- 38 - Januar 1966 Ein Blick in die Zukunft Wohlan, wenn ein neues Jahr kommt, dann möchte der Erdenmensch gerne wissen, was die Zukunft für ihn bereit hält. Die Zukunft läßt sich weder aus den Karten noch aus dem Bleiguß deuten. • Die Zukunft ergibt sich aus der PLANUNG GOTTES und aus den Vorbereitungen, die von der Menschheit getroffen werden. Wir wissen natürlich mehr als ein Erdenmensch, aber wir dürfen nicht alles verraten, weil ein vorzeitiges Wissen oft falsche Reaktionen heraufbeschwört. Unsere Sicht geht allerdings ziemlich weit, daher kann man sie als Prophetie bezeichnen. Nicht alles, was prophezeit wird, kann sich realisieren, da manchmal Dinge dazwischen kommen, die neu auftauchen und den Lauf des Geschehens plötzlich ändern. Doch bleibt ein großer Teil des zukünftigen Geschehens bestehen. • Die Zeitbestimmung der einzelnen Geschehnisse ist niemals nach astronomischen Einteilungen vorgesehen, sondern nach dem Tempo der Entwicklung. Dieser Entwicklung steht jedoch meistens eine allzu große Ungeduld des Erdenmenschen gegenüber, der das Gute sofort verwirklicht haben will, während er das Böse möglichst weit hinausgeschoben haben möchte. Nach dieser Zeiteinteilung können wir nicht prophezeien, sondern das Maß der Geduld darf nicht überfordert werden, wie es die Erdenmenschen tun. Jedes Ding braucht seine Zeit, auch die Entwicklung der Menschheit macht keine Ausnahme. Jedenfalls kann ich euch sagen: • Daß die politischen Auseinandersetzungen im asiatischen Raum eure Zukunft bestimmen werden. • Rotchina wird eine negative Rolle spielen, die dazu führen wird, daß die Weiße Rasse enger zusammenrücken muß. Dadurch wird sich auch das politische Bild Deutschlands ändern. • Die Asiaten werden durch die Anwendung bedrohlicher Mittel einen sehr großen Rückschlag erleiden. • In der Sowjetunion wird man neue Erkenntnisse in der Psychologie gewinnen, die eine Mäßigung der atheistischen Einstellung zur Folge haben. Man wird vorsichtiger werden. • Die deutsche Sowjetzone wird den Rückhalt zur Sowjetunion verlieren. Dadurch wird sich vieles ändern. • Die Mauer wird ihre Bedeutung nach und nach verlieren. Sie ist sowieso nur ein Werk der Angst vor dem Untergang. • In der Sowjetunion bereitet sich ein neuer starker Mann auf sein Amt vor. Er wird nicht ganz in die Fußstapfen des Roten Kommunismus treten. Der Kommunismus wird eine neue Färbung bekommen. • Ein Weltkrieg kann sich anbahnen, der sich auf den asiatischen Raum bezieht. Er kann durch positive Einstellung der Großmächte verhindert werden, was jedoch noch fraglich ist.
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