- 13 - Fragen und Antworten Mai 1960 Frage : Kann man den Tod CHRISTI als eine göttliche Fügung bezeichnen? AREDOS: Der Tod des GOTTESSOHNES war ein von Menschenhand vorbereitetes Schicksal. Die jüdischen Priester sahen ihren ganzen Gottesdienst bedroht. Sie handelten dementsprechend. Doch später wurde es ihnen unheimlich und sie entlasteten ihr Gewissen durch die Bearbeitung des Talmuds. Sie belogen sich selbst. Juni 1960 Frage : Ein Geistfreund aus der Schweiz berichtet von einer Frau B. R., die große Offenbarungen vom Heiland erhalten haben soll. Kannst du uns etwas dazu sagen? ARGUN : Gewiß, es ist nicht alles abzulehnen, doch der Heiland ist nicht dafür zuständig. Das ist zu beachten! • Der SOHN DES HERRN geht einen wichtigeren Weg von interplanetarischer Bedeutung, da er den SANTINERN den Weg bereitet. Dezember 1960 Einwand : CHRISTUS soll gesagt haben: "Liebet eure Feinde." Die Erfahrung zeigt aber, daß es nicht angebracht ist, seine Feinde zu lieben. AREDOS : Diese Stelle ist falsch wiedergegeben. CHRISTUS sagte: "Ihr sollt eure Feinde nicht hassen." – Ihr sollt also den Feinden nichts Gutes tun, sie aber auch nicht schädigen. Doch ihr sollt ihnen helfen, wenn sie in Not sind. September 1961 Frage : Einige Menschen vertreten immer noch die Ansicht, daß CHRISTUS der persönliche GOTT auf Erden war. Ist diese Ansicht in irgendeiner Weise berechtigt? ARGUN : CHRISTUS hat bei uns im Geistigen Reich das höchste Ansehen neben GOTT. Er ist durch seine hohe Läuterung der SOHN GOTTES. Sein Tod war nicht vorgesehen. Er erfolgte vorzeitig durch den freien Willen der Menschen. • GOTT ist in jeder Weise unbesiegbar und kann deshalb auch nicht von Menschenhand umgebracht werden, wie das bei CHRISTUS der Fall war. Dem persönlichen GOTT etwas Derartiges zuzumuten ist Blasphemie, infolge der Vertrauenslosigkeit zu Seiner MACHT. CHRISTUS war GOTTES Stellvertreter.
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