Reinkarnation und Karma - Nachtrag

- 47 - Juli 1973 Reinkarnation Wenn der Mensch tötet, z. B. wenn er Kriege führt, nimmt er einem Getöteten nicht nur das irdische Leben, sondern er fügt ihm darüber hinaus einen ungeheuren Schaden zu: • Er verhindert für lange Zeit die Läuterung und Höherentwicklung des Getöteten. Diesen Gesichtspunkt hat noch keine Glaubenskonfession berücksichtigt. - Die Reinkarnationslehre wird für jeden Menschen zu einer ungeheuren Existenzfrage. Jede bestehende Religion, ohne diese Lehre, ist ein Irrtum, der zu nichts führt. Es ist wichtig, daß jeder Mensch auf diesem Planeten erfährt, daß er auf der Erde nur ein Teilleben lebt, das ihn in der Gesamtheit über viele Inkarnationen von STUFE zu STUFE aufwärts führen soll. Der Mensch muß sich aber auch seiner Aufgabe bewußt sein, nämlich Mitschöpfer und Mitgestalter zu sein. Da das nicht bekannt genug ist, haben die meisten Menschen keine Achtung vor dem Leben und auch keine Achtung vor der Schöpfung. Der sinnlose Vandalismus zeigt, daß die Kirchen völlig versagt haben, ihre Anhänger richtig aufzuklären. Mit beispielloser Hartnäckigkeit lehnen sie jede Diskussion darüber ab, nur um nicht ihr Machtgefühl einzubüßen. Natürlich kann der Mensch nicht über seine Reinkarnationen bestimmen, diese richten sich nach seiner Entwicklung. Aber der Mensch kann seine Reinkarnationspausen im Jenseits verlängern. Das ist nur möglich, wenn er sich in den Dienst der göttlichen HIERARCHIE stellt. Er muß sich für einen Dienst an der Menschheit oder an der Schöpfung zur Verfügung stellen. Lehnt er dieses Angebot ab, um zu faulenzen, so wird er zur Rückkehr ins irdische Leben gezwungen. Es gibt auch noch andere Fälle: Es kommt vor, daß eine im Jenseits lebende Menschenseele große Pein durchmachen muß. Solche Seelen, die ihren höllischen Zustand selbst verschuldet haben, möchten gerne aus dem Jenseits herauskommen, auch dann, wenn sie reinkarnieren müssen. Weil sie aber noch nicht dazu vorgesehen sind, versuchen sie auf eigene Faust ins Erdenleben einzudringen. • Solche Menschenseelen drängen sich um eine anstehende Geburt und versuchen, mit dem kindlichen Körper Kontakt aufzunehmen und die zu diesem Körper gehörende Seele zu verdrängen. Wenn das gelingt, kommt eine nicht vorbestimmte Reinkarnation zustande und es heißt dann später: "Wir haben ein Schwarzes Schaf in der Familie". • In vielen Fällen kommt es vor, daß eine jenseitige Seele in die Aura eines lebenden Menschen flüchtet, um sich aus einer Strafsituation zu befreien. Dies sind die sogenannten BESESSENHEITSGEISTER. Es gibt Fälle, daß sogar mehrere Besessenheitsgeister in einen Erdenmenschen eindringen können, der sie danach sehr lange bewußt oder auch unbewußt mit sich umherschleppt. Diese Seelen hüten sich, ihr Quartier zu verlassen, weil sie Angst haben, von einem RICHTERENGEL gefaßt zu werden. • Da diese Menschen, die ein solches Quartier zur Verfügung stellen, als "Verrückte" angesehen werden, haben sie sehr viel zu leiden, denn es gibt nur schwer eine Hilfe gegen diese Art der Besessenheit. Leider interessieren sich die etablierten Nervenärzte nicht für diese spirituellen Zusammenhänge. Die Vorbedingung für dieses Wissen ist die Reinkarnationslehre. Diese Lehre erklärt auch den Sinn des Lebens, der sonst immer fragwürdig bleiben wird. Jeder Mensch besitzt bestimmte Neigungen und Fähigkeiten zu einer Tätigkeit - aber oft muß er einen anderen Beruf wählen. Im Jenseits kann er eine bessere Berufswahl treffen, wenn die Tätigkeit positiv ist. Daher werden die jenseitigen MISSIONEN stets mit LIEBE und großem Interesse ausgeführt.

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