Die Seelen - Nachtrag

- 25 - April 1967 Eine spirituelle Betrachtung zur Tagung der "Katholischen Akademie Bayern". Etwa 450 Teilnehmer aus gehobenen akademischen Kreisen nahmen an diesem bedeutsamen Kongreß teil. Es wurde diskutiert, daß es grundsätzlich möglich sei, einen isolierten, abgetrennten Kopf am Leben zu erhalten. Japanische Forscher hätten diesen Versuch bei einem Hundekopf erfolgreich durchgeführt. Wie verhält sich diese Perfektion bei einem menschlichen Kopf? - Die Diskussion und die medizinischen Forschungsexperimente zeigen deutlich den Atheismus auf diesem Gebiet. Erstaunlicherweise hielt sich die Kirche zurück. Ein Zeichen dafür, daß ihre Religion nicht ausreicht, diese Frage zu klären. Hat der Mensch das Recht, gewisse Grenzen zu überschreiten und wo liegen diese Grenzen? Hierzu sagte Professor Peter Röttgen: "Das Gehirn ist nicht der Sitz der Geistseele. Das Gehirn ist gewissermaßen eine Orgel, auf der die Seele spielt, wie ein Organist. Der Neurochirurg kann einige Pfeifen herausnehmen, wenn die Orgel falsch klingt, aber er kann die Pfeifen nicht austauschen. Jedoch den Organisten oder gar den Komponisten können und wollen wir Neurochirurgen nicht antasten." Die Wissenschaft möchte in Zukunft das Genie erhalten, selbst wenn der Körper dabei eingebüßt wird. Das Genie, d. h. der Geist, ist aber KOSMISCH. Die Wissenschaftler in München haben den Begriff "ASTRALKÖRPER" überhaupt nicht erwähnt, denn der Sitz der Seele befindet sich nicht nur im Hirn, er befindet sich im ganzen Körper. Das Hirn ist jedoch ein Relais, das mit dem kosmischen Bewußtsein in Verbindung steht. Das Bewußtsein wie auch der ASTRALKÖRPER sind jedoch GÖTTLICHE TEILE des Menschen. Aus diesem Grunde müßte die Kirche eine klare Antwort geben können. - Wenn die Kirche hierzu nicht Stellung nehmen kann oder will, müssen wir das Geistige Reich in Anspruch nehmen, sich dazu zu äußern: Das Geistige Reich, also die eigentliche Heimat des Menschen, lehnt derartige Versuche aus ethischen Gründen ab: ELIAS : Es bestehen Wechselbeziehungen zwischen der Seele und dem Gehirn. Das Gehirn als "Computer" und "Relais" gibt der Seele die Möglichkeit, sich dem Hirn mitzuteilen. • Solange sich das Hirn in Funktion befindet, ist diese Verbindung so stark, daß die Seele den Eindruck hat, sich im Hirn zu befinden. Ebenso wie ihr den Eindruck habt, in eurem Körper zu sein, obgleich das Zentrum eurer Seele sich außerhalb des Körpers befindet. Frage : Was meinst du mit "Zentrum eurer Seele"? ELIAS : Damit meine ich den SEELENKERN. Dieser KERN ist das Gefühl, nämlich das ICHBEWUSSTSEIN. Es ist das Individualbewußtsein zu wissen: Ich bin Ich und kein anderer. Dieses Zentrum braucht an keine Erinnerung gebunden zu sein. Frage : Kannst du uns das näher erklären? ELIAS : Der ASTRALLEIB ist zu Lebzeiten mit dem physischen Körper eng verbunden. Doch der ASTRALKÖRPER ist nicht allein die Seele, sondern nur ein Teil derselben. Die eigentliche Seele ist das ICH-BEWUSSTSEIN. Dieser Teil der Seele ist jedoch im KOSMOS verankert. • Die Gesamtseele ist die Summe der Erfahrung, plus Astralleib und ICHBEWUSSTSEIN - das bedeutet: Das ZENTRUM. Das ZENTRUM ist göttlich, da es von GOTT stammt. Auf diese Weise ist das ICH des Menschen mit GOTT verbunden. Ganz gleich, wie der Mensch sich verhält, er kann sich nicht ganz davon losmachen. Er wird immer wieder magnetisch angezogen. Die Funktion des ZENTRUMS wird göttlich ferngesteuert. Trotzdem behält der Mensch seinen freien Willen! Er kann selbständig denken und handeln. Das ZENTRUM ist wiederum mit dem ASTRALKÖRPER verbunden.

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