Der Tod setzt keine Grenze - Nachtrag

- 19 - September 1967 Der Tod setzt keine Grenzen (Ein jenseitiger Bericht, erhalten durch automatische Schrift.) In dem Augenblick, da ich starb, fühlte ich mich von meinem Körper befreit. Es war dies ein so seltsames Gefühl. Ich stand ganz nahe an der Seite des Bettes, auf dem mein Körper lag und sah alles im Zimmer, wie ich es imstande gewesen war, bevor ich meine Augen schloß. • Ich fühlte nicht den geringsten Schmerz, als ich starb, sondern nur unendliche Ruhe und Frieden. Dann erwachte ich und stand außerhalb meines alten Körpers im Zimmer. Zuerst war niemand da, als ich mit meinem alten Körper. Unwillkürlich wunderte ich mich, daß ich mich so eigentümlich wohl befand. Dann aber wurde ich gewahr, daß ich hinübergegangen sei. Dann fühlte ich, daß eine große Flut warmen LICHTES ins Zimmer gedrungen war. Mich umblickend sah ich einen ENGEL. Sie kam - denn sofort bemerkte ich, daß es ein weibliches Wesen war - auf mich zu und sprach: "Ich bin gesandt, dich die GESETZE des neuen Lebens zu lehren." - Als ich aufsah, berührte sie mich leicht und sagte: "Wir müssen gehen." Dann verließ ich das Zimmer und meine arme alte Hülle und trat hinaus. Es war alles so eigentümlich. - Die Straßen waren voll von Geistern. Ich konnte sie gut sehen, als wir vorüberschritten. Sie sahen genau so aus wie unseresgleichen. Mein ENGEL hatte wirklich prachtvolle Flügel, auch war er ganz in Weiß gekleidet. Zuerst gingen wir durch die Straßen, dann schwebten wir durch die Luft, bis wir an einen Ort kamen, wo wir mit den Freunden zusammentrafen, die vorangegangen waren. Ich traf viele meiner irdischen Freunde und Verwandten wieder. Sie erzählten mir viel über die Geisterwelt. Sie sagten, ich müsse nun ihre GESETZE lernen und mich bemühen, so gut ich es könnte, mich nützlich zu machen. Der ENGEL, der die ganze Zeit über bei mir blieb, half mir, das zu begreifen. Fragen und Antworten Januar 1969 Frage : Die Menschen trachten zuerst nach irdischen Schätzen, ehe sie sich dazu bequemen, das WISSEN über die Existenz nach dem Tode zu erlangen. Wie kann man das ändern? Antwort : Die KRAFT des GEISTES ist ungeheuer stark - viel, viel stärker als die Kräfte der Materie. Die Pyramiden legen davon Zeugnis ab. Bitte versuche die KRAFT deines eigenen Ichs zu verstehen. Erkenne, daß Weisheit unausschöpflich ist, daß die Schätze des GROSSEN GEISTES unvorstellbar reich sind. Wir können euch kein Gold, Silber oder kostbare Steine schenken, aber wir können euch die unendlich reicheren Juwelen der GEISTIGEN WAHRHEIT bringen. Sie sind unverfälscht und sie werden ihren Wert behalten. Mit diesem WISSEN, das wir euch vermitteln, werdet ihr ein strahlendes LICHT haben, das euch leuchtend durch das ganze Leben führt. März 1969 Frage : Vor einigen Tagen sagte ein älterer Herr: "Wenn ich tot bin, ist ja sowieso alles aus." Ich fragte ihn: "Woher wissen Sie denn das?" Er antwortete: "Ich sehe nichts und durch GOTT geschieht nichts." Was sagst Du dazu? ELIAS : Diese Antwort zeugt von einem geistigen Rückstand. Leider ist er bei so vielen anzutreffen. Frage : Wo liegt die Schuld? Liegt es an den schlechten Interpreten der Kirche? ELIAS : Es sind jene Menschen, die ihre Ignoranz GOTT gegenüber zur Schau tragen: "Seht mal her, was ich mir aus allem mache!" Selbstverständlich kann man die Schuld auch bei

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