Die Seelen - Nachtrag

- 16 - September 1961 Frage : Kannst du uns etwas über die DUALSEELE sagen? Wie begegnen wir ihr? ARGUN : Jeder Mensch hat sein DUAL. Doch es ist nicht immer so, daß der Erdenmensch seine DUALSEELE auf Erden findet. Es kann ebenso gut sein, daß er ihr im Jenseits begegnet. Aber es gibt auch viele Seelen, die auf Erden ihrem DUAL begegnen, es jedoch nicht erkennen und achtlos daran vorübergehen. Wenn sie sich aber begegnen und erkennen, daß sie zusammengehören, so kann es nur eine gemeinsame Entwicklung und ein gemeinsames Streben geben. Dabei kann EINS nur bestimmend sein. Aber beiden wird die gleiche Zeit für ihre Fortentwicklung und Reife gegeben. • GOTT hat vorsorglich noch manche GESETZE geschaffen, die aber für die irdischen Menschen noch nicht in Kraft getreten sind. Oktober 1961 Frage : Wie weit reicht die persönliche AURA eines Menschen? ARGUN : Hierfür gibt es keinen gültigen Maßstab, es hängt ganz von der Entwicklung ab. • Durchschnittlich beträgt die AURA etwas nur 25 cm. Sie ist nur eine kleine Hülle, in der auch der SCHUTZPATRON anwesend ist. • Da sich die AURA jedoch förmlich verändern kann, wird die dünnste Schicht ausfindig gemacht und an dieser Stelle durch einen PLAGEGEIST durchbohrt (PLAGEGEIST = gefallene Seele). Januar 1962 Frage : Was geschieht mit den Seelen der Tiere, die der Vivisektion zum Opfer fallen? ARGUN : Diese Tiere sind Märtyrer der Gesundheitsforschung oder Biologie. Nach dem GERECHTIGKEITSPLAN GOTTES wird ihnen dieses Opfer angerechnet. Doch wird ihnen schon oft im Leben ein göttlicher BEISTAND zuteil, indem ihnen ein großer Teil der Schmerzen genommen wird. Solche Opfer verwandeln sich in ein Mysterium. Ich möchte das aber nicht verallgemeinern. Viele Tiere leiden nämlich so, wie sie gerne quälen. Frage : Wie beurteilt das Geistige Reich die Dressur von Tieren für den Zirkus? ARGUN : Es handelt sich dabei um eine seelische Verbundenheit zwischen dem Tier und dem Dompteur. Die Tiere spüren die ehrliche Absicht und die LIEBE. Trotzdem sind die Tiere unberechenbar, weil die Ureigenschaft bei Raubtieren und Affen Verschlagenheit ist. Anders ist es bei Elefanten, die am intelligentesten sind. Sie sind sehr anhänglich. Wenn sie jemanden lieben, lassen sie ihn nicht mehr aus dem Auge. Wir haben gegen diese Dressuren mit LIEBE nichts einzuwenden, wohl aber gegen das Küssen der Tiere. Frage : Versklavt der Mensch das Tier? ARGUN : Der Mensch wird eine solche Versklavung bei keinem Tier erreichen; denn innerlich fühlen sie sich doch frei. Aber der Mensch ist - im Gegensatz zum Tier - zu versklaven, und er fühlt sich nicht mehr frei. Der Mensch ist jedoch undankbar gegen den besten Freund, den er unter den Tieren hat. So nimmt er die ganze LIEBE, Geduld und Arbeitskraft der Pferde in Anspruch, ja, er benennt die maschinelle Kraft sogar nach "Pferde-

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