- 15 - April 1967 Frage : Auf den Grabsteinen steht gewöhnlich: "Ruhe sanft!" - Was sagt ihr zu diesen Worten? ARGUN : Von "Ruhe" ist keine Rede. Wir haben alle Hände voll zu tun! Unsere Aufgaben liegen allerdings auf anderer Basis. Doch da wir auch einmal in der Materie gelebt haben, so haben wir für alles Verständnis. • Wenn wir zu euch sprechen, dann sind wir bemüht, stets in e u r e r Sprache zu reden. Wir müssen uns also sehr weltlich einstellen, damit keine Irrtümer auftreten. Juli 1967 Frage : Lieber ELIAS, für unsere Arbeit hier ist die wichtigste Frage, anderen Menschen begreiflich zu machen, daß es keinen Tod gibt. Hiermit müssen wir uns immer wieder befassen, denn im allgemeinen nimmt man an, daß es nach dem Sterben nichts mehr gibt. Wie können wir dieses Mysterium allgemeinverständlich klären? ELIAS : Richtig, es gibt keinen "Tod", sondern nur ein EWIGES LEBEN! Der Irrtum beginnt mit der Religion: Die Konfessionen lehren, daß es Menschen gibt, die einmal "auferweckt" werden, d. h. in den Himmel kommen. Andererseits soll es Menschen geben, die in die Hölle kommen, um ewig darin zu verbleiben. Hier sträubt sich der menschliche Gedanke und darum will man vom Jenseits und von der Religion nichts wissen. Tatsächlich ist das eine unsinnige, gefährliche Irrlehre, die nicht genug angeprangert werden kann. • Es gibt keinen Tod, nur eine Umwandlung! Was also stimmt hier nicht? Ist das Wort falsch oder stimmt der mit dem Wort verknüpfte Begriff nicht? Ich glaube nicht, daß immer das Wort falsch ist. Bei der Prägung des Wortes hat man sich etwas ganz anderes dabei gedacht. Wer sagt euch, daß mit dem Wort "Tod" nicht ganz etwas anderes gemeint ist? - Ich meine, daß man "Umwandlung" gemeint hat, während die Menschen dann das "Nichts" dafür eingesetzt haben. Hier liegt der Irrtum! Hier muß eine Änderung des Begriffes angestrebt werden. Die Begriffsveränderung hat auch bei anderen Worten stattgefunden, z. B. bei dem Wort "Inspiration" und "Besessenheit". Ursprünglich hat man ganz etwas anderes gemeint. Der Ursprung hat oft nicht das Geringste mit dem heutigen Begriff zu tun. Das wird völlig übersehen. Frage : CHRISTUS erwähnte einen "Zweiten Tod", vor dem man sich zu fürchten habe. ASHTAR SHERAN hat das auch erwähnt. Was kannst du uns dazu sagen? ELIAS : Gestorben heißt soviel wie abgeschieden. Wenn etwas voneinander getrennt wird, so sind es meistens zwei Teile. In diesem Fall handelt es sich um Körper und Seele. Es bedeutet, daß die Seele aus der fleischlichen Gefangenschaft befreit wird. • Der Zweite Tod findet im Geistigen Reich statt. Er ist ein geistiges Siechtum bis zum bitteren Ende. Dann erfolgt eine Reinkarnation auf tiefster Stufe. Menschen, die schon auf Erden allen Lastern zugetan waren und die sich in keiner Weise höherentwickelt haben, versumpfen im Jenseits immer weiter, bis sie den Zweiten Tod erleiden müssen. Frage : Sollten wir für das Wort "sterben" besser "entseelt" sagen? ELIAS : Ja, das käme der Wahrheit nahe. Für die Erdenmenschen heißt sterben: Nun ist es aus! Entseelt ist allerdings nur der Körper. An der Seele ändert sich zunächst gar nichts. Es
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