Wissenschaft, Technik und Kunst - Nachtrag 1

- 2 - Jahrgang 1956-1958 (unvollständig) Existenz und Wahrnehmung Wenn der Spiritualismus heute noch so wenig bekannt ist, so hat das in Deutschland seine Ursache darin, daß jede übersinnliche Geisteswissenschaft aus politischen Gründen bekämpft und verboten wurde. Andere Länder haben größere Fortschritte auf diesem Gebiet gemacht. Aus diesem Grunde ist es für den Wahrheitsapostel sehr schwer, Menschen für diese Wahrheit zu werben. Der Deutsche ist in dieser Hinsicht zu wenig aufgeklärt worden. Das größte Hindernis be- steht darin, daß man an etwas Unsichtbares glauben soll, wo einem der Verstand sagt, daß es dort nichts gibt , wo wir nichts wahrnehmen . Hier liegt der entscheidende Irrtum: • Etwas nicht wahrzunehmen bedeutet nicht zugleich daß es nicht existiert . Das Radio oder Fernsehen existiert und wird nicht bezweifelt, obwohl jeder Mensch für diese Wahrnehmung einen Apparat benötigt. Nun haben wir aber leider keine technischen Apparate, wel- che uns das Jenseits erschließen und darum zweifelt man an allen Berichten dieser Art. Wir haben aber Apparate, um das Jenseits damit zu erfassen. Es sind zwar keine technischen Appa- rate, aber sie funktionieren gut. Zu diesen Apparaten gehört allerdings eine geistige KRAFT, um sie in Tätigkeit zu setzen. Es genügt kein elektrischer Strom, sondern es muß Od sein. Die verkehrte Lebensweise der Kulturvölker hat diese KRAFT "Od" genannt und verkümmern lassen. Darum haben wir nur eine beschränkte Anzahl von Menschen, welche noch soviel Od besitzen, daß man damit einen Vorstoß ins Jenseits unternehmen kann. • Diese Menschen, welche ihr Mehrquantum an Od für übersinnliche Tätigkeit verwenden können, nennen wir Medien (Mittler). Wer genügend Od besitzt, kann sich vom Jenseits spielend leicht überzeugen. Doch wer dieses kostbare Od nicht genügend besitzt, der hat auch keine Wahrnehmungen und er kann das Medium nicht begreifen. Solche Menschen halten sich für " normal" und glauben, daß nichts weiter existiert, als das, was sie wahrnehmen können. In Wirklichkeit sind diese Menschen durchaus nicht so nor- mal wie sie glauben, denn es fehlt ihnen eine GOTTESKRAFT, also ein Gnadengeschenk. Menschen mit der Gnade GOTTES sind viel besser dran als der "normale" Mensch, denn sie kön- nen und dürfen an das andere LEBEN glauben und haben die Beweise als eigene persönliche Erfah- rung in der Hand. Nun ist es aber die Aufgabe dieser Menschen, daß sie ihre Mitmenschen darüber belehren sollen und das ist die schwerste Aufgabe, die es überhaupt gibt. Ein Nichtschwimmer sträubt sich ins Wasser zu gehen, obwohl ihm der Schwimmer immer wieder versichert, daß er nicht untergeht. So war es schon zu CHRISTUS Zeiten auf Erden. Habt bitte etwas mehr Vertrauen zum Unsichtbaren, auch wenn es noch keine technischen Apparate gibt, alles Unsichtbare sichtbar zu machen. Die Hand GOTTES lastet auf dem Propheten, d. h. das Medium ist tiefbetrübt, daß es so unendlich schwer ist, die weniger begabte Menschheit davon zu überzeugen, daß die eigentliche WELT unvorstellbar größer ist, als man annimmt. Wer genügend ODKRAFT besitzt, der vermag schon mit einem Likörglas und einem Alphabet ei- nen Kontakt mit Jenseitigen herzustellen. Der Anfänger wird zwar durch niedrige Wesenheiten be- logen werden, aber er wird trotzdem erkennen , daß es noch eine andere DASEINSFORM gibt und daß das Leben mit dem physischen Tode nicht aufhört. Karl Marx prägte den unheilvollen Satz: " Die Materie denkt". - Die Materie denkt nicht , sondern ist ein Stoff, der die kosmische Intelligenz aufnimmt (Beseelung) und sich durch diese leiten läßt. Mo- leküle sind ENERGIETRÄGER und diese ENERGIE ist ebenso zur Tätigkeit des Geistes erforder- lich.

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