Die DNA-Information

PSYCHOWISSENSCHAFTLICHE GRENZGEBIETE Ausgesuchte Veröffentlichungen aus verschiedenen Bereichen psychowissenschaftlicher Forschung Herausgeber: Rolf Linnemann (Dipl.-Ing.) * Steinweg 3b * 32108 Bad Salzuflen * Telefon: 05222-6558 Internet : http://www.psychowissenschaften.de E-mail : RoLi@psygrenz.de Protokollauszüge aus Menetekel der Jahrgänge 1956 bis 1975. Thema: Die DNA-Information Fragesteller: Medialer Friedenskreis Berlin Medien: Monika-Manuela Speer (15) und Uwe Speer (17) LICHTBOTEN : ELIAS, ARGUN, AREDOS Der Text zum Thema wurde im Medialen Friedenskreis Berlin, einer christlich / spiritualistischen Gemeinschaft, in den Jahren 1956 bis 1975 medial empfangen. Die Durchgaben sind Bestandteil des Menetekels , einer über 4.500 A4-Seiten umfassenden 20-jährigen Protokollsammlung, die neu geglie- dert wurde. Alle Texte wurden in ihrer Originalität belassen. Die Arbeit der beiden Schreibmedien, Monika-Manuela Speer und Uwe Speer, begann im Alter von 15 Jahren bzw. 17 Jahren. Die Gesamt- arbeit des MFK Berlin gehört zu den absoluten Glanzlichtern grenzwissenschaftlicher Forschung. Das Vervielfältigen der neuen Zusammenstellungen ist erwünscht und unterliegt keiner Beschränkung. Vorwort des Herausgebers Eine der größten Entdeckungen des 20. Jahrhunderts ist die chemische Beschaffenheit des genetischen Materials. Man bewies, daß eine bestimmte chemische Substanz in abgetöteten Bakterien von leben- den Bakterien aufgenommen werden kann, wobei sich deren pathogene Wirkung überträgt und ver- erbt! Man identifizierte die chemische Substanz als Desoxyribonucleinsäure , kurz DNS genannt (engl. DNA = d esoxyribo n ucleic a cid). Die DNS ist der Träger der Erbinformation. Im Jahre 1953 erkannte man, daß die DNS in ihrem Aufbau einer Strickleiter gleicht und wegen ihrer Spiralform als Doppel- helix bezeichnet wurde. Die Stränge der Leiter bestehen abwechselnd aus Zuckermolekülen (Desoxy- ribose) und Phosphatgruppen, während die Sprossen von zwei stickstoffhaltigen Basen gebildet werden. Ein DNS-Abschnitt mit etwa 1.000 Basensprossen ist für die Ausprägung eines Merkmals zuständig und bildet eine Erbeinheit (Gen). Die Reihenfolge der Basen ist für die Produktion von Eiweißstoffen (Proteinen) codiert (genetischer Code). Für die Zellen des Organismus ist die Herstel- lung von Eiweißstoffen wichtig, da diese den Zellstoffwechsel lenken (Enzyme). Bei einer Länge von 4 m DNS pro Zelle macht sich die DNS klein: In sich doppelspiralig gewunden, wickelt sie sich mehrfach um Eiweißuntereinheiten, die wiederum zu größeren Nucleosomen zusam- mengeknäuelt sind. Die Nucleosomen werden ihrerseits zu größeren Chromstinfäden zusammenge- ballt, die in ihrer Gesamtheit das Chromosom bilden. In den 23 Chromosomen-Paaren des Menschen - ein einfacher Satz von der Mutter, einer vom Vater - ist unser komplettes Erbgut verstaut, auf einer Größe von fünf tausendstel Millimeter! Dieser winzige Kern jeder Zelle enthält alle Erbinformationen für die Entwicklung des Menschen. In den vielfach verschlungenen Lebensfäden der DNS sind Bauan- leitungen chiffriert , die zur Ausprägung der vererbten Informationen führen. Wenn die Zellen sich teilen, organisiert sich das Fadengewirr der DNS zu mikroskopisch sichtbaren Chromosomen , so daß sichergestellt ist, daß die gespeicherten Erbinformationen vollständig an die Keimzellen und damit an die nächste Generation weitergegeben werden. Tausende Gene sind in den letzten Jahren analysiert worden und ihre Lage auf den jeweiligen Chromosomen bestimmt. Gene können Fehler aufweisen, sie sind mutiert , was zu Erbkrankheiten führt. Zu den Auslösern derartiger Mutationen gehören Alkohol, Nikotin, Medikamente, technische Strahlungen usw. - Der Mensch als Schöpfer von Mutationen!

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