Politik für wen?

- 2 - Man ist nicht bereit, über neuoffenbarte WORTE GOTTES nachzudenken, geschweige denn sie anzu- erkennen und umzusetzen. Nicht einmal die Theologen kümmern sich darum - in der unbegreiflichen, aber üblichen Eifersucht, es könne dem "Glauben" etwas verlorengehen , wenn das Wissen an seine Stelle tritt. Doch vorschnelle Anmaßung eines Lehramtes auf noch nicht genügend selbsterforschtem Gebiet führt immer nur zur Demonstration der eigenen Inkompetenz. Es genügt nicht , die Heilige Schrift ständig zu zitieren, um weltweiten Frieden zu erlangen. Gewiß, es gab Erfolge, doch ist damit die Welt im Lot? Es reicht nicht aus, auf die Worte CHRISTI in der Bergpredigt hinzuweisen, die politischen Entscheidungen werden davon nicht beeinflußt. Die Menschen hören von den Kanzeln, daß sie von GOTT angenommen und frei von Schuld sind - nur erlebt wird es nicht . Die Wahrheit muß lebendig , zeitnah und durchsichtig sein, für jedermann, so, wie es die reine LEHRE CHRISTI seinerzeit war. Doch durch nicht endende wissenschaftliche und theologische Erklärungs- versuche GOTTES und Seiner Schöpfung, ist der lebendige und erfahrbare Glaube verlorengegangen. Gerade im Hinblick auf die göttlichen Wahrheiten bestehen auf Erden Irrtümer und Unkenntnisse in unbeschreiblichen Ausmaßen. Die Reste der Wahrheit in den Heiligen Schriften sind durch Verände- rungen und Fälschungen sehr geschwächt geworden, um mit den Irrtümern fertig zu werden. Aus die- sen Gegebenheiten fallen die Übersetzungen und Interpretationen der Heiligen Schriften entsprechend fehlerhaft aus, auch wenn sie wahrheitsgetreu erscheinen! Begriffe wie "GOTT" und "Frieden" sind untrennbar miteinander verbunden. Es gibt keinen Frieden ohne GOTT! Es gibt aber auch keinen Frieden mit falschen Gottvorstellungen. Interpretationen sind vom seelischen Entwicklungsstand des Interpreten abhängig und menschliche Logik hat absolut nichts mit göttlicher LOGIK zu tun. Von entscheidender Bedeutung für eine Universelle Weltreligion sind authentische Ergänzungen der nur bruchstückhaften göttlichen Wahrheiten und die Richtigstellung der Auslegungen. Ist dies einmal geschehen, wird das Bemühen, Politik und Religion in Einklang zu bringen, tatsächlich die Alternative zu Rüstung und Krieg. Die dazu nötigen Neuoffenbarungen sind vorhanden und irdischem Denken in allen Belangen überlegen. Eine Gemeinschaft aller Menschen ist möglich , wenn erkannt wird, daß jeder Mensch als geistiges Wesen, sozusagen als Original, aus dem UNIVERSALGEIST GOTT entstanden, nur einen einzigen Platz im All einnehmen kann: den unaustauschbar seinen . Ihm dazu zu verhelfen, gewährleistet eine soziale Gerechtigkeit: denn wo nur dieser und kein anderer Mensch an seinem Platze ist, vermag er diesen Platz auch keinem anderen Mitmenschen wegzunehmen. Richtig verstandener Individualismus und richtig verstandener Sozialismus bedingen einander, doch ohne höhere Erkenntnisse geht es nicht. Der Mensch muß zuerst den Schritt in die Richtung tun, die er zu gehen wünscht. Harmoniert seine Zielvorstellung mit der Gesamtschöpfung, bleibt hilfreicher Beistand aus den SPHÄREN DES LICH- TES nicht aus.

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