- 21 - April 1970 Frage : Lieber ELIAS, uns interessiert der Augenblick des Todes, also der Entkörperung. Es ist unsere Aufgabe zu erforschen wie das vor sich geht. Kannst Du uns in dieser Hinsicht Auskunft darüber geben? ELIAS : Der Tod ist unterschiedlich. Es kommt darauf an, wie der Mensch stirbt. Ist die Todesursache plötzlich, ohne daß der Mensch etwas merkt, oder handelt es sich um einen langsamen, qualvollen Tod. Dann kommt noch hinzu, wie derjenige gelebt hat. • Meistens ist es so, als ob der Mensch aus einem Traum erwacht. Nach diesem Erwachen befindet er sich im Jenseits. Nun kommt es darauf an, wie er gelebt hat: • Wenn er halbwegs positiv gelebt hat, dann steht er nicht allein da, sondern sein persönlicher SCHUTZPATRON wartet auf ihn. Frage : Was sagst du zu folgendem, das uns eine Leserin des Menetekels geschrieben hat: "Vor dem Jenseits habe ich keine Angst, aber vor dem Sterben fürchte ich mich." ELIAS : Das kann ich verstehen, denn es kommt dabei auf das w i e an. • Ein positives Leben wirkt sich auf die Sterbestunde aus. Auch der SCHUTZPATRON kann das Sterben sehr erleichtern. - Wer jedoch negativ gelebt hat, soll sich allein wähnen, obgleich er beobachtet wird. Juni 1970 Frage : Wenn man gewisse Texte auf den Grabsteinen liest, stellt man fest, daß nichts Wahres daran ist. Was sollte deiner Meinung nach auf einem Grabstein stehen? ARGUN : Der Text, der für die Grabsteine in Frage kommt, wird von den Kirchen vorgeschrieben. Aber ich würde folgenden Text bevorzugen, der allerdings noch nicht aufgezeichnet ist: "GOTT schuf dich durch LIEBE und Gnade; du versuchst, Ihm zu helfen durch deinen Glauben und die Erfüllung deiner Mission. Deine Mission ist beendet; GOTT hat dich wieder im Frieden. - Amen!" Juli 1971 Frage : Wann kommt der Mensch nach seinem leiblichen Tode zum Bewußtsein? AREDOS : Das ist unterschiedlich und hängt meistens von der Art des Todes ab. Im allgemeinen gelangt der Mensch nach seinem Tode ziemlich schnell wieder zum Bewußtsein und behält alle seine Sinne; doch diese arbeiten mehr oder weniger stark, je nach seiner irdischen, geistigen Vorbereitung. • Sehr materielle, selbstsüchtige Menschen büßen viel an ihrer Sinnestätigkeit ein: Sie sind gewissermaßen sinnlich krank, so wie Menschen auf Erden blind oder gehörlos sein können. Diese Sinneseinschränkung wirkt sich geradezu als Strafe aus und es dauert sehr lange, bis die betroffene Seele von diesem Übel befreit wird. Hochentwickelte, selbstlose Menschen mit gutem Gottglauben und festen Charakterzügen sind in dieser Hinsicht viel besser dran.
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