- 14 - Juni 1964 Frage : Die meisten Menschen sind der Ansicht, daß es sich nicht lohnt, für eine Zukunft nach dem Tode zu arbeiten und zu leben. Was ist darauf zu erwidern? ELIAS : Die Menschen können gar nicht oft genug an das Leben nach dem Tode erinnert werden! Wenn sie die Wahrheit verständlich präsentiert bekommen, dann werden sie schon merken, daß es sich lohnt. Bis jetzt sind die Kirchen noch nicht in der Lage, die Wahrheit so zu verbreiten. Es gibt im Universum Menschen, die nichts von GOTT und auch nichts vom Weiterleben nach dem Tode wissen wollen. Trotzdem sind diese Menschen positiv und handeln in jeder Weise vernünftig und gut. Aber auf dieser Erde sind die Menschen nur dann positiv, wenn sie merken, daß sie sonst im Leben Nachteile haben. Aber es ist wichtig, daß sie begreifen, daß es auch solche Nachteile gibt, die nach dem irdischen Ableben in Erscheinung treten. Natürlich gibt es auch hier Ausnahmen. November 1964 Frage : Viele Menschen können sich ein für uns unsichtbares LEBEN nicht vorstellen; deshalb glauben sie auch nicht an ein Weiterleben nach dem Tode. Wie kann man diesen Menschen das erklären? AREDOS: Ihr müßt euch darüber klarwerden, daß es für den Menschen ein UNIVERSELLES LEBEN gibt. Dieses LEBEN ist stufenförmig und in verschiedene Formen aufgeteilt. Das Erdenleben ist demnach sowohl eine Stufe als auch eine besondere Form des gewaltigen LEBENS. Der Mensch kehrt aber immer wieder in das Geistige Reich zurück, das seine URHEIMAT ist. Hin und wieder erhält der Mensch durch die göttliche GNADE ein Geschenk, nämlich einen Leihkörper, der ihm ein Leben in einer ANDEREN WELT ermöglicht. Ihr sagt zu unserem Reich "das Jenseits" oder "die ANDERE WELT". Wir sagen zu eurem Reich "das Diesseits", aber wir könnten ebensogut "das Jenseits" oder "die ANDERE WELT" sagen. Kann ein Erdenmensch die KRAFT sehen, die aus einer Pflanze die Blüte treibt? Ebenso kann der Erdenmensch nicht das REICH sehen, in dem wir leben. Der Grund für das schlechte Begreifen liegt in der falschen Berichterstattung. Die Erdenmenschheit wird in den geistigen Belangen nicht genügend orientiert. Man vergißt, daß es auch eine Pseudowissenschaft gibt, nämlich die Verdrehung wichtiger Tatsachen. Juni 1966 Frage : Lieber ELIAS, wenn jemand stirbt und in die SPHÄREN des Geistigen Reiches eingeht, kommt er dann nicht nur mit seinen Freunden und Lieben, sondern auch mit seinen Gegnern und Feinden in Berührung? ELIAS : Das kommt ganz darauf an, ob sie auf der gleichen geistigen STUFE stehen. Aber meistens legt sich die Feindschaft bald und sie werden zu Bundesgenossen. Selten werden Anstrengungen gemacht, aus der SPHÄRE herauszukommen. Frage : Wenn es bei Gegnern so ist, müssen dann Liebende auch eine Sphärengleichheit haben? ELIAS : Was für das eine zutrifft, gilt auch für das andere. Hier liegen GESETZMÄSSIGKEITEN vor.
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