- 12 - Juni 1962 Frage : In der Geisteswissenschaft spricht man viel von einem ZWISCHENREICH, das im Jenseits liegen soll. Kannst du das bestätigen? ARGUN : Ja, es ist eine SPHÄRE, die Erholung für jede neuangekommene Seele bedeutet. • In dieser Sphäre findet der Mensch Heilung von den irdischen Verletzungen, die auch seine Seele beeinflußt haben. Außerdem findet sich die Seele dort mit dem neuen Zustand ab. Sie paßt sich dem geistigen DASEIN an - und wenn sie geheilt ist, dann ist sie fähig, das Richtige zu erkennen und zu beurteilen. Juli 1962 Frage : Welcher Art sind die Folgen eines sogenannten Freitodes? ARGUN : Das richtet sich ganz nach den Motiven ihrer Tat. Auf alle Fälle werden sie in eine sehr strenge Schule genommen. Immer erfolgt ihre Reinkarnation in kürzester Zeit, etwa in sieben Jahren; denn es ist ihre Erdenmission, sich zu bewähren. Ihr Erdenschicksal ist natürlich viel härter als zuvor – und das macht die Sache schwierig. November 1962 Frage : Stimmt es, daß der Mensch, wenn er stirbt, SPHÄRENMUSIK hört? ARGUN : Ja, wenn er wenig geistige Erkenntnisse besitzt, hört er diese Musik. Sie soll sein Vertrauen zur GEISTIGEN WELT stärken, damit er vor dieser Veränderung nicht zurückschreckt. Die Musik soll ihn führen. Diese Musik klingt ähnlich wie ein Harmoniumspiel. Aber es können auch Geigen oder Harfen erklingen, mitunter auch nur Gesang. Bei bösartigen Seelen ist das natürlich anders. Glaubt nicht, daß ihnen alles leicht gemacht wird. Ich gebe meine Antwort immer für den Durchschnitt. März 1963 Frage : Wenn wir sterben und in das Geistige Reich gehen, was verlieren wir dann auf dieser Welt und was gewinnen wir auf der ANDEREN SEITE? ARGUN : Ihr verliert dann eure Vergangenheit, denn ihr wißt genau, wie weit ihr positiv oder negativ seid. • Doch im ANDEREN REICH könnt ihr den WEG DER ERLÖSUNG gehen, wenn ihr einen positiven Anfang gemacht habt. Und ihr werdet von der negativen Vergangenheit befreit (Sündenvergebung), weil euch eine solche Vergangenheit nicht mehr interessieren soll. Ihr sollt das Ziel neu erkennen und nicht mehr nach hinten schauen. Das Ziel liegt in der Zukunft und nicht in der Vergangenheit.
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