Reinkarnation und Karma - Nachtrag

- 41 - März 1973 Reinkarnation Anthropologische Untersuchungen haben gezeigt, daß die primitivsten Menschengruppen an eine Geisterwelt glauben, obwohl diese Gruppen weit über die gesamte Erde verstreut leben. Woher haben diese Menschen niedrigster Kulturstufe dieses WISSEN her? - Ebenso steht fest, daß diese Naturmenschen an eine Inkarnation glauben und ihren Totenkult danach ausrichten. Woher haben diese Primitiven die Kenntnis von einer menschlichen Wiedergeburt? - Hierfür gibt es nur eine plausible Erklärung: Diese Menschen unterhalten KONTAKTE zur Geisterwelt, die sie darüber informiert. Doch infolge ihrer Unreife können sie diese Informationen nicht voll begreifen und sie verändern nach ihrer Denkweise die Tatsachen. Genau so ist es auch bei den Kulturvölkern: Auch diese erhalten BOTSCHAFTEN und ERKLÄRUNGEN aus dem Jenseits, aber sie verändern diese INFORMATIONEN, die sie ihrer Denkweise anpassen. So ist es bei allen Religionen der Welt. Keine Kirche macht davon eine Ausnahme. Sehr deutlich finden wir die Inkarnationslehre bei den alten Ägyptern. Irrtümlich glaubten sie, daß der Verstorbene noch Nahrung braucht, um sich zu erhalten. Es war zu schwer, sich ein menschliches Leben vorzustellen, das nicht wahrnehmbar ist. Spirituelle Zirkel, die einwandfrei arbeiten, stimmen hinsichtlich der Reinkarnationslehre völlig überein. Wo das nicht der Fall ist, handelt es sich um Medien und Zirkel, die nicht exakt genug arbeiten. • Der Einfluß der eingepaukten Kirchenlehren ist sehr stark und verhindert oft das Durchdringen der objektiven Wahrheiten. • Es gibt keinen Menschen, der nicht wiedergeboren wird. Lediglich die Zeitabstände sind verschieden. • Eine Reinkarnation kann 1.000 Jahre aufgeschoben werden, aber sie kann auch Stunden nach dem Ableben erfolgen. Es kommt auf den Zweck der Entwicklung an. Wenn eine Seele im Jenseits lebt, so hat sie die Möglichkeit, sich auch dort weiterzubilden. Ist der Bildungsdrang vorhanden, so wird die Wiedergeburt aufgeschoben. Ebenso spielt der Dienst an der Menschheit eine bedeutende Rolle; dieser setzt die Reinkarnation aus, solange der Dienst mit Erfolg ausgeführt wird. Man ersieht daraus, wie wichtig der Dienst an der Gesellschaft ist. Menschenseelen, die gegen die Gesellschaft sind, die keine Mission übernehmen wollen, sondern nur herumstreunen, müssen mit einer baldigen Wiedergeburt rechnen. Aber diese Seelen werden nicht bevorzugt, sondern sie haben ein KARMA abzutragen, d. h. sie werden tief eingestuft. Wenn die Menschheitsführer besser in der spirituellen Geisteswissenschaft unterrichtet wären, würden sie manchen Fehler unterlassen, nämlich Fehler, die bewußt gemacht werden und ein KARMA nach sich ziehen. Diese Dinge, die sehr real sind, versucht die Kirche auszuschalten, daher die Lehre vom "Ewigen Himmel" und von der "Ewigen Verdammnis". In den "Kirchenhimmel" kommt man am besten, wenn man die Kirchen unterstützt. Von diesem Glauben - besser Aberglauben - wird reichlich Gebrauch gemacht. Wie oft hört oder liest man die Worte: "Man lebt ja nur einmal auf dieser Welt". Das ist ein Irrtum, der viele Menschen auf den falschen Weg bringt. Jeder hier auf Erden lebende Mensch hat schon eine ungeheure Kette von Reinkarnationen hinter sich, ohne die er so primitiv wäre, daß er auf dieser technisierten Erde nicht leben könnte. Schon bei der Geburt bringt der Mensch intuitiv die Erfahrungen seiner vielen Vorleben mit auf diese Welt. Das kann jeder Mensch beobachten, auch ohne ein absolviertes Studium.

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