- 16 - gibt ein vegetatives Leben. Es gibt aber auch ein beseeltes Leben. Ein Mensch kann sich bewegen und atmen, essen und trinken und dennoch kann seine Seele schon fort sein. Dieser Mensch lebt dann vegetativ. Ihr würdet sagen: "Er hat sein Bewußtsein nicht mehr zurückerlangt." • Das Wort "Tod" ist für den Menschen überhaupt nicht angebracht. Es führt nur zu falschen Vorstellungen. Frage : Kommt diese Aufgabe der Wissenschaft zu, hier etwas zu ändern? ELIAS : Das Wort "Tod" bedeutet Zerfall des Körpers aufgrund einer Entseelung. Es heißt Auflösung der Materie und Entlassung der Herrschaft des Geistes. Das ist allerdings eine Erkenntnis, die der Naturwissenschaft zukommt. Ihr alle seid in diesem Leben schon mehrmals gestorben, d. h. ihr habt euren Körper mehrmals gewechselt, aber es hat dabei keine Entseelung stattgefunden. Der Vorgang vollzog sich nur ganz langsam, so daß ihr ihn kaum wahrgenommen habt. • Jede Zelle erneuert sich. Sie stirbt und wird durch eine andere abgelöst. Ihr habt also nicht mehr eine Zelle, die euer Kinderkörper einmal hatte. Diesem Körper trauert keiner nach. Die Seele hat nämlich einen anderen. Doch der Kinderkörper ist tatsächlich tot, um das Wort zu gebrauchen. Dieser Körper ist verwandelt, obgleich die Seele stets an einen Körper, d. h. an ein Gefäß gebunden blieb. • Mediziner haben gelästert, daß sie noch nie eine Seele gefunden hätten, soviel sie auch den Körper seziert hätten. Das ist aber ein Beweis mehr, daß die Seele unsterblich ist. Frage : Medizinische Irrtümer sind besonders gefährlich. Wie kann man dieses Übel beseitigen? ELIAS : Ihr tut ja schon, was in euren Kräften steht. Ein großzügiger Druck könnte die Verbreitung der Wahrheit allerdings fördern. • Ein Festhalten an dem Irrglauben der Weißen Rasse führt zur Dekadenz. Die Folgen dieser Dekadenz sind schon sehr offensichtlich. Man betrachte nur die heutige Kunst und die moralischen Ansichten. Die Dekadenz kommt sogar bei den Kriegen zum Ausdruck. Es ist wichtig, daß diese Abwärtsbewegung der Menschheit zunächst erst einmal gestoppt wird. Das ist unsere gemeinsame Aufgabe. Leider wird diese hohe Aufgabe nur von verhältnismäßig wenigen Menschen erkannt. Frage : Wir haben von einem Jenseitigen gehört, daß er im Laufe der Zeit immer jünger geworden sei. Ist dieser Rücklauf ein GESETZ und geht das bis zum Kleinkind zurück? ELIAS : Es stimmt, daß ein Abgeschiedener mit der Zeit immer jünger wird. Aber es gibt dann einen Stop, der in der Mitte liegt. Dieser Stop würde bei euch einem Alter von etwa 30 - 40 Jahren entsprechen. Man kann also sagen, daß wir im besten Mannesalter sind - und so bleiben. Ein Greis bleibt kein Greis. Er wird aber mit den Jahren kein Kleinkind im Jenseits. Dieser Vorgang kann sich in Stunden vollziehen. Er kann aber auch über Jahre erstreckt werden. Das hängt ganz von der SPHÄRE ab, in der sich der Jenseitige befindet. • HOHE SPHÄREN beschleunigen den Vorgang der Verjüngung. • Alles hängt von der geistigen Entwicklung ab, die schon auf Erden stattgefunden haben muß.
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