- 22 - November 1960 Frage : Wird in disharmonischen Situationen der Geist oder die Nerven stärker beansprucht? ARGUN : Der Geist kann in der Materie durchaus Haltung bewahren, denn er ist den Anfechtungen nicht so ausgeliefert, wie die Nerven. • Die Nerven sind die Registratur, über welche der Geist in Funktion tritt. Materie, Nerven und Geist bilden ein Dreigespann, denn sie sind alle miteinander verknüpft und voneinander abhängig. Die Nerven bestehen aus einem Stoff, der weniger zur Materie gehört als zum Teleplasma. Nervliche Gereiztheit braucht der Materie nicht zu schaden, aber dem Geist. • Die Nerven sind die SCHWINGUNGSLEITER zum Geist und umgekehrt. Die Nerven sind eine Zwischensubstanz zwischen Geist und Materie, denn sie sind zum Teil ektoplasmisch. Die Nerven sind bei feinstofflichen Menschen wie Spinnwebenfäden und vibrieren laufend. Sie sind hochempfindlich und dürfen nicht überfordert werden. Die Materie ist dagegen grobstofflich und ohne Nerven wäre sie völlig unempfindlich. Sie kann deshalb niemals denken, d. h. selbständig intelligent sein. Eine Intelligenz ist ohne die KRAFT GOTTES unmöglich. Sie ist ein Tropfen aus dem Ozean GOTTES. Frage : Geist ist also mit der Materie verzahnt. Oder? ARGUN : Der Geist ist nicht mit der Materie verzahnt, sondern nur mit Hirn und Nerven • Die Seele aber benutzt das Blut als festen Stützpunkt. Bei einem grobstofflichen Menschen ist der Geist träge und die Materie ohne geistigen Halt. Die Nerven sind unempfindlicher und weniger ektoplasmisch. – Bei einer Feinstofflichkeit leiden Geist und Materie durch die Verknüpfung leichter als bei einer Grobstofflichkeit. Ein grobstofflicher Mensch kann den Geist abschalten und sich vorwiegend mit der Materie behaupten. Frage : Man hat bisher angenommen, daß die Feinstofflichkeit den ganzen Körper erfaßt. Ist diese Ansicht falsch? ARGUN : Die Feinstofflichkeit erfaßt nur Hirn und Nerven durch höhere Empfindlichkeit. • Das Fleisch bleibt jedoch immer wie es ist, ganz gleich, welche geistige Entwicklung vorherrscht oder welche Ernährung mitspielt. Das Fleisch unterliegt den Vererbungsgesetzen und kann sich nur durch Vererbung ändern. Anmerkung: ARGUN gibt immer die Meinung des gesamten geistigen TEAMS wieder.) Frage : Leidet die Feinstofflichkeit unter einem Sport? ARGUN : Die Feinstofflichkeit geht an einem übertriebenen Sport zugrunde. Der Sport ist in der Übertreibung für jeden Menschen gefährlich. Sportler brauchen ärztlichen Rat. • Die Feinstofflichkeit kann selbstverständlich gefördert werden, indem man versucht, alles Harmonische aufzunehmen. Die Menschen werden heute leider zur Grobstofflichkeit erzogen; darin liegt aber gerade die Rückentwicklung. Feinstoffliche Menschen haben geistigen SCHUTZ nötiger und sie bemühen sich um diesen durch ihr Verhalten.
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