Reinkarnation und Karma - Nachtrag

- 34 - Oktober 1972 Reinkarnation Hinsichtlich der Reinkarnationslehre hat die Menschheit schon einige Erkenntnisse gesammelt. Doch der dogmatische Kircheneinfluß hat diese wichtige Lehre gestrichen. Das war ein Akt der Vergewaltigung einer wichtigen Wahrheit. Es ist unbegreiflich, warum die Reinkarnationslehre aus den christlichen Religionen entfernt worden ist. Da wir seit mehr als 20 Jahren in freundschaftlicher Zusammenarbeit mit den geistigen FÜHRERN wichtige Probleme besprechen, glauben wir zuversichtlich, daß wir auch auf dem Gebiet der Reinkarnation einiges klären können. • Ohne die Wiedergeburt des Menschen gibt es keine sinnvolle Erklärung für die Existenz des Menschen. Außerdem ist die Gerechtigkeit GOTTES in Frage gestellt, wenn das Leben auf der Erde nur einmalig wäre. Im Umgang mit vielen Interessenten haben wir erlebt, daß es viele Menschen gibt, die nicht den Wunsch haben auf die Erde zurückzukehren. Viel lieber glauben sie den Unsinn, der von den Kirchenreligionen verbreitet wird, nämlich daß der Mensch nach seiner Entkörperung in einer "himmlischen Ruhe" auf eine "jenseitige Auferstehung" im Grabe wartet. Die erarbeitete Wahrheit sieht anders aus! Nach der Entkörperung lebt der Geist des Menschen in einer anderen DASEINSSPHÄRE. Die Umgebung ist der geistigen Entwicklung der Menschenseele angepaßt. Wer schlecht gelebt hat, lebt in schlechter Gesellschaft weiter - ebenso umgekehrt. Wer gut war, lebt unter Gleichgesinnten. Von einer "himmlischen Ruhe" kann nicht die Rede sein, denn die Jenseitigen sind sehr aktiv. Schon aus dem Grunde, weil ihre Sinne sehr gut arbeiten, auch ihre Gedanken laufen ebenfalls schneller. CHRISTUS sagte, daß es im HAUSE GOTTES sehr viele Wohnungen gibt. Hiermit meinte er die unterschiedlichen SPHÄREN. Diese jenseitigen SPHÄREN sind so zahlreich und so verschieden, daß sie nicht aufgezählt werden können. • Eine SPHÄRE kann nicht gewechselt werden, wenn die dazu nötige geistige Entwicklung nicht erreicht ist. • Es geht im Geistigen Reich also nicht um einen Erwerb von Geld und Besitz, sondern um die Erreichung eines besseren Niveaus. Im Jenseits kann man sich nichts erkaufen, vieles aber läßt sich durch geistige Arbeit erreichen. Niedrige Seelen, die noch unterentwickelt sind, zeigen oft keine Lust an sich selbst zu arbeiten; sie lungern tatenlos herum und interessieren sich für alles Negative, was auf der Erde geschieht. Gelegentlich greifen sie ein, wenn sich ihnen eine Möglichkeit bietet, die irdische Misere noch zu verschlimmern, denn sie haben Spaß an diesem negativen Spiel. Solche Seelen müssen damit rechnen, zwangsweise reinkarniert zu werden. Diese Reinkarnation erfolgt nach einem göttlichen GESETZ, das dem irdischen Sterben sehr ähnlich ist. Niemand kann sich dagegen wehren. Die Reinkarnation kommt plötzlich, wie der Tod (Zweiter Tod). Nun stellt sich die Frage, wo die Wiedergeburt erfolgt? Hier zeigt sich nun die GERECHTIGKEIT des SCHÖPFERS: ER hat es eingerichtet, daß eine große ORGANISATION darüber entscheidet, welche Stufe für den Reinkarnierten die lehrreichste ist. Das hat aber nichts damit zu tun, ob die Wiedergeburt in einem Herrscherhaus stattfindet oder in einer armen Arbeiterfamilie. Wichtig ist die Tatsache, daß das zukünftige Leben der Entwicklung des Menschen angepaßt ist. • Für diese Zwangsmaßnahme erhält der Mensch durchweg seine persönliche Freiheit, d. h. er kann selbst entscheiden und handeln.

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