Reinkarnation und Karma - Nachtrag

- 39 - Februar 1973 Reinkarnation Eine geläuterte Seele, d. h. eine Seele, die moralisch, sittlich und charakterlich gefestigt ist, wird in einem kürzeren Zeitraum nicht wieder eingekörpert; sie ist zum Dienen bereit und bekommt erzieherische Aufgaben übertragen, z. B. als persönlicher SCHUTZPATRON zu wirken, um einen irdischen Menschen zu führen, ihn zu beschützen und telepathisch zu beraten und auch zu beeinflussen. Eine nicht geläuterte Seele, d. h. eine Seele, die menschenfeindlich, egoistisch, gottlos und ohne Demut ist, wird in REGIONEN gebracht, die man als "Hölle" bezeichnet. In diesen REGIONEN herrscht die Menschenfeindlichkeit vor, von Ruhe und Seligkeit keine Spur. In diesen SLUMS des Geistigen Reiches gibt es keine Bremse für negative Charaktereigenschaften, wie Haß und Neid. Das Ende dieser Situation führt zu einer Erkenntnis, nämlich der, daß das Erdenleben verpatzt worden ist. Wenn dieser Zustand der Reue einen gewissen Grad erreicht hat, kann die Seele mit der GNADE GOTTES rechnen. Diese Begnadigung besteht in einer Reinkarnation. Bei der Wiedergeburt auf Erden werden verschiedene Gesichtspunkte beachtet: Die zu reinkarnierende Seele wird in eine irdische Situation gebracht, die für sie die beste Möglichkeit einer Besserung bietet. Dies zu beurteilen ist für uns Menschen unmöglich. Aber wir wissen und hören es immer wieder, daß es eine GERECHTIGKEIT gibt, auch wenn wir sie nicht erkennen. Es kann sein, daß auch die Astrologie hineinspielt, wir haben aber noch keine Sicherheit gewonnen, inwieweit sie sich auswirken kann. • So sehr sich auch die christlichen Weltanschauungen sträuben, die Reinkarnation ist eine Tatsache. Die Reinkarnation sichert sogar den Glauben an die Unsterblichkeit. Ohne sie gäbe es überhaupt keine Entwicklung. Solange der Mensch von einer göttlichen Erkenntnis fern ist, wird er die Pilgerfahrt auf der Erde weiterhin durchmachen müssen. • Wer würde auf den Gedanken kommen, einen Wolkenkratzer mit allem Drum und Dran zu bauen, um eine Ameise zu beherbergen? - GOTT hat nicht ein so unfaßbares Universum geschaffen, damit der Mensch nichts weiter davon hat, als nur ein kurzes Erdendasein, das noch dazu in einem absoluten Nichts endet. Dagegen spricht sogar die menschliche Logik! Was Wissenschaftler an dieser Sache stört, ist das Karma; denn damit ist Buße verbunden. Niemand möchte büßen, darum akzeptiert mancher lieber das Kirchendogma vom "Ewigen Himmel" und auf die Grabsteine schreibt man: "In ewiger Ruhe schläft hier..." – Durch das GESETZ DER REINKARNATION wird solch ein Satz zu einem absoluten Unsinn, denn der angeblich "Schlafende" kann schon längst wieder unter uns weilen. Es gibt weder einen "Ewigen Schlaf" noch eine "Ewige Ruhe". Das Jenseits ist sehr aktiv, im Guten wie im Schlechten. Der Mensch muß sich damit abfinden, daß er - ob gut oder schlecht - ein ewiges Leben besitzt. Nur der materielle Körper ist eine Leihgabe, die den Gesetzen der Materie unterliegt. Das ganze Dilemma der Erkenntnislosigkeit kommt hauptsächlich daher, weil die Wissenschaft irrtümlich annimmt, daß das Bewußtsein und die Gedankentätigkeit eine Funktion des Hirns seien. Wenn sich das Hirn auflöst und nicht mehr funktionsfähig ist, so ist der Mensch vom Leben ausgeschieden und ins Nichts gegangen. Diesen Unsinn zu widerlegen ist die höchste und heiligste Aufgabe, die uns gestellt ist. Wir versuchen mit allen Mitteln, hier Klarheit zu schaffen, weil wir die QUELLE DER WAHRHEIT entdeckt haben. * * * * * * *

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