Reinkarnation und Karma - Nachtrag

- 58 - Juni 1974 Reinkarnation Die Reinkarnationslehre ist wichtiger als jeder religiöse Glaube. Sie sichert zugleich das Wissen über die jenseitige Existenz. Es ist kaum zu verstehen, warum sich die Kirchen gegen die Reinkarnation zur Wehr setzen. Kein Mensch ist in der Lage, den Sinn des Lebens zu erkennen, wenn er nicht die Reinkarnation akzeptiert. Jede andere Auslegung würde nur bestätigen, daß die Natur grenzenlos idiotisch wäre, weil sie etwas entwickelt, das schließlich nur auf dem Müll landet. Da der Mensch in einem Leben niemals zu einer HÖHEREN REIFE gelangen kann und sich auch nicht dem andauernden Fortschritt anpassen könnte, muß er viele Leben hinter sich bringen. Er wird also nach dem Grad seiner REIFE beurteilt und entsprechend auf der Erde reinkarniert. Tatsächlich denken Menschen hin und wieder über dieses Problem nach, aber sie finden keine befriedigende Antwort. Eigentlich müßten die Kirchen oder Glaubensgemeinschaften darüber Auskunft geben können, aber leider sind sie dazu nicht fähig. Die Menschheit bleibt in der wichtigsten Frage des Lebens unwissend und wird dadurch krank und unzufrieden. Die Menschheit könnte fröhlicher und viel gesünder sein, wenn sie an die Reinkarnation glauben würde. Dieser Glaube ist keine Vermutung, sondern ein erkundetes Wissen. Es gibt jedoch viele, ja sehr viele Menschen, darunter Wissenschaftler und Intellektuelle, die sich eine eigene Weltanschauung zurechtgezimmert haben, die nicht weniger gefährlich ist. Da es vielen Menschen einleuchtet, daß es nicht im Sinne der Natur sein kann, daß der Mensch nach einem verhältnismäßig kurzen Erdendasein völlig ausgelöscht wird, suchen sie eine andere Erklärung. Sie sprechen vom "Weiterleben in den Kindern". Auf diesen Irrglauben gestützt, sehnen sie sich nach einer großen Nachkommenschaft und übervölkern in sinnloser Weise die Welt. Wer keine Kinder bekommen kann, fühlt sich vom Leben betrogen und ausgelöscht. Das ist ein furchtbarer Aberglaube, der tatsächlich viel Unheil anstiftet. Er führt zum falschen Denken und zum völligen Denkversagen in dieser Hinsicht. Kein Mensch ist so wertlos, daß er völlig ausgelöscht wird. Auch dem Schlechtesten wird noch eine Chance gegeben, auch wenn er zeitlich unvorstellbare Einbußen inkaufnehmen muß. Keine einzige menschliche Seele entsteht bzw. entwickelt sich parallel zum physischen Körper innerhalb des Mutterleibes. Jede Seele, die zur Reinkarnation kommt, ist ein absolut fertiges Produkt des SCHÖPFERS und hat bereits in vielen Leben die Umwelt mitgestaltet. Darum finden sich alle Kinder verhältnismäßig schnell in dieser hochentwickelten Welt zurecht. Bei der Abstimmung zum Abtreibungsparagraphen 218 hat man die Reinkarnation nicht mit einem Wort berücksichtigt, obwohl Vertreter der großen Kirchen mitdiskutierten. Aus dieser Sicht wurde nicht ein einziges Gespräch geführt! Ein Beweis dafür, wie rückständig die Weltöffentlichkeit in dieser Hinsicht noch ist. • Ein Embryo, der in einem Mutterleib getötet wird, verliert sein vegetatives Leben und man verhindert die Wiedergeburt einer begnadigten Seele. Doch die Seele selbst kann nicht getötet werden. Bei der nächsten Gelegenheit kommt sie doch zur Welt. * * * * * * *

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