Reinkarnation und Karma - Nachtrag

- 73 - Oktober 1975 Reinkarnation (Durchgabe aus den SPHÄREN DES LICHTES) ELIAS: Die Reinkarnation stellt einen karmisch bedingten Läuterungsprozeß dar, der jedoch auch eine gnadenvolle Seite hat. Diese Gnade besteht in dem Vergessen - ein Löschen der Rückerinnerungen an Vorleben - was der Mensch im irdischen Dasein an Fehlern begangen hat. Es gibt bei euch überzeugende Literatur, die über die Wiederkehr berichtet. Darunter gibt es Beweise, die nicht zu verdrehen oder abzuleugnen sind. Außerdem gibt es Menschen, die ein bestimmtes Interesse für gewisse Zeitepochen haben sowie besondere Vorlieben für gewisse Kostüme oder für bestimmte Landschaften. Das alles deutet auf Fragmente einer Rückerinnerung, an ein Vorleben hin. Ebenso hängen besondere Begabungen damit zusammen, die im derzeitigen Leben weiterentwickelt werden. • Eine Weiterentwicklung der Menschheit ohne eine Reinkarnation wäre unmöglich. • Der ungeheure Aufbau des Universums mit seinen vielen Planeten und Lebensmöglichkeiten würde eine sinnlose Verschwendung darstellen, wenn es keine Reinkarnation für den Menschen gäbe. Schon von der Logik her stellt sich die Frage: • Was hätte der ungeheure Aufwand im Universum für einen Sinn, wenn niemand da ist, der davon bewußte Kenntnis nehmen kann? Nur der Mensch ist in der Lage, darüber nachzudenken und die Schöpfung zu bewundern, ohne diese Bewunderung wäre die gesamte Schöpfung sinnlos. Doch die Schöpfung besteht nicht nur auf dieser Erde! ASHTAR SHERAN: Die Verwandtschaft des Menschen erstreckt sich nicht nur auf die eigene Sippe, sondern auf das ganze Universum. Diese Verwandtschaft aller Menschen miteinander wird durch die gleichen Anlagen und Intelligenzfähigkeiten bewiesen. Durch die Bewegung der Materie wird das Leben sichtbar. Dabei seht ihr nicht das eigentliche LEBEN, niemals die KOSMISCHE ENERGIE, sondern nur die Bewegung des Körpers bzw. seiner Teile und Glieder. Beim Tode hört die körperliche Bewegung auf; doch die KOSMISCHE ENERGIE bleibt, nur mit dem Unterschied, daß sie keinen materiellen Organismus mehr bewegen kann. Ein toter, nicht mehr gebrauchsfähiger Körper ist nicht mehr belebt; nur die Atome, die den Körper bilden, befinden sich noch in Bewegung und in Veränderung. Euer Irrtum besteht darin, daß ihr vermutet, daß eine Seele nach dem Tode eines Körpers nicht mehr selbständig weiterexistieren kann. Jede Seele existiert auch vor der Inkarnation und auch nach der Entkörperung weiter, weil sich an der KOSMISCHEN ENERGIE nichts ändert; sie besitzt ein UNSTERBLICHES LEBEN, über das die GESETZE des SCHÖPFERS regieren. Wir SANTINER unterscheiden mit einer sehr genauen Definition den geistigen MENSCHEN vom materiellen MENSCHEN: • Der geistige MENSCH ist eine Schöpfung, die ihr "Seele" nennt, aber die ihr nicht genau definieren könnt. - Der materielle Mensch ist ein organisches Gegenstück bzw. eine Parallele, zur Benutzung durch den Geist.

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