Reinkarnation und Karma - Nachtrag

- 16 - Dezember 1966 Die Erforschung des Geistigen Reiches (von Herbert Viktor Speer) Wir wurden verschiedentlich gebeten, mit Hilfe der geistigen Verbindungen die umstrittene Frage der Wiedergeburt (Re-Inkarnation) zu klären. Das Geistige Reich hat im Laufe unserer Studien bereits einige Hinweise gegeben, die wir im Menetekel veröffentlicht haben. Man meint jedoch, daß diese Hinweise nicht ausreichen, diese Frage zu klären, da es jenseitige INTELLIGENZEN gibt, die sich zur Reinkarnation bekennen, andere jedoch wiederum nicht. Aus diesem Grunde herrscht die größte Uneinigkeit selbst unter erfahrenen Spiritualisten. Frage : Herr Speer, haben ihre GEISTFÜHRER zur Reinkarnation Stellung genommen? Speer : Unsere GEISTFÜHRER, mit denen wir bis jetzt ununterbrochen 14 Jahre lang zusammenarbeiten, haben sich ohne Ausnahme zur Wiedergeburt positiv geäußert. Hinzu kommt, daß auch unsere außerirdischen FREUNDE, insbesondere ASHTAR SHERAN, die Wiedergeburt bestätigten. Frage : Warum haben andere hohe Geister die Reinkarnation energisch bestritten? Speer : Um diese Frage zu beantworten, muß erst geklärt werden, wer diese hohen Geister sind. Wir haben festgestellt, daß tatsächlich nur hohe Geister bzw. bedeutende FÜHRER, Einblicke in die göttlichen Mysterien haben. Niedere oder noch ungeläuterte oder ungeschulte geistige INTELLIGENZEN haben keine solchen Einblicke. Sie können darüber auch nicht zuverlässig aussagen. • Wenn ein Geistwesen die Reinkarnation abstreitet, so beweist es damit, daß es k e i n hohes Geistwesen ist, aber als ein hohes Geistwesen g e l t e n w i l l . Auf diese Weise kommt es dann zu den Unstimmigkeiten. Ein echtes HOHES GEISTWESEN bzw. ein großer LEHRER kommt nicht so ohne weiteres in einen spirituellen Kreis. Das ist einfach nicht möglich. Frage : An welche Bedingungen ist eine Verbindung mit HOHEN GEISTWESEN geknüpft? Speer : Es kommt auf die Lauterkeit der Teilnehmer an. Aber das allein genügt noch nicht. Die Teilnehmer müssen in jahrelanger Schulung geistig so vorbereitet und fortgeschritten sein, daß ihre SCHWINGUNGEN den HOHEN SPHÄREN näherkommen. Wenn auch nur ein ungeeigneter Gast oder Anfänger darunter ist, kann der ganze Kontakt mit HOHEN GEISTERN sofort gestört werden. Ein winziger Gedanke genügt! Das verhindert jedoch nicht, daß weniger hohe Geister sehr mitteilsam sein können. Diese Geistwesen können nur das berichten was sie wissen, aber ihr Wissen ist meistens nur ähnlich dem Wissen, das die meisten Menschen auf Erden besitzen. • Ein HOHER GEIST hat ein ü b e r r a g e n d e s WISSEN, das jedem Teilnehmer an der Sitzung sofort Bewunderung abverlangt. Es gibt Geister (Seelen), die nicht gern "Geister" genannt werden wollen, weil diese Bezeichnung in Verruf gekommen ist und die sich ein Vergnügen daraus machen, ihre Zirkelteilnehmer zu foppen. Selbst intellektuelle Seelen sind darunter und diese verstehen es ganz besonders, ihre Fopperei glaubwürdig zu frisieren. Doch immer sind die Zirkelteilnehmer durch ihre eigene innere Haltung daran schuld. Zwar haben solche Zirkel laufend echte Kontakte, aber sie kommen in ihrer Entwicklung nicht einen Schritt vorwärts. Im Gegenteil, diese Zirkel sind eine Schande für die Grenzwissenschaft. Rügt man ihr Verhalten, werden die Teilnehmer aggressiv und rächen sich manchmal in irgendeiner Weise. - Dann gib es noch Einzelmedien, die ohne einen aufgebauten SCHUTZ arbeiten. Ihnen kann ein Geist erzählen, daß er der "liebe Gott" sei. Das Einzelmedium gerät in Verzückung und glaubt dann den größten Unsinn, besonders wenn es schöne Prosaworte oder Versprechungen sind. Wissenschaftliche Logik ist keine Blasphemie! Sie steht hoch über jeder theologischen Phrase.

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