- 34 - • Außerdem gibt es eine Gedankenübertragung von jenseitig lebenden Seelen zu diesseitig lebenden Menschen. Es gibt sogar eine direkte Willensübertragung, die zur Besessenheit führen kann. In den nächsten 50 Jahren wird man das alles so weit erforscht haben, daß es keine Unwissenheit und Zweifel mehr in dieser Hinsicht geben wird. Damit kommt die Menschheit in ein Zeitalter, das die ganze Welt verändern wird. Wenn man dann die Wege der geistigen Erkenntnis beschreiten wird, so wird wahrscheinlich die brachliegende Hälfte des menschlichen Hirns aktiviert werden. Zur Zeit ist der Mensch noch nicht voll entwickelt, im Gegenteil - er hat der Entwicklung entgegengewirkt! • Große Laster, wie z. B. das Rauchen, haben sich nicht allein körperlich ausgewirkt, sondern auch geistigen Schaden angerichtet. Februar 1969 Frage : Birgt die Lehre von der Unsterblichkeit der Seele nicht eine gewisse Gefahr in sich, indem ein übrigbleibender Partner sich mit dem Toten noch so verbunden fühlt, daß geistige Komplikationen und das Gefühl einer Treulosigkeit auftreten können? Antwort : Nein, das Leben wird immer besser geführt werden, wenn die Wahrheit das Zepter führt. Die Unwissenheit ist nämlich derselbe Feind, wie das Vorurteil oder der Aberglaube. Die Unwissenheit muß unbedingt verbannt werden, denn sie entspringt der DUNKELHEIT. Eure Bestimmung aber ist es, Kinder des LICHTES zu werden. Wenn ihr das Wissen besitzt, könnt ihr euer Leben im Lichte des Wissens führen. Die DUNKELHEIT aber kann euch keinen Halt geben. • Wissen und Vernunft wurde dazu ausersehen, euch zu führen und zu leiten. Wenn ihr Wissen besitzt und eure Vernunft sprechen last, dann seid ihr imstande, euer Leben nach dem HÖCHSTEN auszurichten, daß eure Pilgerschaft auf dieser Erde der Mühe wert macht. Aus diesem Grunde birgt die Lehre von der Unsterblichkeit überhaupt keine Gefahr in sich. Der göttlich entwickelte Mensch schenkt seine LIEBE nicht einem einzigen Partner, sondern liebt die Menschheit als Ganzes, zu der er unabänderlich gehört. • Wer sich aus der Gemeinschaft isoliert, verliert auch den Anspruch auf das Erbe GOTTES.
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