, welche sich von der Materie bis in die geistigen BEREICHE hinein erstreckt. Auch GOTT DENKT, FÜHLT, NIMMT WAHR, BEGREIFT, PLANT, RICHTET und HANDELT, nur mit dem Unterschied, daß ER in allen diesen Eigenschaften SUPERLATIV agiert. • Durch alle diese Eigenschaften, jedoch in begrenzter Form, wurde der Universelle Mensch zum Ebenbild GOTTES und zur Krönung Seiner Schöpfung im Weltall. Welchen Sinn macht es, ein Universum mit unzähligen Welten zu erschaffen, wenn diese Schöpfung als solche nicht begriffen werden kann? Nun, der Mensch begreift sie, doch er begreift nicht die URSACHE. Der Mensch fragt, was vorher war und wie es sein kann, daß GOTT schon ewig existiert? Doch diese Frage ist gar nicht so schwer zu beantworten, die Antwort ist ein Exempel: • Ein Nichts ist erst dann ein absolutes Nichts, wenn es nicht mehr begriffen wird. Ein solches Nichts kann es aber nicht gegeben haben, weil ein solches Nichts ein Zustand ist. Ein Zustand ist jedoch ein Begriff und somit ist es eine Unmöglichkeit, die ewige Existenz GOTTES zu bezweifeln. Die Vorgeschichte des Weltalls wechselte von einem Zustand in den anderen, doch immer war ein solcher Zustand ein Begriff, nämlich die Existenz GOTTES. Das alles wäre viel leichter zu begreifen, wenn der Mensch die Fähigkeit besäße, sich an seine Vorleben zu erinnern. Es gibt überdurchschnittlich begabte Menschen, die sich tatsächlich an ihre Vorleben erinnern können, doch die Mehrheit erinnert sich nicht und kennt nur ihr derzeitiges Dasein. Die göttliche ORGANISATION hat uns die Erinnerung an unsere Vorsünden genommen, damit wir unbelastet ein neues Erdenleben beginnen können. Es gibt Menschen unter uns, die nicht wissen, daß sie in ihrem Vorleben andere Menschen töteten und es gibt andere, die nicht ahnen, was sie als Sadisten in einem Vorleben trieben. • Darin zeigt sich die Gnade GOTTES: Nicht zu wissen, was man in seinen Vorleben anstellte. Doch dieser Erinnerungsmangel darf nicht zur Gottlosigkeit ausarten. Wir dürfen uns nicht durch den Schein täuschen lassen. Unser Leben dauert wesentlich länger als wir ahnen.
RkJQdWJsaXNoZXIy MjI1MzY3