- 16 - Frage : Es gibt bekannte Medien, die sehr hohe Inspirationen und Diktate empfangen haben. In einer dieser bekannten Verbalinspirationen heißt es, daß GOTT und CHRISTUS als eine Person zu verstehen seien. Diese Publizierung hat zu Verwirrungen geführt. Wie kann man das richtig verstehen? AREDOS: In vielen Fällen ist die Verbalinspiration unterschiedlich. Es kommt auf die Seele und auf das Gehirn des Mediums an. • In den meisten Fällen muß das Medium beim Hellhören die telepathisch an das Medium gerichteten Begriffe selbst in die eigene Muttersprache übersetzen. Dabei kommen jedoch viele Fehler vor, weil die Übersetzung vom empfangenen Begriff in das passende Wort nicht immer möglich ist. Da CHRISTUS - religiös betrachtet - neben GOTT eine sehr hohe Stellung einnimmt, kann das Verbalmedium hier durchaus eine Verwechselung begehen. Das Medium kann dann GOTT und CHRISTUS nicht mehr unterscheiden und dementsprechend trennen. Diese Fehler sind menschlich und können nicht als ein grobes Versehen des Mediums gewertet werden. • Deshalb ist eine vollautomatische, d. h. unbewußte Medialschrift, in diesen Belangen z u v e r l ä s s i g e r , auch wenn sie viel umständlicher ist. Frage : Können solche Fehler, wie die Verwechselung von GOTT und CHRISTUS, sehr verderbliche Folgen für unsere Entwicklung haben? AREDOS: In diesem Falle weniger, denn es kommt auf die Belehrung an und diese weist zwischen GOTT und CHRISTUS überhaupt keinen Unterschied auf. • Aber es ist eine Blasphemie, wenn GOTT in einer menschlichen Inkarnation vermutet wird. Frage : Warum ist es eine Blasphemie? AREDOS: Bedenkt einmal, wie unendlich groß die Schöpfung ist. Milliarden von Milchstraßensystemen sind vorhanden – und in ihnen ist unfaßbares Leben. Für alles ist GOTT zuständig. Und da soll ER es nötig haben, Seine majestätische Stellung im Universum zu verlassen, um als Tagelöhner und Zimmermann auf dieser winzigen Welt zu wandeln, um letzten Endes als ein Verbrecher umgebracht zu werden? - Wo ist da noch eine Logik vorhanden? • Nehmt es als eine Tatsache an, daß CHRISTUS ein autorisierter Fürsprecher für j e d e n Erdenmenschen ist. GOTT selbst kann niemand begreifen, auch dann nicht, wenn ER wie ein Mensch auf Erden wandeln würde. Zwar sagte CHRISTUS: "Wer mich sieht, der sieht den VATER." Aber damit meinte er keinesfalls, daß er selbst dieser VATER sei. Er meinte vielmehr, daß er und der VATER vollkommen einer Meinung seien. - Wir wundern uns immer wieder über eure vernunftlose Auslegung der biblischen Vorgänge. Wir sind deshalb sehr bemüht, die vielen Fehler in der Auslegung zu korrigieren. Aber leider scheitern wir allzuoft an dem religiösen Fanatismus, der völlig einseitig urteilt. Oktober 1964 Frage : Ein Kirchendogma sagt, daß CHRISTUS mit seinem Blut die Sünden der Menschheit auf sich genommen hat. Was sagt ihr dazu?
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