- 9 - Frage : Geistig zu verstehen? ARGUN : Es ist nicht nur geistig, sondern auch materiell zu verstehen. Es wird stets zwei Parteien geben, die rechte und die verkehrte. Frage : Kannst du uns das "in die Luft schwingen" besser erklären? ARGUN : Das heißt, sie flüchten, gehen einfach fort, um den Qualm nicht zu riechen und sich nicht noch ein "Fleckchen" zu holen. Man könnte ja sonst sagen, sie sind nicht ganz sauber. Frage : Der "Sender Beromünster" soll die UFONEN-Botschaften ins Lächerliche gezogen haben. Uns ist nicht bekannt, daß ein Beauftragter des Senders je an einer unserer Sitzungen teilgenommen hat. Wie urteilst du darüber? ARGUN : Macht euch nichts daraus, auch gegenteilige Ansichten können positiv werden. Sie wissen es nicht besser und gehören zu den Zweiflern. Doch eines Tages werden sie beschämt erwachen. • Das Volk urteilt übrigens anders als die Rundfunkreporter. (Anmerkung: Der Sender ist sehr schlecht unterrichtet. Die Reporter und jene Sprecher sollten das "Neue Europa" vom 15. Mai 1958 lesen, damit sie besser auf dem Laufenden sind. Das Pentagon weiß Bescheid. Macht euch nichts vor!) Juli 1958 Frage : Was könnt ihr uns zur augenblicklichen Weltlage sagen? ARGUN : Nun, meine lieben Freunde, mit viel Erschütterung verfolgtet ihr in der vergangenen Woche die Tatsache des Zusammensturzes einer Monarchie und man glaubte, daß dieser kleine König sich zu einem gewaltigen Manne entwickeln könnte, weil sein Land viel Reichtum hat – das Erdöl. Das Erdöl bedeutet in diesem Zeitalter pures Gold. Pures Gold für die westliche Hemisphäre und für die Demokratie, welche sich hiermit sehr gut ausdehnen kann und vielen hungrigen Menschen ein sicheres Einkommen bereitet. Dieses wurde von der anderen Seite beobachtet. Man plante Böses, um den kleinen König, jedoch mächtigen Mann, ins Werk zu pfuschen. Man organisierte Unruhen im Lande, die sehr geschickt eingefädelt wurden, um so Unzufriedenheit in dem Land aufkommen zu lassen. Zuerst waren es nur kleine Unruhen, welche unbedeutend waren. Es war wie ein Flämmchen, doch plötzlich loderte es auf und brach aus. Heute bemühen sich alle Länder der Welt, dieses Feuer wieder einzudämmen, weil die Gefahr besteht, daß auch ihr Haus abbrennt. Es ist augenblicklich eine sehr, sehr große Krise, denn jeder Schritt muß genauestens überlegt und ausgemessen sein, denn einen Zentimeter zu weit gegangen, kann den Weltkrieg und damit den Untergang der Menschheit dieser Erde bedeuten. • Man wird mit Macht versuchen, Jordaniens König umzubringen. Aber glaubt mir, seine Absichten sind positiv und wir werden bemüht sein, ihm das Leben zu erhalten, denn er bedeutet in Nahost einen sehr wichtigen Mittelpunkt, denn er gehört seiner Nation treu an und ist bereit, für sie sein Leben zu lassen, denn er liebt seine Heimat. Unser HERRGOTT sieht alles mit an und ER weiß, was ER zu tun hat. ER beobachtet. Und wenn die Zeit naht, dann greift ER ein, nicht wenn es zu spät ist, aber auch nicht, wenn es zu früh ist.
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