- 14 - Die Furcht ist ein großes Übel (Durchgabe aus dem Jahre 1958) Es ist nicht im Sinne GOTTES, noch im Sinne SeinerOrganisation , daß Seine Kinder sich fürchten sollen. Wohl heißt es: Fürchte GOTT, doch darf diese Mahnung nicht falsch ausgelegtwerden. • Fürchten heißt an dieser Stelle soviel wie achten , verehren , Ehrfurcht , also: Ehret GOTT! Wer zweifelt , der fürchtet sich. Doch die meisten Menschen fürchten sich vor dem Tode. Der Tod ist absolut nicht zu fürchten, höchstens die besondere Art des Sterbens, die dem Tod unmittelbar vorausgeht. Hierbei gibt es aber einen großen Unterschied zwischen dem Sterben eines positiven, gläubigen Menschen und eines negativenZweiflers. • Der gläubige , guteMensch wird von einem Engel abgeholt und geführt. Dieser kommt mit Blumenduft und in einem strahlenden Glanze. • Doch der Zweifler , der gottlose oder negativeMensch wird von düsteren Seelen seinesgleichen empfangen. Sie riechen übel und sehen noch übler aus, so daß sie den Sterbenden erschrecken, der in Angst und Pein seinen Körper ablegt. Das ist der Unterschied zwischen einem seligen undunseligenSterben, zwischen Furcht und Freude. • Wer GOTT liebt und im Leben wirklich danach denkt und handelt, dessen Todesstunde ist das herrlichste Erlebnis seines ganzen irdischen Daseins! Er erlebt eine unvergleichliche Feierstunde. Er betritt die Sphäre des göttlichen Lichtes. Die erstenChristen fürchteten sichnicht . Sie hatten das richtige Wissen. Sie starben einen Märtyrertod und erlebten die Feierstunde der körperlichen Trennung im vollen Glanze und im göttlichen Lichtmit Sphärenmusik und Blumenduft. Der körperliche Schmerz wurde durch dieses hohe sinnliche Erlebnis übertönt . Das ist absolut kein Märchen! Ihr wißt doch gut, daß es einen Liebesschmerz, ein hohes Glücksempfinden der Liebe gibt. Nun, der Tod eines positivenMenschen ist ein noch größererLiebesschmerz, ein unbeschreiblich süßer Rausch, bis die Trennung von Körper und Geist vollzogen ist. • Darum ruft bitte keinen Sterbenden an, hindert ihn nicht an diesem Erlebnis! GOTT will die Harmonie, und darum sollt ihr in Liebe und Harmonie zu Ihm kommen. DerWidersacher Luzifer haßt die Harmonie. Er haßt sie, weil er selbst um diese Harmonie gekommen ist. Der Teufel weiß genau, was die Harmonie ist und was sie bedeutet, doch weil er sie sich selbst verscherzt hat , so gönnt er diese Harmonie keinem anderen lebenden Wesen. Es ist eine Eifersucht von unvorstellbarem Ausmaß. Darum ist jede Eifersucht ebenfalls eine negativeEigenschaft. Anstelle der Harmonie steht bei ihm die Furcht, gesteigert bis zum Grauen, bis zum Entsetzen. Darum merkt euch wohl: • Wo immer eine ArtFurcht existiert, gehört diese zumReiche Luzifers , des Bösen. • Wer immer ein anderes Wesen bedroht , in Worten wie in Taten, der bedient sich einer teuflischen Waffe . • Wer droht , schimpft , beleidigt , unbeherrschtwird, der entfernt sich mit "Siebenmeilenstiefeln" weg von GOTT. • Wer sich tödlicher Waffen bedient , sie herstellt und damit droht , der ist ein Erpresser. Wer in irgendeiner Form droht, im allgemeinen Umgang mit seinem Mitmenschen oder auf politischemGebiet, der ruft das Böse an, der ruft das Negative im Menschen an und fordert es heraus.
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