Reinkarnation und Karma - Nachtrag

- 37 - Reinkarnation CHRISTUS sprach vom Zweiten Tod - und warnte davor! Mit diesem Zweiten Tod meinte er das Sterben in der GEISTIGEN WELT, also die Reinkarnation. CHRISTUS wußte, daß das Leben auf der Erde kein Spaß ist und der Mensch den harten Weg der Läuterung zu gehen hat. Hinzu kommt das Karma. Das Leben eines geläuterten Menschen im Geistigen Reich ist dementsprechend schöner. Viele Menschen glauben, daß alle Verheißungen auf ein besseres Leben nach dem Tode nur Phantastereien seien. Aber das ist ein Irrtum, denn diese WELT mit ihren vielen SPHÄREN besteht wirklich, auch wenn sie noch so märchenhaft erscheint. Es gibt einige Menschen (Adepten), denen es vergönnt war, einen kurzen Blick in dieses Geisterreich zu werfen. Wenn sie davon berichteten, so hielt man sie für krank oder verrückt. • Die Reinkarnation ist die wichtigste Phase des menschlichen Lebens; sie ist die große Schule der geistigen Menschwerdung. Jeder Mensch auf dieser Erde ist nichts anderes als ein Schüler, der in die Klasse eingestuft ist, die er benötigt, um zu erkennen und zu lernen. Was hat ein negativer Verbrecher im Himmel zu suchen? Er kommt bestimmt wieder in die Schule, und zwar in eine Klasse, die es ihm nicht leicht macht. Viele Menschen stöhnen: "Was habe ich bloß verbrochen, daß es mir so schlecht geht? Ich habe doch nichts Böses getan?" Es mag möglich sein, daß diese Menschen nichts Böses getan haben, aber vielleicht taten sie es in einem früheren Leben. Vielleicht können sie ihr Unrecht gar nicht erkennen, weil ihnen die geistige Reife zur Selbsterkenntnis fehlt. • Der Schleier der Erinnerungslosigkeit, in bezug auf die früheren Reinkarnationen, ist durchaus nicht gleichmäßig verteilt. Es gibt eine ziemliche Anzahl von Menschen, die Erinnerungsfragmente besitzen. Selbstverständlich ist die Gabe derartiger Erinnerungen in jedem Menschen vorhanden, aber sie sind latent, weil die Bewußtseinsfrequenzen unterschiedlich sind. Doch plötzlich kommt man auf die richtige FREQUENZ und dann wird die Vergangenheit entschleiert. Es gibt viele Fälle dieser Erinnerungen, die man wissenschaftlich überprüft hat; sie bestätigten tatsächlich das Vorleben. Natürlich ist diese Erkenntnis nicht im Sinne der Kirchenlehren, welche die Reinkarnationslehre gestrichen haben. Damit wurde eine Wahrheit außer Kraft gesetzt. • Es ist von ungeheurer Bedeutung, daß die Reinkarnationslehre wieder erarbeitet und bekannt gemacht wird; denn ohne diese wichtige Erkenntnis kann sich kein Mensch selbst begreifen, noch weniger das Universum verstehen. • Die Reinkarnation beweist die Unsterblichkeit des menschlichen Bewußtseins, d. h. die Unvergänglichkeit der menschlichen Seele. Mit dieser Erkenntnis weicht auch ein wesentlicher Teil der Todesfurcht. Außerdem würden potentielle Selbstmörder erkennen, daß es keine Flucht gibt, die sie vor der Verantwortung rettet. Kaiser Julian erinnerte sich, im früheren Leben Alexander der Große gewesen zu sein. Auch Ovid behauptete, die Belagerung von Troja als Krieger mitgemacht zu haben. Ebenso besaß Apollonius von Tyana Erinnerungen an sein vorangegangenes Leben. Das sind nur einige Beispiele bekannter Namen. Das Heer der Erinnerungsbegabten ist ungeheuer groß. Natürlich haben sich auch Wissenschaftler mit diesem Phänomen befaßt und versuchen immer wieder, die Tatsache der Reinkarnation auf ein anderes Gleis zu schieben. Sie sprechen von "unterbewußten Phantasien". Wissenschaftler zerreden gern die Wahrheit, die sie nicht akzeptieren wollen. Der Spiritualismus beweist jedoch die Richtigkeit der Reinkarnation.

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