Reinkarnation und Karma - Nachtrag

- 72 - September 1975 Reinkarnation Ein Mensch wird geboren. Er kommt in eine zivilisierte Welt mit vielen Errungenschaften, wie Fernsehen, Radio, Flugzeugen, Auto, modernes Wohnen, Wasser und Elektrizität. Der Neugeborene hat noch nichts geleistet; was berechtigt ihn, alle diese Entwicklungsvorteile in Anspruch zu nehmen? - Der neue Mensch wird versorgt und behütet. Er erhält Unterricht im Schulwesen oder studiert auf Kosten seiner Mitmenschen. Und noch immer hat er nichts für diese Welt oder für die Gesellschaft geleistet, doch dafür hat er Tausende an finanziellen Mitteln gekostet. Womit hat er alle diese Vorteile verdient? Plötzlich schließt sich dieser Mensch einer Gruppe von Unzufriedenen an. Er macht Randale und begehrt auf. Er beleidigt seine Wohltäter und die ganze Gesellschaft. Mit welchem Recht tut er das? Was sagt die Reinkarnationslehre dazu? Woher kommt dieser Mensch? - Hätte sich sein Geist im Mutterleib entwickelt, dann käme er aus einem Nichts. Wieso nimmt er dann so viele Rechte für sich in Anspruch? - Wenn es so wäre, dann geht er auch in ein Nichts zurück. Doch das wäre der Beweis dafür, daß er aus einem "Nichts" wiederkommen kann, denn seine Geburt oder sein Erscheinen auf der Erde ist nichts Einmaliges. (Anmerkung: Darüber sollte man nachdenken!) Wie ist es wirklich? • Der Mensch kommt n i c h t aus dem Nichts, sondern aus dem Geistigen Reich und in dieses Reich geht er auch wieder zurück. Ein neu geborener Mensch findet sich verhältnismäßig schnell in dieser Welt zurecht. Es ist ein Irrtum, daß er angeblich noch nie auf dieser Welt war. Er kennt diese Welt intuitiv aus vielen anderen Leben. Wenn er die Gesellschaft in Anspruch nimmt, so ist das die Fortsetzung seiner Entwicklung. Also beginnt die Entwicklung nicht am Tage seiner Geburt, sondern sie wird nur fortgesetzt. Der große Irrtum besteht darin, daß man annimmt, daß das menschliche Leben nur einmalig von Geburt an bis zum Tode verläuft. Doch ein Leben reicht nicht aus. Dafür wurde nicht das Universum geschaffen. Wer das annimmt, der macht von seiner Logik keinen Gebrauch. Die Reinkarnationslehre ist nicht nur für die Lebenserkenntnis wichtig, sie ist auch für die Moral und für den sittlichen Anstand wichtig. Wer in Anfällen von Sinnlosigkeit Teile dieser Welt zerstört oder Einrichtungen beschädigt, ja sogar Kriege führt, der zerstört den Gesamtaufbau einer Arbeits- und Entwicklungsleistung, an der der Betreffende selbst Jahrtausende beteiligt war. Ein "Selbstmord" seiner eigenen Arbeitsleistung! • Es gibt eine große Menge von spontanen Rückerinnerungen an Fragmente früherer Leben, die man nachprüfen konnte. Besonders bei Kindern konnte man solche Erinnerungen an frühere Inkarnationen beobachten. Es handelt sich dabei um Fehler der FREQUENZSPERRE im Gehirn. Alle diese Erscheinungen sind klare Beweise für die Wiedergeburt nach göttlichem SCHÖPFUNGSGESETZ. Ebenso ist klar, daß der Mensch vom Tode an bis zu seiner Wiedergeburt einen AUFENTHALTSORT braucht, an dem er verweilen kann. Dieser ORT ist eine jenseitige SPHÄRE, in die er – bezogen auf den jeweiligen individuellen Entwicklungsstand - hineingehört.

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