- 35 - Juni 1969 Die Wahrnehmung der eigenen Seele Wenn man schon nicht an eine selbständige Existenz einer Seele glauben will, so gibt es dennoch genügend Fälle, wo ein Mensch den Austritt seiner eigenen Seele bzw. seines ASTRALKÖRPERS genau beobachten konnte. Die Literatur hat genügend Beispiele zur Hand. Bei Operationen, die unter Betäubung durchgeführt wurden, konnten die Patienten mitunter ihrer eigenen Operation mit geschlossenen Augen zusehen. Sie haben jede Phase der Operation beobachten und jeden Wortwechsel genau verstehen können. Manchmal stand die eigene Seele neben dem betäubten Körper, mitunter schwebte sie bis zur Decke empor. Diese Tatsachen müßten eigentlich bereits genügen, um als Beweis zu dienen, daß die Seele bewußt entkörpert werden kann. Da jedoch die Verbindung zum Körper noch nicht vollkommen gelöst wurde, konnten die Patienten die Verzahnung mit dem Körper wieder herstellen. Es gibt auch Fälle, wo die Seele ohne Betäubung den Körper zeitweise verlassen kann. Wichtig für den Forscher ist es, daß dieses Verlassen bewußt geschieht. Die entkörperte Seele sieht mit voller Klarheit ihren eigenen Körper, der sich in einer Starre befindet. In der Fachliteratur sind solche Fälle protokolliert. Es sind Forscher von einwandfreiem Rang und Ruf, die sich damit befaßt haben. So schreibt unter anderem der berühmte Forscher Dr. Emil Mattiesen: "Protokoll 41 a: Vor zwei Wochen hat sich diese Erfahrung erneuert. Ich las eines Abends im Bette ein heiteres Buch, über dessen Torheiten ich vor mich hinlachte. Plötzlich hatte ich den Eindruck mich selbst zu verlassen. Ich sah meinen daliegenden Körper mit dem Buch in den Händen, während ich mich selbst in der Luft fühlte, sehr glücklich und mit dem Gefühl verinnerlichten Lebens."
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