Der Tod setzt keine Grenze - Nachtrag

- 20 - der Kirche suchen, so wie auch bei den Pädagogen, bei den Politikern und vor allen Dingen bei sich selbst. Die Menschen dünken sich alle so ungeheuer klug. • Die Wissenschaft besteht zu 50 Prozent aus Irrtümern! Trotzdem treibt die Wissenschaft, ohne es zu wollen, unaufhörlich der göttlichen Wahrheit zu. Mit jeder neuen Entdeckung treten auch neue Rätsel auf. Um diese zu lösen, kommt man der großartigen Wahrheit näher und näher. April 1969 Frage : Ist es möglich, daß ein Mensch aus einer schwerwiegenden Situation heraus plötzlich Selbstmord begeht? ELIAS : Ja, das kommt zuweilen vor. Der Mensch kann in einen Zustand geraten, daß er keinen logischen Gedanken mehr fassen kann. Das trifft z. B. beim Haß zu. Seine Handlungsweise kann man dann als wahnsinnig bezeichnen. Nur in einer solchen Verfassung kann der Mensch sich töten. Oft wollen die Selbstmörder eine Märtyrerrolle spielen, weil sie glauben, damit besonders aufzufallen. Ihr Gedanke ist dabei: "Euch werde ich es schon zeigen!" Einwand : Das wäre aber gegen den Selbsterhaltungstrieb gerichtet. ELIAS : Der Selbsterhaltungstrieb ist allerdings der stärkste Trieb im Menschen. Aber er kann völlig ins Gegenteil umschlagen. Aus Liebe kann Haß entstehen, aus Logik Unlogik, aus einem Selbsterhaltungstrieb kann ein Zerstörungstrieb werden. In solchen Fällen versagt leider die geistige HILFE, weil alle geistigen TÜREN im Menschen offen stehen, so daß das NEGATIVE in ihn eindringen kann. • Bei aufgeklärten Menschen ist diese Möglichkeit viel geringer. Wir bemühen uns in solchen Fällen um das größte Verständnis und geben uns selbst oft die Schuld des Versagens. Wir urteilen aber immer nach den Motiven. Frage : Ist es jedem Verstorbenen möglich, sich auf Erden bemerkbar zu machen oder sich über ein Medium mitzuteilen? Antwort : Es gibt viele Seelen, die nicht begreifen, daß sie bereits entkörpert sind. Sie leben infolge ihrer geistigen Rückständigkeit in einer Verwirrung. Es gibt aber auch solche, die mit einem WISSEN zu uns kommen, die also die Zusammenhänge kennen. Diese WESEN können sich, wenn sie ein gutes Medium finden, innerhalb weniger Augenblicke nach ihrem Ableben offenbaren. Das ist eine einfache Antwort. Es hängt also ganz von dem Zustand der Person ab, nämlich ob sie in spiritueller Hinsicht wissend oder unwissend ist. Eine unserer größten Schwierigkeiten besteht darin, daß viele zu uns kommen, die eine vorgefaßte Meinung darüber mitbringen, wie unsere WELT aussieht. Sie weigern sich, zu glauben, daß es irgendwie anders sein könnte als in der Welt, die sie sich in ihrer suggestiven Einbildung selbst geschaffen haben. Weil sie das ganz fest glauben, ist es selbstverständlich auch ihre Welt. • Ihr müßt euch vor Augen halten daß unsere WELT die WELT der Seele und des Geistes ist - und was ihr HIER denkt, wird zur Wirklichkeit für euch. (Anmerkung: Die jenseitige WELT DES GEISTES ist durch menschliche Gedanken hochgradig beeinflußbar. Der Mensch besitzt dort eine sehr hohe Gabe der schöpferischen Aktivität. Die Gedanken formen einen geistigen STOFF, der sich modellieren läßt. Es gibt kaum eine Grenze für die Phantasie. Aber eine gute Seele wird nur Gutes schaffen, während niedere Seelen immer wieder Scheußlichkeiten in Gedanken entwerfen und sofort modellieren. Daher erklären sich auch die dämonischen WESEN, die von medialen Menschen gesehen werden.)

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