Reinkarnation und Karma - Nachtrag

- 70 - Juni 1975 Reinkarnation In den letzten Jahren beschäftigten sich einige Forscher intensiv mit der Reinkarnation. Überhaupt ist das Interesse an übersinnlichen Dingen und Anschauungen stärker geworden. Doch wenn man jemand fragt, was er von der Reinkarnation hält, so muß man leider feststellen, daß die meisten Menschen überhaupt keine Ahnung haben, um was es sich dabei handelt. Selbstverständlich ist damit die körperliche Wiedergeburt des Menschen gemeint. Die Wiedergeburt ist für uns Spiritualisten eine Tatsache und wird in allen bedeutenden spirituellen Offenbarungen bestätigt. Schon vor Jahrtausenden haben sich die Menschen mit diesem Problem befaßt. Dabei hatten sie keine einheitlichen Vorgänge erfaßt, vielmehr gab es ungeheuer viele Vermutungen. Uralt ist der Reinkarnationsglaube der Inder, die fest davon überzeugt sind, daß die Seele viele animale Stufen durchlaufen muß. Dieser indische Wiedergeburtsglaube wird bei uns als "Seelenwanderung" bezeichnet. Doch die Seele wandert nicht durch eine endlose Reihe von Tierkörpern, sondern bleibt Mensch in jener Höchstentwicklung, die sie erreicht hat. Aber die Reinkarnation ist auch mit dem KARMA verbunden. Hier findet die Läuterung und Buße statt, wenn die Entwicklung der Seele auf Erden unzureichend war. • Ob der Mensch in einer gesunden Familie zur Welt kommt, oder ob er erblich mit Mißbildungen oder Krankheiten belastet ist, hängt besonders von seiner Lebensweise ab. • Reinkarnation ist der göttliche Ausdruck der unbedingten Gerechtigkeit. Obgleich sich die Ägypter, wie auch die Römer und Griechen mit der Reinkarnationslehre befaßten, haben sich die christlichen Kirchen davon distanziert. Eine Erklärung dafür gibt es nicht. Allerdings finden wir im Neuen Testament einige Hinweise, die von Christus stammen sollen. Außer den oben genannten Völkern gibt es noch viele andere Völker und Volksstämme, die fest an eine Reinkarnation glauben. Auch die Indianer und viele Afrikaner haben die Wiedergeburt bejaht. Man glaubte allerdings, daß der Mensch sofort nach seinem Tode wieder inkarniert wird. Das ist jedoch nicht der Fall. • Je nach der psychischen Entwicklung des Menschen können Jahrhunderte vergehen, bis eine Wiedergeburt stattfindet. • Die Wiedergeburt ist sehr unterschiedlich und von vielen Faktoren abhängig. In unseren Kontakten mit den Geistwesen des Geistigen Reiches wurden wir informiert, daß zur Zeit sehr viele Opfer des Zweiten Weltkrieges auf Erden leben, deren Inkarnation wenige Jahre nach ihrem Tode erfolgte. Diese Tatsache sei dafür verantwortlich, daß die gegenwärtig lebenden jungen Menschen intolerant und gewalttätig seien. Der Nachwuchs der Erdenmenschen ist daher nicht gut, sondern überwiegend negativ. Daher ist jede Bemühung wichtig, das Gleichgewicht zwischen GUT und BÖSE zu erhalten. Auch die Kontakte mit den Außerirdischen, mit den SANTINERN, haben bestätigt, daß die Reinkarnation ein KOSMISCHES GESETZ ist, welches für die gesamte Menschheit im Universum gültig ist. Man kann sich daher ausmalen, was vielen Politikern und sonstigen Menschheitsführern bevorsteht, wenn sie diese Erde einmal verlassen müssen. Zwischen zwei Inkarnationen liegt immer ein Zeitraum, der den Aufenthalt im Jenseits bestimmt. Kein Mensch kann diese GESETZE beeinflussen oder ändern. Es ist ein GÖTTLICHER ENTSCHLUSS. • Die Wiedergeburt ist Teil der menschlichen Evolution, sie ist kein Zufall, sondern absolut geplant.

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